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CAISARON

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VIELEN DANK, DASS WIR EUCH EIN WENIG ZU EURER EP „TIEF IN MIR“ STELLEN DÜRFEN. WAS UNSERE LESER JEDOCH ALS ERSTES INTERESSIEREN DÜRFTE IST, WER STECKT HINTER CAISARON? Angela: Caisaron wurde von uns Dreien 2006 in Dresden bei Kerzenschein während eines schlichten zeremoniellen Aktes aus der Taufe gehoben. Es war höchste Zeit dafür. Denn wir hatten schon eine Weile davor unsere Fähigkeit, musikalisch miteinander zu harmonieren, auf die Probe gestellt. Frank und ich übernehmen heute die Gesangs-Parts. Daniel schreibt unsere Songs und steht auf der Bühne hinter den Keys. WO KANN MAN EURE MUSIK AM BESTEN EINORDNEN? Daniel: Einem festen Stil kann ich unseren Sound nicht zuordnen. Ich hoffe, nicht zu übertreiben, wenn ich behaupte, dass wir facettenreiche Musik machen. Dadurch verschwimmen die Grenzen sehr schnell. Wir selbst sehen uns als Electro-Pop-Band. WIE SEID IHR AUF EUREN BANDNAMEN GEKOMMEN UND WIE LANGE HABT IHR DANACH GESUCHT? Frank: Der Name Caisaron ist unsere selbst kreierte Ableitung von “Kaisarion”, der ein Sohn von Kleopatra und Caesar war. Es gibt keine Übersetzung oder Bedeutung für unseren Bandnamen. Caisaron ist als Eigenname zu sehen. WIE SCHAUT ES MIT DEM SONGENTSTEHUNGSKONZEPT AUS? Daniel: Wir verfolgen kein von langer Hand geplantes Konzept. In unseren Songs verarbeiten wir Themen, die aus unserem Leben gegriffen sind oder mit denen wir uns gedanklich auseinandersetzen. Musikalisch sind vor der Entstehung eines Songs natürlich gewisse Vorstellungen vorhanden. Das Ergebnis weicht in aller Regel um einen gewissen Grad davon ab. So soll es auch sein. Sonst gebe es Spannung beim Songwriting. IHR SEID NOCH EINE SEHR JUNGE BAND. WELCHE VERÖFFENTLICHUNGEN LIEGEN SCHON HINTER EUCH UND WIE ZUFRIEDEN SEID IHR MIT DEM FEEDBACK? Angela: Im September 2007 haben wir unser Debüt „Own way“ veröffentlicht und haben bereits in den ersten Tagen mehr Zuspruch erfahren, als wir erwarten konnten. Leider waren die Raubkopierer sehr fleißig, so dass „Own way“ schon wenige Tage nach dem Release im Internet aufgetaucht ist. Mit „Tief in mir“ erreicht dieser Tage nun unsere zweite Silberscheibe die Öffentlichkeit. Schon die Zahl der Vorbestellungen von „Tief in mir“ lag um ein vielfaches über denen unseres Debüts, was uns sehr freut. WIE VIELE LIVE-AUFTRITTE HATTET IHR SCHON? Frank: Mit Live-Auftritten haben wir uns in der Vergangenheit noch rar gemacht. Das soll sich nach der Festival-Saison jedoch ändern. Wir möchten künftig deutlich häufiger die Bühnen der Szene stürmen. „TIEF IN MIR“ IST DER TITEL EURER AKTUELLEN EP. WAS BEDEUTET DIESER FÜR EUCH? WELCHE MESSAGE WOLLT IHR DEN HÖRERN DAMIT VERMITTELN? Daniel: Ich kann den Titel folgendermaßen weiterführen. „Tief in mir“ brodeln viele Gedanken und Gefühle, die ich mit unseren Songs in die Welt entlassen möchte. AUF DER EP SIND AUCH EINIGE REMIXE ZU HÖREN. WIE IST DER