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HONEYCHURCH (ACHIM/ NICO)

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ICH MÖCHTE MEINE BEIDEN INTERVIEWPARTNER ACHIM UND NICO VON DER GRUPPE HONEYCHURCH BEGRÜSSEN. GÄNZLICH UNBEKANNT SIND MIR DIE BEIDEN JA NICHT, EIGENTLICH SIND SIE ALTE „LOKALPATRIOTEN“ DES STUTTGARTER RAUMES UND MEINE ÄLTESTE ERINNERUNG REICHT IRGENDWANN IN DIE 90ER, WO ICH AUF EINEM IHRER KONZERTE WAR, ES WAR DAMALS DAS ANIT-PUR FESTIVAL IN BIETIGHEIM. SOMIT KÖNNEN WIR VON EINEM LANGEN BESTEHEN REDEN, NUN SIND SIE IN DER ZWISCHENZEIT AUCH BEI MYSPACE AUFGETAUCHT, LEIDER IST DIE SEITE MIT ETWAS WENIG INFORMATIONEN AUSGESTATTET. DARUM HIER EIN HOFFENTLICH ERHELLENDES INTERVIEW. AM BESTEN ERZÄHLT IHR SELBER ETWAS ÜBER EUER MUSIKALISCHE VORGESCHICHTE UND WIE ES ZUM PROJEKT HONEYCHURCH KAM. A: Der Anfang von HONEYCHURCH geht auf den Sommer 1992 zurück. Beim Gespräch im Biergarten im Brückenhaus in Ludwigsburg über Platten und Bands, die die jungen Jahre beeinflusst haben, kamen wir schnell auf einen Nenner: Synthpop. Wir stellten fest, dass es nicht mehr sehr viele Bands gab, die diesen Weg beschritten wie die damaligen Bands und so gründeten wir spontan HONEYCHURCH in der klassischen Zwei-Personen-Besetzung (siehe BLANCMANGE, SOFT CELL, YAZOO, I START COUNTING, usw.). Nico ist eigentlich Gitarrist und hatte viele Jahre eine Band namens THE AEND, ich war Schlagzeuger bei einer Formation namens THE SHATTERING HOURS (zusammen mit DJ Moers). Einer musste singen und die Wahl viel auf mich, weil Nico sich lieber mit den Synthies beschäftigen wollte. Da wir aber keine besaßen und dies für diese Musikrichtung unabdingbar war, machten wir uns auf die Suche nach klassischen Geräten der damaligen Zeit. Ich glaube, dass dies ein damals heimliches Steckenpferd von Nico war. N: Klar, ist es irgendwie immer noch. Die Rollenverteilung hat sich automatisch ergeben, Achim ist die geborene Rampensau, ich freue mich immer, wenn auf der Bühne irgendein Pfeiler steht, hinter dem ich mich verstecken kann. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass Achim singen kann und Spaß daran hat. Und ich habe Spaß an der Technik. A: Unseren ersten großen Auftritt verdanken wir DJ Dave, der uns im Februar 1995 auf eine seiner Parties in die Röhre holte, und wir uns anderthalb Stunden austoben durften – auf der großen Bühne und vor, zu unserem Erstaunen, am Ende absolut begeisterten Publikum. Das kann man noch heute auf dem Videomitschnitt von damals spüren. Das oben genannte Festival war übrigens kein Anti-PUR Festival sondern nur eine lustige Idee für alle teilnehmenden Bands, sich im Jugendhaus Bietigheim durch jeweils eine Cover-Version am sogenannten Shortplay-Festival zu beteiligen (zwei Bühnen, ca. 16 Bands, jeweils 15 Minuten Auftritt abwechselnd nonstop). Es waren sogar PUR-Mitglieder anwesend, zumindest Hartmut Engler. Wir haben uns damals an „Freunde“ vergangen. N: Auf diesem Festival war PUR fast vollständig da. Ich hatte den Eindruck, dass Hartmut der einzige war, der keinen Spaß an diesem Abend hatte. Der fand es wohl nicht witzig. Ingo Reidl zumindest war ziemlich amüsiert, Joe Weber auch. EURE MUSIK KANN MAN LEICHT ALS UNBESCHWERTEN „ALTEN“ SYNTHPOP DER 80ER BESCHREIBEN, ICH MÖCHTE EUCH ABER NICHT IN SCHUBLADEN STECKEN, ERZÄHLT LIEBER AM BESTEN SELBER, WIE UND WO IHR EUCH SEHT? N: Da hast du Recht, das sehe ich