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FOR ALL THIS BLOODSHED

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HALLO ERSTMAL, WIR TREFFEN UNS HIER IN HARSEWINKEL IM RAHMEN DES „CORE AGAINST CANCER“-FESTIVALS, DESSEN ERLÖSE KREBSKRANKEN KINDERN ZU GUTE KOMMEN WIRD. KÖNNT IHR ETWAS ZUR ENTSTEHUNG DES GANZEN SAGEN? Chris: Markus, der Veranstalter, hatte schon länger den Plan, ein solches Event aufzuziehen. Er hat uns dann mal in Fulda, glaube ich, live gesehen und uns gefragt, ob wir bei einem Benefiz-Konzert mitmachen würden. Und für die gute Sache waren wir natürlich sofort dabei! Dann nimmt man auch nur das nötigste an, z.B. Spritkohle etc.. damit dann auch wirklich etwas dabei rumkommt für den guten Zweck! Keine Frage, dass man bei sowas mitmacht! DIESE UNDERGROUND-SHOW IST NATÜRLICH EIN GANZ SCHÖNER KONTRAST ZU EUREM SUPPORT-SLOT FÜR DIE HEAVEN SHALL BURN/ UNEARTH-TOUR VOR WENIGEN TAGEN… WIE KAM DAS ZUSTANDE? Chris: Klar, die Veranstalter haben angerufen und gesagt „HSB wollen Euch“, hahaha… Nein, Spaß! Es ist ja bekannt, dass HSB öfters mal lokale Bands im Vorprogramm spielen lassen. Natürlich versucht man da irgendwie Kontakte zu den jeweiligen Veranstaltern herzustellen, was natürlich nicht immer so leicht ist. Dann habe ich gesehen, dass man sich auf der Impericon-Page (Merch-Austatter) für einen Support-Slot bewerben konnte, was wir natürlich sofort getan haben. Eigentlich sollten wir an dem Termin gar nicht spielen, weil wir mit dem Veranstalter unserer Pre-Release Show kurz vorher ausgemacht haben, dass wir in der Zeit dann keine anderen Gigs spielen. Doch so ne Chance würde sich niemand entgehen lassen! Aber wir hatten eh nicht damit gerechnet, dass wir da ne Chance hätten. Dann kam plötzlich über Facebook eine Meldung, dass wir bei Impericon erwählt wurden und den Platz gewonnen hätten! Die anderen dachten, dass ich die verarschen wollte, aber es hat tatsächlich geklappt! WOBEI EUER GIG DANN KURZFRISTIG DOCH GEFÄHRDET WAR… Rage: Natürlich war die Freude erstmal riesig… unglaublich mit diesen Bands spielen zu dürfen! Aber genau an dem Tag stand für mich ein wichtiger beruflicher Termin an und es war bis direkt zu Show-Beginn nicht klar, ob ich es schaffen würde! Markus (Gitarre) hat mich dann abgeholt und wir sind dann zur Live Music Hall gerast. Dann noch umziehen, vorbereiten etc. pp. … das war schon knapp! Flo: Das war schon Wahnsinn! Wir anderen drei hatten bereits alles aufgebaut, Chris beide Gitarren gecheckt und wir sollten jede Minute loslegen… und es stand wirklich auf der Kippe zur Absage…. Man darf nicht vergessen, dass die Live Music Hall komplett ausverkauft war! Auch Marcus von HEAVEN SHALL BURN meinte, dass das echt schade wäre… natürlich auch, wenn man an die anderen Bands denkt, die sich für diesen Platz beworben hatten! Chris: Ja, das war heftig. Zu dritt den Soundcheck machen und dann sagen zu müssen… „Der Rest steht im Stau“… die blöde A57 is ja noch dicht und dann um die Uhrzeit zur Rush Hour von Düsseldorf nach Köln… da geht gar nichts! Aber die anderen Bands, NEAERA & Co., waren sehr cool drauf und meinten nur, selbst wenn noch zwei oder drei Songs drin sind… egal, durchziehen! Ich hätte auch nur einen Song gespielt… egal, hauptsache da auf die Bühne! Aber dann haben HSB selbst uns noch 10Min. geschenkt und SUFFOKATE haben uns 5 Minuten von ihrem Set gegeben… Wahnsinns-Sache!! Rage: Und die Crowd war wirklich großartig! Die