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LOWER HELL (SVEN BUSAM)

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HALLO ALLERSEITS! ZUNÄCHST NOCHMAL EIN DICKES LOB VON MEINER SEITE FÜR DAS NEUE ALBUM. BESCHREIBT ZU ANFANG DOCH EINFACH MAL EUCH UND DIE BAND SELBST UND ERZÄHLT, WAS IHR SO ALLES MACHT. Hallo danke erstmal für die Blumen und das Interview! Wir sind LOWER HELL, 5 schnieke Typen, die sich die Weltherrschaft als Lebensaufgabe gestellt haben. Wenn wir nicht gerade an der Uni sind oder mit Führungspositionen die Arbeitswelt drangsalieren, treffen wir uns im schönen Oberkirch, im Schwarzwald, um Songs für die Metalgesellschaft zu kreieren. Das Besondere an LOWER HELL ist, dass wir nicht nur alle sehr gute Kollegen sind, die ihre Freizeit zusammen verbringen, sondern eine spezielle Verbindung pflegen, den “Lochschwager”. IHR SEID JA SCHON SEIT 2004 UNTERWEGS, VOR DEM RELEASE DER ERSTEN SCHEIBE „ASPHYXIA“ ALLERDINGS NOCH UNTER DEM NAMEN LIES BEHIND THE SMILE. WELCHE UMSTÄNDE BRACHTEN EUCH DAZU, DIESEN SCHLIESSLICH NOCH ZU ÄNDERN? AUF EURER HOMEPAGE MACHT IHR JA ZUM EINEN DIE MUSIKALISCHE NEUORIENTIERUNG DAFÜR VERANTWORTLICH… Die musikalische Neuordnung war nur einer von vielen Gründen für diesen Namenswechsel. Uns hat zum Teil auch gestört, dass wir den Namen LIES BEHIND THE SMILE mindestens zweimal wiederholen mussten, bis die Leute ihn richtig verstanden haben. Unser Designer hat sich ebenfalls dauernd über die Länge des Namens beschwert, auf Shirts sowohl auf Flyer ging er immer unter. Wir haben die Änderung eigentlich hauptsächlich aus marketing-technischen Gründen gemacht. WARUM FIEL DIE WAHL AM ENDE AUSGERECHNET AUF LOWER HELL? WAS GENAU STECKT DAHINTER? Es ist heutzutage extrem schwierig, einen angemessenen Bandnamen zu finden. Er sollte kurz, verständlich und nicht zu kompliziert sein. Die Leute müssen sich an den Namen erinnern. Natürlich hat auch der Sinn des Namens eine wesentliche Bedeutung, meiner Meinung nach fahren wir da ganz gut. Wir werden sofort als Metalband mit der “Tiefe der Hölle” verglichen oder mit Zitaten “aus dem Höllenschlund” in reviews eröffnet und dann weiß sofort jeder, wo er dran ist. ANDERS ALS „HELLEVATOR“ HABT IHR „ASPHYXIA“ NOCH IN EIGENREGIE ERARBEITET. NACH DIESEM WERK KONNTET IHR 2008 BEREITS ERSTE ERFOLGE VERBUCHEN. WAREN DA DIE ANSPRÜCHE AN DEN NACHFOLGER AUTOMATISCH HÖHER? Unsere Ansprüche waren bei der “Asphyxia”-Produktion mindestens genauso hoch wie jetzt. Durch das erste Label “Demons run Amok”, die Studioarbeit und durch den ganzen anschließenden Prozess nach der Veröffentlichung, wie z.B. Reviews, Interviews, Konzerte, lernt man als Band extrem viel dazu. Man wächst mit der Erfahrung und deshalb haben wir mit “Hellevator” auch einen enormen Schritt nach vorne gemacht. UND SEID IHR SELBST ZUFRIEDEN MIT DEM ERGEBNIS? Normalerweise kritisiert man seine eigene Musik stetig und ist nie wirklich zufrieden. Dies haben wir aber schon während der Entstehung der Songs und bis zum letzten Ton unserer aktuellen Platte “Hellevator” fabriziert. Wir schraubten an dem Sound, den Riffs, herum bis uns die Leber wehtat. “Hellevator” sollte nicht wie eine durchschnittliche Metalproduktion klingen, die dich mit einem übermächtigen, übertriebenen komprimierten Sound an die Wand brät. Besonders Chris Brandes, Iguana Studios Freiburg (NECROPHAGIST), der für die Schlagzeugaufnahmen und den Mix zuständig war, haben wir den absolut dynamischen und extrem transparenten und trotzdem druckvollen Sound zu verdanken. Ebenfalls harmonisch liefen die Gesangsaufnahmen mit Marsen Fischer, Sänger FEAR MY THOUGHTS, und Patrick Hagmann, Gitarrist FEAR MY THOUGHTS, der sich den Gitarren gewidmet hatte. Mit der Zusammenarbeit von so vielen musikerfahrenen und extrem fähigen Menschen sind wir mit dem Endergebnis “Hellevator” mehr als zufrieden. DAS NEUE MATERIAL KLINGT NOCH WEITAUS BRACHIALER UND METALLISCHER ALS EURE ÄLTEREN SACHEN. WÜRDET IHR SAGEN, DASS DAS EUER KONKRETES ZIEL WAR? Da wir ja bekanntlich aus der Tiefe der Hölle kommen, haben wir mit dem Teufel einen besonderen Packt geschlossen. Für je zwei “beats per minute” schneller, als auf dem Album “Ashyxia”, müssen wir nach unserem Tod zusätzliche Überstunden in der Hölle reissen. Der ”Lord of