auch so. Zumindest möchte ich das, diese alte 80er-Sache, mit viel Kitsch und einem leicht trashigem Glamour. Fast alle Bands, die diese Schiene fahren, versuchen möglichst cool zu sein. Wir haben das nie geschafft und irgendwann akzeptiert. Wenn uns dann jemand fragt, ob wir unsere Musik ernst meinen, freuen wir uns tierisch. Selbstverständlich kokettieren wir auch mit diesem Image. Das macht uns dann doch noch irgendwie cool, oder? A: Wichtig ist bei uns auf jeden Fall, dass viel mit alten Geräten gearbeitet wird. Also nicht unbedingt mit Plugins oder ähnlichen neuen Möglichkeiten. Wir versuchen, so viel wie möglich Authentizität aufzubauen. Ein zweiter wichtiger Faktor ist klassisches Songwriting. Wenn der Song mit Gitarre funktioniert, ist die elektronische Umsetzung kein Thema. Drittens, denke ich, legen wir Wert auf ansprechenden Gesang. Wir sind beide keine ausgebildeten Musiker oder so, jedoch versuchen wir so tun, als ob. Ich persönlich bekomme einen Kick aus Elektronik meets Voice und das Ganze mit dem gewissen minimalen Touch. Richtig unbeschwert würde ich unsere Musik allerdings nicht bezeichnen. Wir haben auch nachdenkliche, melancholische Stücke im Repertoire. IHR VERFOLGT EINE UNVERÄNDERTE, EINDEUTIGE RICHTUNG MIT EURER MUSIK, ES GAB EIGENTLICH NIE EINE WEITERENTWICKLUNG. WOLLTET IHR NIE MIT DER ZEIT GEHEN, SOLANGE WIE ES EUCH DOCH SCHON GIBT? A: Genau das ist der Punkt. Das ist so ein MOTÖRHEAD/ AC/DC/ STATUS QUO-Denken. Wir fühlen uns sehr wohl mit dem, was wir tun. Genug Bands haben mit aller Gewalt versucht, sich neu zu erfinden. Manchmal ging es gut, oft hat man sich auch lächerlich gemacht und ganz schnell zum alten Stil zurück gefunden. Aber ich glaube, dass unsere wenigen Fans genau das an uns schätzen. Es ist bestimmt nichts einzuwenden gegen behutsame Innovation, jedoch muss man sich auch darin wohlfühlen. Ich denke, dass manche Bands zu stark auf Innovation setzen und gesetzt haben, bevor sie sich selbst ehrlich gefragt haben, ob sie das auch wirklich wollen – nur aus Angst, den Anschluss zu verlieren. Warum sollten wir uns diesem Druck aussetzen? Wir haben in diesem Sinne nichts zu verlieren – und deshalb betreiben wir nur dann eine Weiterentwicklung, wann wir es wollen. Wie oft haben Bands ihre alte Spur wieder aufgenommen – und dann schreibt die Presse so was wie „Endlich! Sie sind zurück!“. Ich glaube auch, dass das Synthiepop-Genre am wenigsten Ehrfurcht vor Klassikern hat und eine Tendenz besitzt, ältere Sachen gleich dem „alten Eisen“ zuzuordenen – wo immer da auch die Grenze liegen mag. Metal-Freunden würde so was vermutlich nie in den Sinn kommen. Da werden die Altvorderen nach wie vor begeistert gefeiert. Vorwürfe und Beschreibungen haben wir jedenfalls im Laufe der Jahre en masse bekommen – man muss offenbar gerade in der Szene in allen Punkten kompatibel sein. Wir machen aber eben das, was uns Spaß macht – und wenn ich ein weißes Jacket anziehen will, dann mache ich das auch. Das Gegen-den-Strom-Schwimmen hat doch den Einsatz der Elektronik in der Musik erst begründet. N: Wir machen das wirklich mit Absicht. Ab und zu fließen mal ein paar aktuelle musikalische Dinge ein. Sobald wir das merken, ziehen wir die Notbremse und schmeißen diese Dinge raus aus dem Song. Ich finde das altmodische sehr chic. Und ich möchte mit Achim genau diese Musik machen, weil das einfach zu uns passt. Viel von dem, worauf