Leute sind so toll mitgegangen und haben noch „Zugabe“ gerufen… ein tolles Erlebnis! Chris: Ich hätte das gerne noch so klassisch mit nem Foto von der Bühne festgehalten, aber das habe ich dann an diesem Abend nicht mehr gepeilt bekommen, haha! Wir wollten die anderen Bands nicht noch weiter aufhalten! RAGE, DU WARST JA SCHONMAL VERHINDERT BEI EINER SHOW, BEI DER JA EUER FREUND BURAK DANN AUSGEHOLFEN HAT. WÄRE SOWAS NICHT AUCH EINE LÖSUNG GEWESEN? Chris: Wir haben natürlich mehrere Optionen durchgespielt. Auch ich war terminlich sehr eingebunden an dem Tag. Aber das ist dann nicht das wahre. Die haben uns ja ausgesucht, wg. uns allen als Band. Da dann mit Ersatzleuten aufzulaufen, wäre nicht die richtige Art und Weise gewesen. Rage: Wenn ich zu Shows gehe, will ich ja auch die eigentliche Band sehen und keine Ersatzleute. Klar, sucht man sich das als Band dann nicht aus, aber es ist einfach nicht dasselbe! Ein Feature mit nem Gast is ne andere Sache, aber ich will an sich schon die komplette Band sehen und keine Aushilfen, sag ich mal. Chris: Gerade, wenn es der Sänger ist. Das ist dann schon ein sehr markantes Stück, was fehlen oder verändert werden würde. Gitarristen oder auch Drummer könnte man noch ausgleichen, aber wenn die Stimme eine andere ist, macht das noch am meisten aus. Aber es ja noch geklappt! WIE NERVÖS WART IHR GENERELL VOR DER SHOW? TEXT VERGESSEN O.Ä.? Rage: Klar, passiert das mal, dass man nen kleinen Hänger hat. Gerade, wenn es ein Lied ist, welches man nicht zig Mal geprobt hat. Aber das hat an diesem Abend alles gut geklappt! Chris: Ich habe ja schon einige Shows gespielt, auch mit meiner vorigen Band z.B. im X in Herford z.B.. Aber das ist nicht vergleichbar. Ich glaube ich war noch nie so aufgeregt vor einer Show. Da waren 1200 Leute in der Live Music Hall, neben der Bühne stehen UNEARTH und HEAVEN SHALL BURN und schauen zu… das ist schon Wahnsinn! PASSEND ZU DER ACTION KOMMT JA IN WENIGEN WOCHEN EUER ALBUM „BLACK RIVER CITY“ RAUS UND ZWAR ÜBER NOIZGATE RECORDS… Rage: Ein Freund von mir, der Julian von SHEMALES FROM OUTTA SPACE OF DEATH, hat mal bei denen gearbeitet. Der hat uns dann hier und da mal ins Gespräch gebracht, wodurch es dann zu einem Kontakt kam. Chris: Marcus, der Chef bei NOIZGATE spielt Bass bei LINSEED. Auch dadurch kannte man sich halt, weil die ja auch aus Bielefeld kommen. Dann kam der Kontakt durch Julian dazu und so haben wir einfach mal unsere bisherigen EPs hingeschickt. Die meinten, wenn wir ein komplettes Album machen wollen und alle damit auch zufrieden sind, dann würden die das veröffentlichen. Dann gab es hier in Köln eine Show, die deren Vertrieb Rough Trade veranstaltet hatte und dort haben wir das dann klar gemacht, weil wir uns dann auch im Klaren waren, dass wir ein komplettes Album auf die Beine stellen können und wollen! Selbst wollten wir nicht unbedingt etwas aufnehmen, denn das ist auch ne finanzielle Sache. EPs sind ein reines Promo-Werkzeug und wenn man etwas macht, dann muss das auch hinterher im Laden stehen. Sonst kannst du Songs auch selbst über ITunes oder so was veröffentlichen. Aber das war schon ein wahrer Kraftakt, dieses Album aufzunehmen… Rage: Schweiss und Tränen… wörtlich! Chris: Aber man lernt daraus und beim nächsten Mal machen wir es dann besser! Markus: Das klingt fast so als wäre das Album schlecht… Chris: Nein, das ist es keinesfalls! Aber der Weg dahin war nicht der einfachste!! Rage: Ich glaube auch, dass es sehr gut ist. Eben weil es auch so vielseitig ist. Jeder hat seine Einflüsse und jeder hat da etwas beigetragen. Da gibt es die melodischeren Sachen, einige gehen mehr auf die Fresse und der Track mit dem Feature ist auch ganz eigen. So ist das Album schon sehr spannend und vielseitig, weil kein Song dem anderen gleicht! So kann sich auch jeder Listener mit einem Song identifizieren! Flo: Klar, es sind viele verschiedene Facetten zu hören. Ob das dann jedem gefällt, ist natürlich ne andere Sache, die man abwarten muss. WIE BESCHREIBT IHR DIE MUSIKALISCHE UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG EURER BAND. CHRIS Z.B. HATTE JA SCHON BAND-ERFAHRUNG, RAGE KAM JA GANZ FRISCH ERST DAZU… Rage: Ja, wenn ich daran denke, wie nervös ich anfangs oft war… das ist schon viel viel besser geworden! Aber ich lebe quasi schon Musik, seit ich 11 oder 12 Jahre alt war. Andere hören vielleicht erst mit 20 bewusst Musik und leben die dann auch mit der Einstellung und allem. Das war bei mir schon sehr früh der Fall. Habe mich auch schon früh mit Underground-Bands beschäftigt und mich auch schon mal an Texten versucht. Aber klar, als ich dann die ersten Male auf der Bühne stand, wusste ich noch gar nicht, was ich da eigentlich machen soll und hab immer geschaut, was die Jungs so machen. Aber das ist einfach ein Lern-Prozess. Ich musste einfach erstmal meine Rolle finden und lernen, wie das auch in der Organisation von Shows und dem Umgang mit Fans usw. abläuft! Markus: Generell ist das neue Album kein Vergleich z.B. zu unserer ersten EP. Ich schäme mich garantiert nicht dafür, aber so in der Art würde ich „Returning the Favour“ nicht nochmal veröffentlichen. Das Cover, die Sounds, die Texte… wir sind halt gereift, aber wir sind noch nicht am Ende, was den kreativen Prozess angeht. Man darf gespannt sein! Chris: Ja, das ist nun quasi der richtige Anfang für uns. Zum ersten Mal hat sich wirklich jeder eingebracht und Ideen beigetragen. Auch Flo, der auch Gitarre spielt, kam mit Riffs an, die auch von uns eigentlichen Gitarristen hätten stammen können. So hatte man nicht nur die 5 Songs für ne EP, sondern wirklich ne Auswahl an Möglichkeiten und die auch noch recht vielseitig! Und das wird in Zukunft noch besser, weil man mehr Erfahrung hat. Rage: Die letzten 3 Jahre kann man eigentlich als Lern- und Findungsprozess sehen. Nun kennt man sich untereinander besser und kann besser auf die jeweiligen Ideen eingehen. Chris: Dazu ist Flo als Drummer dazu gekommen, was das Drumming sehr verändert hat. Ingo kam mehr aus dem Rock-Bereich, Flo hat nen Metal-Hintergrund, was beim Entstehen der Songs schon was ausmacht. Das wirkt sich auch bei den älteren Songs live in Sachen Härte und Geschwindigkeit aus. KÜRZLICH FIEL IN EINEM INTERVIEW BEIM STICHWORT ALTERSUNTERSCHIED DER BEGRIFF „VÄTERLICHER STOLZ“ IN BEZUG AUF DIE MUSIKALISCHE UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG DER BAND-MITGLIEDER… WÜRDEN DAS DIE HERREN BZGL. RAGE ÄHNLICH SEHEN? Chris: So würde ich das nicht sagen. Es ist viel mehr der generelle Stolz auf die Entwicklung der Band an sich. Als bestes Beispiel würde ich da mal unser erstes Video anführen. Wie wir uns da bewegt haben, die Performance und alles… und wenn man sich das jetzt anschaut… Unser neues Video kommt ja bald und da liegen Welten zwischen. Selbst ich, der ja schon einige Jahre in Bands spielt, lernt noch immer dazu. Ich