KONTAKT ZU DEN BANDS ENTSTANDEN? Angela: Auf unserem Weg zu „Tief in mir“ war es glücklicherweise unvermeidlich, mit anderen Musikern zusammen zu treffen. :-) Größtenteils haben wir unsere Kontakte zu den Remixern über Konzerte oder während der Studioarbeit aufgebaut. Wir sind sehr stolz, sie für unsere EP gewonnen zu haben. An dieser Stelle vielen Dank für das perfekte Zusammenspiel mit allen Remixern. ERKLÄRT UNS, WARUM MAN AUF KEINEN FALL AUF DEN KAUF DIESER EP VERZICHTEN SOLLTE… Daniel: „Tief in mir“ ist eine abwechslungsreiche EP, auf der jeder Fan elektronischer Musik mit Ohrwurmcharakter seine Faves finden wird. Auch wer gern tanzt oder mitsingen möchte, kommt hier keinesfalls zu kurz. SEID IHR ZUFRIEDEN MIT DEN REMIXEN? Daniel: Auf unserer CD sind nur Remixe platziert, die aus unserer Sicht gelungen sind. Ein Remix sollte unserer Meinung nach das musikalische Potential eines Songs von einer anderen Seite beleuchten und somit ein interessantes Gegengewicht erzeugen. Und das tun die Remixe definitiv. Sie zeigen dem Hörer, dass unsere Songs auch anders funktionieren. GIBT ES MUSIKALISCHE VORBILDER, DIE IN EUREN STIL EINFLIEßEN? WENN JA, WELCHE? Frank: Oh, ich denke, es gibt eine Menge Bands, die uns beeinflusst haben. Sicher haben diese auch eine gewisse Vorbildwirkung. Aber kopieren wollen wir nicht. Um nun doch mal ein paar bekannte Vertreter zu benennen: Depeche Mode, VNV Nation, Apoptygma Berzerk. DA IHR NOCH NICHT ALLZU LANGE IM MUSIKBUSINESS UNTERWEGS SEID, KÖNNT IHR UNS DOCH BESTIMMT ERLÄUTERN, OB ES SCHWER IST FUß ZU FASSEN…. Daniel: Sicher ist es als Newcomer nicht einfach, sich zu etablieren, weil viele doch am Altbekannten festhalten. Dazu kommt das Raubkopierer-Problem, welches unser Budget extrem knapp hält. Wir versuchen einfach, einen langen Atem zu haben. WIE SCHAUT ES MIT LIVE-AUFTRITTEN AUS? IST ES SCHWIERIG AN GIGS HERANZUKOMMEN? Frank: Ich glaube da sprichst du ein Problem an, was wohl die meisten Newcomer-Bands haben. Es ist wirklich nicht einfach an gescheite Live-Auftritte heranzukommen. Viel zu wenige Veranstalter und Booking-Agenturen geben gerade neuen Acts eine Möglichkeit. WAS MACHT IHR EIGENTLICH NEBEN EUREM MUSIKALISCHEN SCHAFFEN? Angela: Um uns den Luxus Caisaron leisten zu können, ist es unvermeidlich, einem regulären Job nachzugehen. Frank arbeitet in Chemie-, Daniel in der Telekommunikationsbranche. Ich arbeite im Büro. WIE SCHAUT ES IN DER ZUKUNFT VON CAISARON AUS? Daniel: Nach unserer Veröffentlichung von „Tief in mir“ gönnen wir uns eine kurze Schaffenspause, in der wir neues Material für die Zukunft sammeln. In der zweiten Jahreshälfte wollen wir dann einige Konzerte geben. Mit einer neuen Produktion werden wir wohl im nächsten Jahr beginnen. VIELEN DANK FÜR EURE ANTWORTEN. ES LIEGT EUCH DOCH BESTIMMT NOCH ETWAS AUF DER ZUNGE, WAS IHR SCHON IMMER EINMAL LOSWERDEN WOLLTET? Angela: Geht das Wagnis ein und lernt unseren Sound kennen!

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