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FÄULNIS (SEUCHE)

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HALLO, SAG UNS KURZ ZUR EINLEITUNG, WER DU BIST, WO DU BIST UND WAS DU VOR 10 MINUTEN GETAN HAST ;-) Innerhalb FÄULNIS nenne ich mich Seuche, ich bin wohl das, was man den Kopf der Band nennt, was gleich noch ausgeführt wird. Ja, vor 10min. bin ich aufgestanden, barfuss in mein letztes Abendbrot getreten, hab den Bluescreen meines Rechners bewundert und mir einen Kaffee gemacht. Dann neugestartet und mich an die Beantwortung Deiner Fragen gesetzt. DER ZWEITE TEIL EURER TRILOGIE IST BEREITS VOR EINIGER ZEIT ERSCHIENEN, ABER ZUERST ERLÄUTER UNS BITTE KURZ, WIE FÄULNIS ENTSTANDEN IST. FÄULNIS wurde 2003 von mir ins Leben gerufen. Einerseits hegte ich den profanen Wunsch, „ein Demo aufnehmen zu wollen“, auf der anderen Seite gab es durchaus spezielle Intentionen, unter anderem fürwahr eine Form von Aufarbeitung. Diese fand dann 2004 roh und ungeschliffen ihre Manifestation in „Cholerik – Eine Aufarbeitung“. „DER VERFALL EINES INDIVIDUUMS“ MACHT ALLEINE SCHON VOM TITEL HER SOWOHL NEUGIERIG ALS AUCH SKEPTISCH AUF DAS, WAS EINEN ERWARTET. WIE HAT SICH DIE IDEE ERGEBEN? Diese Idee, dieser Titel und die erste Umschreibung waren die ersten erwähnenswerten Lebenszeichen der FÄULNIS 2003. Als Beispiel der Promotext für „Cholerik“: „Man betrachte das Debut als ein in sich geschlossenes Konzept-Werk. Es behandelt unterschwellig den Verlauf einer affektiven Menschen-Tötung. Der Protagonist hat sich während dieses Vorganges mit 1) der Wut (“Invokation”), 2) der Eskalation (“Gespien”) und schlussendlich der Betrachtung seiner Tat (“Die Tote vom Flussufer”) auseinander zusetzen.“ und im Einzelnen: „CHOLERIK – EINE AUFARBEITUNG Der Protagonist durchlebt die Wut, die Eskalation und sieht schlussendlich auf die Katastrophe zurück. GEHIRN ZWISCHEN WAHN UND SINN Der Protagonist unterliegt dem Wahnsinn. Eine Reise durch die Wirren, die einem die Psyche bei Zeiten bereiten kann. ENDSTATION Die Verzweiflung, währenddessen der Protagonist beschließt, einem Leben ein Ende zu machen, um die Schwelle zum Tode zu überschreiten.“ Als ich den Text oder die Texte geschrieben habe, hatte ich die Trilogie schon im Hinterkopf, allerdings noch keine wirklich ernstzunehmenden Pläne, diese auch zu Ende zu führen. Die Idee war einfach, auf Basis eigener Erlebnisse eine Art Geschichte zu erzählen. Diese „Geschichte“ war mit „Cholerik“ noch sehr metaphorisch und in ihrer inhaltlichen Darbietung fast schon affektiert. Im Laufe der Zeit bemühte/ bemühe ich mich um immer realitätsnähere Beschreibungen. WIE ENTWICKELT SICH DIESE TRILOGIE? HAST DU DIE KOMPLETTE GESCHICHTE SCHON FERTIG (OB NUN AUF PLATTE ODER HALT IM KOPF) ODER ENTWICKELT SICH JEDES WERK ERST DURCH DEN VORGÄNGER? Das beste Beispiel hierfür ist „Gehirn zwischen Wahn und Sinn“. Das Thema selbst war, siehe letzte Frage, ja bereits gegeben, auch der Titel dürfte jetzt schon eine Weile existieren. Was allerdings mehrfach und schlussendlich entnervend oft über den Haufen geworfen wurde, war die Herangehensweise. Letzten Endes ist „Gehirn…“ eine relativ unzusammenhängende Erzählung aus verschiedenen Sinneseindrücken geworden. Erste Versuche waren da