bin super stolz auf uns alle. Klar, bei Rage fällt die Entwicklung der Vocals besonders auf. Bei uns dann eher, dass die Songs vllt. etwas komplexer sind. Aber wir sind alle noch dabei, Erfahrungen zu sammeln und uns zu entwickeln. Rage: Ich selbst bin auch irgendwie stolz und auch erstaunt, wie ich mich selbst halt entwickelt habe. Ich wurde ja quasi damals ins kalte Wasser geworfen und wusste gar nicht, wie das mit dem Shouten geht. Nun kann ich viel mehr machen und die Stimme sogar recht gut variieren. Das ging zuerst fast gar nicht, wie man auf der ersten EP auch hört. Das war noch alles so auf einem Level. Das ist schon um einiges besser geworden. Ich versuche mich, wie jeder von uns, natürlich weiter zu entwickeln! IHR MEINTET, DASS ES OHNE DEN NOIZGATE-DEAL KEIN „RICHTIGES“ ALBUM GEGEBEN HÄTTE, SONDERN ALLENFALLS EINZELNE SONGS. WIE SEID IHR DANN KONZEPTIONELL AN DIE SACHE GEGANGEN? ODER IST ES EINFACH EINE SAMMLUNG VORHANDENER SONGS? Markus: Es gab schon einige Song-Gerüste, die von jedem über einen Zeitraum bereits eingebracht wurden. Daran haben wir dann weiter gearbeitet und geschaut, was sich am besten auf der Platte machen würde. Bis auf 2 oder 3 Tracks haben wir die Songs neu geschrieben und das in recht kurzer Zeit. Chris: Die grundlegenden Ideen sammelten wir ab Sommer 2010, als Flo dazu kam. Kurz danach hatten wir bereits „A Tower on distant Shores“ mit im Live-Programm… Markus: Richtig, das sammelte sich so über die Zeit. Es ist so wie bei einem Referat. Man sammelt die Bestandteile über eine gewisse Zeit, aber richtig ausarbeiten tut man es erst, wenn der Termin ansteht und dann auf dem letzten Drücker, haha. Und so haben wir dann richtig mit der Arbeit an den Songs begonnen, als das mit Noizgate klar war. Chris: Es sind Songs dabei, die schon grob standen und auch schon live getestet wurden bis hin zu Songs, die komplett neu geschrieben wurden. Markus: Wobei das nun keine Füller sind… alles Killer! BEI DEN TRACKS, DIE IHR BISHER ALS TEASER VERÖFFENTLICHT HABT, GIBT ES JA Z.B. EIN PAAR ELEKTRONISCHE SOUND-SPIELEREIEN. IN WIEFERN HABT IHR EUCH GENERELL GRENZEN GESTECKT? Flo: Wir wollen demnächst mal „Gaybar“ von ELECTRIC SIX covern! Das soll jetzt aber kein Outing sein oder so… nur zum Fun! (lacht) Chris: Also es wird kein Auto-Tuning bei cleanen Vocals geben, so! Flo: Und wir werden es nicht soweit treiben, dass wir nen Live-Keyboarder engagieren müssen! Markus: Wenn einer eine Idee hat, dann wird darüber geredet und dann schaut man mal. Und wenn die Mehrzahl meint, dass in dem Song keine Keyboards reingehören, dann gibts da auch keine und fertig! Man muss halt schauen, was passt und gefällt. Rage: Grundsätzlich Grenzen setzen ist immer sehr einengend. Jeder soll sich einbringen und ausdrücken können. Und auch die Hörer sollen sich wiederfinden, egal aus welcher Musik-Ecke sie kommen… Core, Emo, Metaller egal… meinetwegen auch Dub Step, haha! Chris: Natürlich gibt es gewisse Grenzen, die sich aber durch die muskalische Ausrichtung selbst ergeben. Bei „Cross my Heart…“ hatten wir halt Bock auf den Elektro-Anfang. Dafür ist das dann auch mit der brutalste Track auf der Platte. Erst überlegten wir, dass wir das als Interlude machen, dass man weiterskippen kann. Aber wir dachten uns dann, scheiss drauf! Wem es nicht gefällt, soll halt die paar Sekunden vorspulen! Es ist ja auch nichts Besonderes mehr, dass selbst die krassesten Bands mal nen Elektro-Track