sich die heutige Wave-Szene beruft, hat in den 80ern kaum oder auf andere Art stattgefunden. Schwarze Klamotten waren insgesamt gesehen eher rar gesät, das Schrille und Bunte war eher der Ton – dem versuchen wir auch heute noch zu folgen. Wie gesagt – es passt einfach zu uns. NEBEN HONEYCHURCH BETREIBT IHR NOCH EINIGE ANDERE PROJEKTE, STELLT SIE DOCH MAL VOR UND BESCHREIBT SIE ETWAS NÄHER. A: Also von meiner Seite aus bin ich an zwei Projekten beteiligt: Einmal als der Mann im Hintergrund bei CHINA-TOUCH mit Mastermind Pete (der vielen aus dem Großraum Stuttgart und anderswo ein Begriff sein dürfte) und als Sänger bei einem stark an 80er-Pop orientierten Bandprojekt namens SCHEINWELT mit Patrick vom schönen Bodensee. Da ich hier nur den Gesang beisteuere und Patrick das Songwriting überlasse, bekommt das Ganze einen deutlich anderen Charakter als HONEYCHURCH. Es macht aber trotzdem sehr viel Spaß – schaut mal bei myspace nach uns. N: Achim und ich hatten auch mal eine gemeinsame Punk-Band namens SANDBOX. Achim hat Bass gespielt und gesungen, unser Kumpel Uwe hat getrommelt und ich habe Gitarre gespielt. War witzig, ist aber eingeschlafen. Ansonsten machen wir ab und zu ein paar Auftragsarbeiten. WIE GEHT IHR BEIM „MUSIK MACHEN“ VOR, SPEZIELLE VORGEHENSWEISE? WAS FÜR EIN EQUIPMENT BENUTZT IHR UND WAS SIND EURE LIEBLINGE IM TECHNISCHEN BEREICH? A: Die Vorgehensweise ist recht einfach, finde ich. Die Idee ist im Kopf, wird dann mit drei, vier Spuren und ein wenig Drumming festgehalten und dann im Laufe der Zeit ausgebaut und arrangiert. Oft entstehen die Texte und Gesangslinien hinterher. Hauptsache, es macht Spaß. Wenn wir zu lange daran herum machen, hat keiner von uns beiden mehr Lust. Dann kommt das Balg erstmal auf die Ersatzbank oder wird gelöscht. N: Unser Equipment ist tatsächlich alt. Der modernste Synthie, den wir haben, ist ein SCI Prophet 2002 von 1986. Soll ich wirklich unsere Geräte aufzählen? Mach ich gerne, wir sind ja auch stolz drauf: Wir haben einen SCI Sixtrak aus dem Jahr 1984, das war unser erster Synthie. Der hat zwar inzwischen einige Macken, aber wenn er warmgelaufen ist, funktioniert er einwandfrei. Das ist auch mein Lieblingsteil. Dann haben wir noch den Prophet 2002, das ist eigentlich ein Sampler, wir benutzen ihn aber eher als Drummachine oder für rhythmische Sachen. Das Teil hat übrigens früher Reinhold Heil von SPLIFF gehört, ohne Witz. Wir haben ihn der christlichen Rockband ARARAT abgekauft, für 300 Mark, hehe. Dann haben wir einen Korg Monopoly aus dem Jahr 1981 mit unglaublich vielen Reglern dran, den habe ich bei einem Musiktrödler in Aachen gegen eine E-Gitarre eingetauscht. Ich konnte den Preis herunterhandeln, weil man dieses komische Teil scheinbar nicht an einen Computer anschließen kann, und da war auch keine Bedienungsanleitung dabei. Dann haben wir noch einen Casio CZ-5000, auch von 1985, einen Roland Juno-106 von 1984 und seit ein paar Wochen einen Roland SH-101 von 1982, der wird nur noch von Klebeband zusammengehalten. Hat aber Charme. Das Schlagzeug kommt von der TR-Serie oder vom Simmons SDS, oder wir machen die Drumsounds selbst mit dem Prophet. Live spielen wir tatsächlich mit einem alten Spulentonband, da sind die Backings drauf. Früher wurde auch gerne ein Tape-Deck benutzt, aber Tonband ist geiler und das Auge isst ja bekanntlich mit. Beim Aufnehmen arbeiten wir allerdings mit