viel geschlossener, mir allerdings nach geraumer Zeit viel zu kitschig. Zum Beispiel wollte ich erst an die Geschichte von „Cholerik – Eine Aufarbeitung“ direkt anknüpfen und den Mörder, um den es ging, in eine Irrenanstalt schicken, wo er den Wahn nicht nur anhand sich selbst, sondern auch an anderen Archetypen erfährt. Das hätte mir allerdings zu viel Recherche eingebracht und das Ziel von FÄULNIS verfehlt. Weshalb ich mich auf mich selbst besonnen habe. Keine Geschichte mehr sondern kalte Gegenwartskonfrontation. WIE STEHEN „CHOLERIK“ UND „GEHIRN…“ ZUEINANDER UND WIE WIRD DAS FINALE „ENDSTATION“ AUSSEHEN? „Cholerik“ war allein musikalisch viel roher, ungeschliffener und intuitiver. Ich hatte ein paar lose Riffs, die schon recht genau ausformulierte Idee, persönlich den Arsch voller Probleme und bin ins Studio gegangen. „Cholerik“ war wohl mein erster musikalischer Gehversuch überhaupt. Man sollte die Veröffentlichung auch besser nicht unter musikspezifischen Gesichtspunkten betrachten sondern die Atmosphäre als solche versuchen, wirken zu lassen. Darin sehe ich eher die Leistung, wenn man es so nennen will, von „Cholerik“. Bis zu „Gehirn…“ sind ja erstmal ein paar Jahre ins Land gezogen und durch vorherige Veröffentlichungen habe ich auf jeden Fall Erfahrungen gesammelt. „Gehirn…“ ist somit einfach bewusster, klarer strukturiert. Ich wusste vorher schon ungefähr, was ich am Ende haben will. Das Wichtigste hier war aber, bei aller musikalischen Weiterentwicklung die FÄULNISsche Atmosphäre zu transportieren. ICH SEHE MUSIK ALS EINE ART KUNSTFORM, BESONDERS, WENN DIE MUSIK UND DIE LYRIK SO ANSPRUCHSVOLL SIND, WIE BEI FÄULNIS. WARST DU SCHON IMMER AN LYRIK INTERESSIERT BZW. WIE SEHR INTERESSIERT UND BEEINFLUSST DICH DAS GESCHRIEBENE WORT ANDERER ÜBERHAUPT? Oh, schwierig. Ich habe früher mehr gelesen als heute, beziehungsweise muss ich mich heute mehr dazu zwingen. Früher habe ich bewusster klassisches Zeug wie Schiller, Moliere, Büchner und so gelesen, sogar freiwillig. Mal abgesehen davon, dass sich die deutsche Schulbildung regelrechte Mühe gibt, gute Literatur für den Schüler uninteressant zu gestalten, habe ich irgendwann einfach so das Interesse verloren. Musik und Kunst und FÄULNIS… Selbstverständlich ist Musik Kunst. Und ich habe ja für FÄULNIS selbst die Schublade „Sick Black Art“ geöffnet. Daraus ergeben sich viele Widersprüche, die einfach nur verdeutlichen, dass bei FÄULNIS immer noch sehr viel intuitiv geschieht, latent und schlichtweg aus dem Bauch heraus. Dass ich einen englischen Slogan benutze, bei meiner großen Abneigung gegenüber englischer Song-Texte wäre ein Teil. Sicher ist FÄULNIS Kunst, sowie Musik immer eine Art Kunstform ist. Ich versuche nur eben, bei all der Kunst nahe der Nachvollziehbarkeit zu bleiben. Realismus? Zu sehr sollte man in diesem Punkt auch nicht sein eigenes Werk sezieren. Ich versuche schon, einen eigenen Stil zu entwickeln, was meine Schreibweise betrifft, aber es gibt hin und wieder Beeinflussungen, die dann auch ziemlich genau aus dem jeweiligen Text herauszulesen sind. Zu Zeiten von „Letharg“ hatte ich ein paar philosophische Sachen gelesen und semantisch viel zu hochgestochen formuliert. Auf „Gehirn…“ habe ich weitgehend versucht, realistisch