dazwischen haben! Markus: Dazu müssen wir mit unseren Namen für die Songs stehen. Wenn wir das so wollen, dann machen wir da so. Wenn jemanden ein Track nicht gefällt… scheiss drauf! Wir machen das ja auch für uns. Wenn es Leuten gefällt, freut uns das! Und auch konstruktive Kritik hören wir uns jederzeit an! Aber wenn einer das scheisse findet, weil da nen Elektro-Intro ist, dann ist mir das scheissegal! STEHEN DIE BEIDEN YOUTUBE-SONGS REPRÄSENTATIV FÜR DAS ALBUM? Markus: Sollten sie eigentlich, aber die Songs der Platte sind so unterschiedlich, dass das gar nicht geht. Man kann es einfach nicht auf einen Stil festpinnen. Dazu sind die Einflüsse zu unterschiedlich. Rage: Wir haben uns schon die Songs ausgesucht, weil „Cross my Heart..“ schön auf die Fresse geht… und zwar richtig hart! (Lacher) Dazu dann eher der Balladen-Song, der zeigt, dass wir auch anders können. Chris: Ich denke schon, dass die Songs die Vielfalt ganz gut ankündigen! Das sind auch mit unsere Favoriten von dem Album. Zusammen mit dem Titelsong „Black River City“, für den ja auch das Video jetzt kommen wird! Rage: Ich muss generell sagen, dass ich immer das Glück hatte, dass die Song-Ideen immer genau zu meinen Texten passten, die ich in Arbeit hatte. Je nach meiner Laune sind die Texte auch ausgefallen und dann kam ein Song von den Jungs rüber und der passte jedes Mal perfekt zu dem Text, der gerade präsent war. Und als jetzt der Song „Black River City“ entstand, wusste ich sofort, dass dieser Titel perfekt und genau richtig war, als Album-Titel und auch als Song für das Video! Der Track klingt einfach nach Chaos und Verderben, yes! INWIEWEIT STEHT DER TITEL FÜR EURE HEIMATSTADT? BZW. DIE NEU-HEIMAT VON CHRIS… Chris: Die Lyrics sind komplett Rages Sache! Natürlich schaut man drauf und sagt, wenn da kompletter Schrott entstehen sollte! Auf der ersten EP gings ja nur um „Friends, Family, Fuck you“ usw. … Das hat sich schon sehr entwickelt. Sie schreibt die Sachen und steht dann auch dafür gerade, haha! Markus gibt den Songs zwar auch Arbeitstitel, aber an sich ist das ihr Part. Rage: Diese „Black River City“ muss nicht zwingend für Köln stehen. Das kann eigentlich überall sein. Jeder soll sich mit dieser Stadt identifizieren können. Drogen, Gewalt, Chaos u.s.w. gibt es überall! Der Titel soll eher als Sinnbild stehen. Chris: Im Artwork findet man allerdings Köln schon wieder, wenn auch unbewusst. Aber es gibt hier schon coole Plätze. Grundsätzlich ist es aber fiktiv und nicht so mit Köln verbunden, wie man meinen könnte! STICHTWORT VIDEO, WELCHES JA DERZEIT IN BEARBEITUNG IST. DIESE MÖGLICHKEIT HAT JA AUCH NICHT MEHR JEDE BAND HEUTZUTAGE… Rage: Wir wollten schon länger ein Video machen, weil das alte nicht so der Knaller geworden ist. Dann hat sich ein Facebook-Freund gemeldet, der mit seinem Team ein Video drehen wollte und fragte, ob wir dazu Bock hätten. Das kam natürlich perfekt, also haben wir mit dem Label alles abgesprochen, das Budget abgeklärt etc. und gings los. Im Laufe der Zeit haben sich dann das Konzept und die Idee aber doch um einiges vom Grundgedanken her verändert. Flo: Unsere Ideen waren halt vom zeitlichen wie auch vom Budget her nicht so umsetzbar, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber dafür ist es dennoch wirklich gut geworden, finde ich! Chris: Wir haben uns mit den Jungs von Squarehead Pictures zusammengetan und halt mal Ideen gesammelt, was man so alles