schon länger mit Computern, einem 386er-Notebook (wiegt etwa 10 Kilo) mit DOS und der alten Tracks-Software von 1989. Die war mal sehr gut… WENN ICH ES RICHTIG MITBEKOMMEN HABE, KAM ES KÜRZLICH ZUM VERTRAG MIT EINEM PLATTENLABEL. WIE KAM ES DAZU UND WARUM ERST NACH SO LANGER ZEIT? WAS SIND DIE NÄCHSTEN SCHRITTE? A: Wir wollten schon lange eine Art Werkschau über die letzten 15 Jahre mit ausgewählten Tracks veröffentlichen. Doch so was ist heute ja mit einem gewissen professionellen Anspruch verknüpft, sprich sollte sauber daherkommen. Als wir anfingen, war unser erstes Demo Mitte 1994 eine Kassette. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Trotzdem sind von dem Ding 500 Stück in Umlauf. Da wir uns aber nie so wichtig genommen haben, hat unser Wille endlich die große CD herauszubringen, nicht überwogen. Deswegen sind wir in vieler Hinsicht entspannter. Aber gerade das hat mache Konzertbesucher gereizt, mit uns Kontakt aufzunehmen und sich von uns Material auf andere Weise zukommen zu lassen. Diesem Wunsch sind wir oft und gerne nachgekommen. Die Chance, mit unserer Art von Musik ein Label zu finden, haben wir realistisch als gleich Null eingeschätzt. Und bevor wir auf den Bandwaggon aufspringen müssen, um endlich einen Release zu haben, haben wir es lieber sein lassen und konnten so weitermachen, wie wir es wollten. Olli T. von Equatronic ist ein langjähriger Freund von uns und als wir ihm von unserem Gedanken vor ein paar Monaten erzählten, war er sofort angetan und bot uns ein Release auf seinem Label Koi-Records an. Was lange währt, wird endlich gut. Was die nächsten Schritte angeht, ist eine Art Kleinalbum geplant, wobei dies natürlich auch ein bisschen vom Erfolg der jetzt anstehenden CD abhängt. Einige Songs stehen auf jeden Fall schon bereit. ERZÄHLT MIR DOCH BITTE NOCH EUREN EINDRUCK VON DER AKTUELLEN SZENE UND DEN AUGENBLICKLICHEN ABSATZSCHWIERIGKEITEN DER PLATTENFIRMEN. A: Ich persönlich lasse mich ab und zu bei den Events von Stuttgart-Schwarz blicken und höre gerne mal, was so auf der Tanzfläche zu hören ist. Jedoch ist die Szene bestimmt nicht mehr das, was sie einmal war. Oft habe ich den Eindruck, dass nicht mehr der individuelle Musikgeschmack im Vordergrund steht, sondern möglichst Up-to-date zu sein. Ich schäme mich nicht zu sagen: „Das kenne ich nicht“ oder „von dieser Band habe ich noch nie etwas gehört“. Ich habe einen großen Plattenschrank und fühl mich mit der Musik, die ich persönlich schätze, voll bedient. Es kommt mir manchmal so vor, als ob manchen Szenegängern die Tatsache, wie neu oder angesagt etwas ist, mehr bedeutet, als die musikalische oder auch aussagetechnische Qualität, die ein Song hat. Nimmt man einen beträchtlichen Teil der Neuproduktionen genau unter die Lupe, so fällt einem auf, wie arm an Einfällen, Aufguss von schon Bekanntem oder uninspiriert die Sachen sind. Wichtig ist es, wie aufregend und spannend der Song bleibt – wie lange ich ihn hören kann. Mich im Pulk rhythmisch zu bewegen, nur weil viele andere das auch tun – das hat nichts mit Szene zu tun. Die Leute, die die Szene früher gestützt haben, machen sich auch langsam rarer, vielleicht deswegen, weil sie noch andere Zeiten und Umstände kennen. Trotzdem gibt es immer wieder Bands, die mir gefallen, weil ich für merke, dass diese mehr sind als nur eine Band, dass sich in ihren Songs ein Ausdruckswille mit Gefühl paart. Einer