und „gerade heraus“ zu schreiben. Zeilen, die dem widersprechen, stammen meist noch aus der Vergangenheit, meinem kleinen Textbüchlein, welches ich für die letzte Veröffentlichung komplett aufgeräumt habe. HÖRT MAN DIE MUSIK VON FÄULNIS KÖNNTE MAN MEINEN, DASS DIE MUSIKER DAHINTER JA FAST KLISCHEE-LIKE TOTAL DEPRESSIVE MENSCHEN SIND, DIE NICHT MEHR LANGE DURCHHALTEN. BESCHREIBE DOCH KURZ DIE PERSONEN HINTER FÄULNIS. Na gut, betrachte meinen Vorwurf jetzt einfach mal nicht als persönlichen Angriff, aber die Einleitung ist doch schon einmal Scheiße! Was ist „fast klischee-like“? Klar wird heute durch verschiedene Trends Depression geradezu salonfähig verkauft, aber im Endeffekt ist das doch kein Spiel und Depression etwas, was klischeehaft ist. Depressionen sind zum Kotzen und machen höllisch unproduktiv! Zumal der große Teil depressiver Menschen weder in Nieten und Corpsepaint noch in Hello Kitty-Schlüpfer und Ringelsocken rumläuft. FÄULNIS transportiert ausschließlich meine negative Seite, darüber hinaus gibt es allerdings einen ganzen Sack voller ergänzender Launen. Dafür müsste man mich dann aber persönlich treffen. Nur soviel, was ich an Gedanken niederschreibe, sauge ich mir nicht aus den Fingern, sonst wäre die Intention hinter FÄULNIS schwachsinnig. SEUCHE, DU HAST FÄULNIS GEGRÜNDET UND BIST WEITERHIN DIE HAUPTPERSON HINTER DER BAND. WIE SCHWER FÄLLT ES, DEINE KOLLEGEN N.G. UND P.H. MIT EINZUBEZIEHEN UND WIE FUNKTIONIERT DIE KOMMUNIKATION ZWISCHEN EUCH, DAMIT DAS RESULTAT AUCH WIE ERWÜNSCHT AUSFÄLLT? N.G. und P.H. machen schlicht nur das, was ich will und das funktioniert auch sehr gut so. Da beide andere Hauptbands haben, ist dies auch kein Problem. Ich bin mir absolut im klaren darüber, dass ich im Alleingang niemals ein Album wie „Gehirn…“ realisiert hätte. Die beiden bilden die eine Front, die andere unser so genannter Produzent, mit dem ich Wochenenden im Studio gesessen habe und der außerdem noch konzentriert nächtelang am Mix gearbeitet hat. Künstlerisch, hah, da sind wir wieder, lasse ich mir ungern reinreden. Allerdings erfreut es mich, wenn mein Horizont, oder mein Ziel durch einbringende Ideen erweitert wird. WIE SEHR SETZT DIR EURE MUSIK SELBST ZU? ODER WIRKEN DIE SONGS WIE EINE ERLEICHTERUNG? Letzteres… Unmittelbar nach den Aufnahmen bin ich meist ziemlich ausgebrannt. Nach einer Weile fühle ich mich allerdings irgendwo befreit. Ich reiße die entsprechenden Texte aus meinem Notizblock und kann zumindest temporär mit bestimmten Dingen abschließen. WAS SCHÄTZT UND WÜRDIGT IHR IM LEBEN? Oh, schöne Frage, bekommt man selten… Die negativen Dinge aufzuzählen, geben der Antwort immer so schön konstruierten Pathos, das Positive wirkt meist viel profaner. Abende mit Freunden, verbaler Schlagabtausch bei dem ein oder anderen Bierchen, stimmliche Hochs, aus dem Haus gehen mit dem richtigen Gefühl und „Geruch“ in der Nase, ein Song hören und wehmütig an eine bestimmte Situation erinnert werden… so was halt. Aber zum Beispiel auch Zuschriften von Leuten bekommen, die einem unverhofft detailliert berichten, wie FÄULNIS auf sie wirkt… WAS PASSIERT MIT FÄULNIS, WENN DIE TRILOGIE ERSTMAL VOLLENDET UND HALT DIE „ENDSTATION“ ERREICHT IST? Ich habe lange überlegt, ob ich danach