machen könnte. Klar, man hat erstmal einige Clips von div. Ami-Bands im Kopf und würde zu gerne natürlich auch etwas aus dem Level auffahren… Rage: Was auch halbwegs machbar gewesen wäre. Aber es gibt ja Deadlines fürs Album und Video, Bugdet-Grenzen, dann noch das ganze organisieren mit Statisten usw. und dafür hätten wir uns dann noch viel mehr Zeit nehmen müssen. Dann wäre sicherlich einiges mehr drin gewesen. Chris: Aber dann muss man halt schauen, was mit den verfügbaren Resourcen auszurichten ist und versucht damit soviel wie möglich umzusetzen! Klar, das steht die Performance im Vordergrund. Aber eine kleine Story wollten wir schon drin haben, weil reine Performance-Clips kann jede Band machen. Da wollten wir uns schon ein wenig abheben und halt ein höchstmögliches Level erreichen! Und ich denke, dass das soweit recht gut gelungen ist! Wir haben die Grundversion schon gesehen und nun kommt noch die Post-Production. Wir sind sehr gespannt auf das Endresultat… der Teaser bekommt schon gute Resonanzen! IHR VERSUCHT JA JEDEN GIG MITZUNEHMEN, DER SICH BIETET. NUN MIT LABEL UND ALBUM WIRD DA DOCH SICHERLICH MEHR KOMMEN? Chris: Ich denke, das wird nun richtig Fahrt aufnehmen. Das Album kommt ja erst noch, die Reviews laufen nun ein, das Video auch und dann werden auch die nächsten Shows kommen! Man muss sich natürlich immer weiter einen Namen machen, damit die Leute aufmerksam werden und sich an einen erinnern. Klar hat man auch jetzt schon einige Möglichkeiten, alleine durch die Kooperationen mit befreundeten Bands. Das wollen wir auch weiterhin machen! Aber ich denke nach dem Sommer wird sich da einiges tun! Rage: Ja, auf jeden Fall. Wir wollen im Rahmen der Black River City-Tour noch einiges machen, besonders im Herbst hoffen wir. Dann 2013 hoffentlich noch mehr, vielleicht mal ne richtige Tour! Chris: Natürlich muss man schauen, weil wir ja alle auch beruflich eingebunden sind und man das genau arrangieren muss. Aber wir werden natürlich so viel wie möglich machen! Rage: Genau, wir sind jetzt schon dankbar für jeden Auftritt… wir waren ja schon in der Schweiz, in Holland… super! Viele sagen uns nach den Shows auch, dass wir live noch besser rüberkommen als auf Scheibe und das ist doch schon mal toll! Chris: Besser als umgekehrt! ALS LETZTE FRAGE… Chris: Slayer! (Lacher) JA, LASS MICH ERSTMAL AUSREDEN: ALSO, MIT WEM… TOT/LEBENDIG… WÜRDET IHR GERNE MAL SPIELEN, ARBEITEN… WENN IHR DIE FREIE WAHL HÄTTET? Chris: SLAYER!! Klar, wer nicht? Aber auch AS I LAY DYING wäre mal Knaller! Die fehlen eigentlich noch auf der Liste! Wir hatten ja schon das Glück mit einigen coolen Bands zu spielen! Aber vielleicht mal was mit RIHANNA oder KATY PERRY!!! Marcus: Ich sag nun auch mal was… Mhm… Adam D. (KILLSWITCH ENGAGE) wäre schon nen Knaller! Der Mann weiß wirklich was geht! Spielerisch wären ANIMALS AS LEADERS verdammt interessant! Markus: Also ich würde gerne eine Gitarrenstunde bei B.B.KING nehmen. Ich stehe voll auf Blues! Rage: Ja, AS I LAY DYING wäre sicher cool. Oder auch meine Faves von DEAD SWANS! Oder mal mit LADY GAGA abrocken! Flo: Ich könnte mich da gar nicht so richtig entscheiden… Adam D., der hat natürlich sehr viel für Metalcore getan. ANIMAL AS LEADERS sind natürlich auch große Klasse! AS I LAY DYING wäre auch schon cool… Schwer zu sagen! DANN WÜNSCHE ICH EUCH WEITERHIN ALLES GUTE UND EINE GUTE SHOW HEUTE ABEND!!

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