der besten Songs der letzten Zeit ist für mich z.B. COVENANTs „Call the ships to port“. Zur aktuellen Situation der Plattenfirmen kann ich wenig sagen, ganz einfach, weil Plattenfirmen für uns nie eine große Rolle gespielt haben. Doch wird oft vergessen, das Plattenfirmen ihren Bands nicht unbedingt aus Liebe oder höheren Idealen die CDs pressen lassen, sondern in erster Linie ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen darstellen. Bands gibt es heute wahrscheinlich weitaus mehr, die Vielfalt der eigenen Stile wird immer kleiner und die Unterschiede immer geringer. Da schlagen, denke ich, auch die wahnsinnig veränderten Heimproduktionsmöglichkeiten zu Buche. Es ist heute nicht mehr wirklich kompliziert, ein eigenes Elektro-Projekt zu starten, oder? N: Da ich in Köln lebe, habe ich fast keine Kontakte zur Stuttgarter Szene. Ich fühle mich da aber sowieso nicht richtig aufgehoben, und wenn ich einmal im Jahr mit Achim zusammen vor Ort bin, habe ich eher einen Besucher-Status. Von der aktuellen Wave-Szene und den Bands bekomme ich kaum etwas mit, da mich die heutige Wave-Szene eigentlich nicht interessiert. Das gilt natürlich nicht für befreundete Bands, da möchte ich schon gerne wissen, was die gerade so machen. EURE AUFTRITTE SIND BISHER EIN WENIG SPÄRLICH GESÄT, KÖNNEN WIR UNS IN ZUKUNFT NACH DER VERÖFFENTLICHUNG AUF MEHR KONZERTE FREUEN? A: Das stimmt. Wir waren nie diejenigen, die sich um Auftritte gerissen haben. Ich glaube, wir waren insgesamt zu bescheiden und demütig. Schön wäre es natürlich. Wir sind zwar beide beruflich eingespannt, lassen aber gerne nach Möglichkeit was stehen und liegen, wenn uns ein Auftrittsangebot reizt. Wenn die CD erscheint, versuchen wir natürlich ein paar Auftritte zu veranstalten. Wer soll sie denn kaufen, wenn Menschen nicht einmal wissen, dass es so etwas wie uns überhaupt gibt. N: Wir werden auf jeden Fall ein paar Sachen machen, ganz bestimmt. IHR HABE AN DIESER STELLE NOCH DIE MÖGLICHKEIT ETWAS ZU EUREN FANS ZU SAGEN, WAS WOLLT IHR DER WELT MITTEILEN? UND WAS WIRD BEI EUCH AUF DEM WUNSCHZETTEL FÜR DEN WEIHNACHTSMANN STEHEN? A: An die wenigen treuen Fans, die wir haben und an die Menschen, die sich an uns erinnern oder die uns kennen: Vielen Dank, dass wir in eurem Kopf einen kleinen oder größeren Platz belegen dürfen. Wir haben über die Jahre viele verrückte, rührende, tapsige und schöne Briefe und Emails bekommen – das wünschen wir uns auch für die Zukunft. Danke an alle die, die uns auf unserem bisherigen Weg immer mal wieder begleitet haben, die bei den raren Auftritten mit einem Lächeln im Gesicht im Halbdunkel der hinteren Reihen stehen, die mit Zwischenrufen ausdrücken, dass sie auch die ganz alten Sachen kennen – wir wissen es gibt euch und ihr wisst, dass es uns gibt. Der Welt etwas mitteilen – wie wär’s mit: komm endlich rein, die fangen gleich an zu spielen. Auf meinem Wunschzettel steht ganz oben: zehn Kilo weniger! N: Ich schließe mich Achim an, aber statt der zehn Kilo weniger hätte ich gerne mal wieder Schnee. A: Wir danken für dieses nette Interview und werden uns, wie die ganzen Jahre zuvor, über eure Reaktionen, Emails usw. freuen. Schön artig bleiben in 2008. EIN GROSSES DANKESCHÖN AN HONEYCHURCH UND UM EINEN EINDRUCK ZU ERHALTEN KÖNNT IHR AM BESTEN AUF WWW.MYSPACE.COM/HONEYCHURCHDE EIN PAAR SACHEN ANHÖREN.

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