FÄULNIS beenden sollte. Dass ich danach nicht aufhöre, Musik zu machen, ist klar, nur stellt sich die Frage, unter welchem Banner. Und mittlerweile habe ich mich entschlossen und werde wohl unter FÄULNIS weitermachen, nur eben mit einem neuen Thema. Zumal eine gewisse Grundintention immer erhalten bleiben wird. FÄULNIS würde zum Beispiel seinen Sinn verlieren, wenn plötzlich wer anderes die Texte schreibt und ich mich musikalisch raushalten würde. DEMNÄCHST WERDET IHR EURE ERSTE LIVE-SHOW GEBEN, FÜR DIE IHR SOGAR ALS QUINTETT AGIEREN WERDET? WAS DARF MAN VON EURER SHOW ERWARTEN? Das weiß ich selbst noch nicht so genau. In Oberhausen spielen wir zwischen 30 und 40 Minuten, außer von „Letharg“ von jeder Veröffentlichung etwas. Ich plane nichts, ich entscheide auf der Bühne mal wieder intuitiv, was passiert. ZUVOR MEINTEST DU AUF FRAGEN BZGL. LIVE-AKTIVITÄTEN, DASS VOR ALLEM DIE FRAGE NACH DEM „WARUM?“ STEHT. ALSO, WARUM IST ES NUN DOCH SOWEIT? Die Zeiten ändern sich. Ein gewichtiger Grund, warum FÄULNIS nie aufgetreten ist, war einfach mein persönliches Desinteresse. Live-Spielen bedeutet, proben zu müssen, bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. All diese spezifischen Nervereien, die ich mit meinen anderen Bands hatte, wollte ich immer aus FÄULNIS raushalten. Aber irgendwann, genau genommen mit dem von Dir angesprochenen Angebot, kam dann doch der Entschluss, es mal zu versuchen, gerade weil ja überhaupt erstmals genug Material für einen Auftritt vorhanden war und mich meine Mitstreiter schon des öfteren gefragt hatten. Ausschlaggebend war allerdings, dass ich mit dem jetzigen Line-up genau die Personen hinter mir habe, die für mich einzig immer in Frage kamen (mit einer Ausnahme, die sich dieses Jahr umgebracht hat). DU HAST MIT „LETHARG“ BEREITS EINE VISUELLE UMSETZUNG DEINER MUSIK REALISIERT. INTERESSIERST DU DICH GENERELL AUCH FÜR DIESES MEDIUM UND KÖNNEN WIR AUCH DORT MEHR ERWARTEN? Ich bin sehr interessiert an Filmen aller Art und ich denke, in dem Bereich wird in Bezug auf FÄULNIS auch noch einiges passieren. Demnächst wird „Landgang“ vom neuen Album in Angriff genommen. WIE MÜSSEN MUSIK UND FILM SEIN, UM DICH ZU FESSELN? WAS ZIEHST DU DIR PRIVAT REIN? Es muss nicht immer unkonventionell sein, aber ich habe ein großes Interesse für den Asiatischen bzw. Japanischen Film. Genres und Titel kann ich kaum benennen, das würde den Rahmen sprengen. Von „Ringu“ und ähnlichen Klassikern über Sachen von Miike, Kitano usw. bis hin zu der Trilogie von Park Chan-Wook, außerdem natürlich die Kurosawa-Filme… Oder das klassische japanische Folterthema… Oder bunter Splatter: „Tokyo Gore Police“ und „Samurai Princess“ sollte man gesehen haben. Ich habe gerade „Inglorious Bastards“ gesehen, großartiger Film. Nach Rodriguez „Planet Terror“ das Beste aus dem Bereich, vor allem nach der Enttäuschung mit Tarantinos „Death Proof“. Und von anderen Klassikern aus ganz anderen Bereichen habe ich noch gar nicht gesprochen… Und genau so schwierig, wie die Benennung großer Filme ist eine Aussage darüber, was ich für Musik höre. Ich höre bewusst seit über 20 Jahren Musik, viel zu umfangreich, was sich angesammelt hat… Die letzten BM-Vös die mich beeindruckt haben, waren Katharsis „vvorldvvithoutend“ und Deathspell Omegas „Fas…“. Sonst höre ich aus dem Bereich zurzeit nicht so viel. Je nach Verfassung gerne Psychobilly/ Horrorpunk, Drone, Ambient, Electrozeug oder einfach stumpfes Geballer. Musik, Filme oder Bücher müssen fesseln… Wie? Das hängt von so vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von meiner gegenwärtigen Stimmung. DER SOGENANNTE „DSBM“ (DEPRESSIVE SUICIDAL BLACK METAL) IST MITTLERWEILE SEHR BELIEBT BEI BANDS UND FANS. WIE EMPFINDEST DU DIESEN TREND? ES GIBT SICHERLICH EINE GANZE REIHE GUTER BANDS, ABER ICH FRAGE MICH ERNSTHAFT, OB ES WIRKLICH SO VIELE MENSCHEN GIBT, DIE SICH DERARTIGE GEDANKEN MACHEN, DIESE ZUDEM NOCH MUSIKALISCH UMSETZEN KÖNNEN UND EBEN NICHT EINFACH DIESEM TREND FOLGEN… Wie Du selbst geschrieben hast, es ist ein Trend. Und ein Trend findet auch seine Interpreten. Es tauchen einfach alle paar Jahre neue Schubladen auf, irgendwie muss, in diesem Fall Black Metal, ja für neue Generationen spannend bleiben. Schriftlich geht hier der Sarkasmus verloren, aber mich interessiert dieser Trend-Blödsinn nicht. Ich habe mir ´97 Bethlehems „Dictius te necare“ geholt, die Intensität ist eh im DSBM nie wieder erreicht worden. Und diese ganzen Burzum „Philosophem“, Abyssic Hate „Suicidal Emotions“ Klone kriegt man doch in dem Moment nicht mehr mit, wenn man mal das Internet ausschaltet, so einfach ist das. Und was Deine Frage betrifft, Volksmusik-Stars, als größtmöglicher emotionaler Gegensatz, gaukeln auch die heile Welt vor, sind die jetzt alle privat das personifizierte Glücksgefühl? Lustige Anmerkung am Rande, ich dachte lange Zeit, DSBM heißt „Deutschsprachiger“-BM, weshalb mich die Einordnung in eben diese Kategorisierung nie gestört hat. Lustiger noch, weil FÄULNIS von der Masse als DSBM bezeichnet wird, diese sich im selben Atemzug aber ereifern, dass FÄULNIS „irgendwie scheiße ist“, weil gar nicht so depressiv, wie die elitären Paradeclowns. AUF „WEISSE WÄNDE“ WIRKT PHIL (OPHIS) MIT UND FÜR „ENDSTATION“ HAST DU WEITERE GASTAUFTRITTE IN AUSSICHT GESTELLT. WENN DU DIE WAHL HÄTTEST MIT EINEM KÜNSTLER DEINER WAHL (TOT/ LEBENDIG) ZU SPIELEN/ ZU ARBEITEN (AUCH AUSSERHALB VON FÄULNIS)…WER WÜRDE DIES SEIN? Ich arbeite in erster Linie gerne mit guten Freunden zusammen, ist für mich eine Art kleiner Tribut an deren Schaffen, in diesem Fall Ophis mit Phil. Deine letzte Frage ist so spannend wie auch utopisch. Dadurch, das ich in letzter Zeit mehrere Interviews gebe, taucht der Name immer wieder auf, aber es wäre wohl unbeschreiblich, Jens Rachut von Blumen am Arsch der Hölle, Dackelblut etc. mal am Mikro zu haben. Für mich einer der besten Texter überhaupt, der mich mit seinen Worten nun auch schon fast 20 Jahre begleitet. Hamburger Urgestein. Aber ich fürchte, mein Schaffen interessiert ihn eher weniger. Ansonsten schätze ich zwar so einige Musiker, aber ich denke, jeder sollte bei seiner Sache bleiben. VIELEN DANK FÜR DIESES INTERVIEW! Danke, waren schöne Fragen! Kleiner moralischer Zeigefinger zum Schluss: Downloaded Euch von mir aus alles, was Ihr wollt, der klassische Plattenschrank ist wohl leider am aussterben. Aber wenn Euch ein Album gefällt, dann kauft es Euch auch verdammt noch mal!

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