Darkness” war davon so begeistert, dass er uns sogar lebenslang, kostenlosen Zugang zu unserem heiß begehrten “Ulmer” Bier gewährte. ANSTATT EUREN STIL AUF EINE STARRE RICHTUNG ZU REDUZIEREN, VERWENDET IHR OFTMALS ELEMENTE AUS UNTERSCHIEDLICHEN BEREICHEN DES METALS. WAS IST EUCH DABEI NOCH WICHTIG FÜR DIE GESTALTUNG DER KOMPOSITIONEN? Ein gutes Album sollte facettenreich, strukturiert und intelligent aufgebaut sein. Das Album “Hellevator”, finde ich, geht sogar schon soweit, dass es für jede Gefühlsregung eines Menschen den passenden Song zur Verfügung hat, unabhängig von den textlichen Inhalten. Vom sanften Träumen, dem hektischen Alltag, dem Tod furchtbar nahe zu sein, dem unerbittlichen Streit mit der Freundin oder vom Eintauchen in eine party wütende Stadt, bietet es alles. Trotz dieser unterschiedlichen Genre- Bereichen ist es für uns wichtig ein Wiedererkennungswert in LOWER HELL zu sehen. GAB ES NOCH ETWAS, DAS IHR IN MUSIKALISCHER HINSICHT AUF DEM ZWEITEN ALBUM UNBEDINGT ANDERS MACHEN WOLLTET ALS AUF DEM ERSTEN? Wir wollten exklusiv einen absichtlichen Fehler einbauen. Bis jetzt hat es noch keiner gemerkt. Hehe Der Erste, der GENAU hinhört und uns diesen Fehler per Email mitteilt, erhält ein LOWER HELL Shirt gratis!!! Versprochen!!! WIE WÜRDET IHR SELBST DEN SOUND VON LOWER HELL ANNO 2010 ZUSAMMENFASSEN? Der Musikstil wäre da eindeutig LOWER HELL!!! Wem das zu arrogant klingt, würde ich mit New-Melodic-Deathmetal abspeisen. DAS COVER FIEL MIT DEM BIZARREN SAMURAI DIESMAL SEHR BLUTIG AUS. STECKT DA EIN BESTIMMTER THEMATISCHER ANSATZ HINTER? Der thematische Ansatz basiert hier klar auf den “Hellevator”, quasi der Aladin für eine bessere Welt. Falls uns irgendjemand oder irgendetwas nervt, reiben wir einfach an unserer LOWER HELL Lampe und schwups sind die Probleme erledigt bzw. in dem Abgrund der Hölle wieder zu finden. Die Umsetzung dazu hat uns Godmachine aus UK ermöglicht, ein exzellenter Künstler der uns vorher bereits ein unglaubliches Shirt-Design, mit dem Titel “Godmachine”, zauberte. Man kann es in unserem Online-Store käuflich erwerben. IN DEN TEXTEN WIRD WAHLWEISE MAL EINE BRUTALE SCHLACHT GESCHLAGEN ODER IM SARG GEFEIERT, WOBEI MEISTENS AUCH KRITISCHE GEFÜHLE WIE HASS UND VERZWEIFLUNG ZUM AUSDRUCK KOMMEN. VON WEM ODER WAS HABT IHR EUCH IM EINZELNEN INSPIRIEREN LASSEN? In unseren Texten werden zum Teil Alltagsprobleme, aber auch sphärische und sprirituelle Gedanken interpretiert. Die angesprochenen Lyrics von “Aftershow Party in a Casket” wirken Anfangs doch eher etwas stumpf und metaltypisch, dahinter verbirgt sich aber ein durchaus ernstes Thema. Warum sitze ich hier und beschäftige mich mit diesem Interview, warum leiden manche Menschen mehr als andere, warum sterben die Menschen und was passiert danach. Alles hat eben seinen stumpfen Ablauf. Für uns ist aber klar dass es irgendwie immer weiter geht und nach den versprochenen Überstunden in der Hölle, werden wir eben ein Fass im Sarg aufmachen. WIE IST DAS THEMA SONGWRITING ALLGEMEIN BEI EUCH GEREGELT? BRINGT SICH JEDER MIT SEINEN IDEEN IN DEN PROZESS EIN? Die Hauptideen und Basis aller Songs sind von unseren Gitarristen Steffen und Bruno kreiert worden. Die Songs durchlaufen bei uns mehrere Stufen, bis zu deren Vollendung. Die ersten Ideen der Gitarren werden aufgenommen, Schlagzeug wird von Bastian hinzugefügt, Bass und Gesang werden dann anschließend ebenfalls in Aufnahmeprogrammen verewigt. Wenn man den eigenen Song selbst als Zuhörer betrachtet, kann man ihn einfach anderst aufnehmen und damit arbeiten. Im Proberaum bringt dann jeder seine Ideen über Songwriting, Übergänge und Grundstruktur des Tracks ein. Anschließend erfolgt der ganze Prozess erneut bis für uns alles perfekt klingt. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht die Regel, es kann auch sein dass wir ein Song auf einen fertigen Text oder ein Schlagzeugbeat schreiben. WIE GESTALTETE SICH DIE SUCHE NACH EINEM GEEIGNETEN LABEL? ERGABEN SICH ERNSTE SCHWIERIGKEITEN ODER WAR DER AUSERWÄHLTE SCHNELL GEFUNDEN? Mit Hilfe unseres ersten Labels “Demons run Amok” und der ersten VÖ “Ashyxia” hatten wir uns bereits einen Namen in der Szene machen können. So hatten wir das Glück, von Bastardized Recordings direkt ein sehr verlockendes Angebot für die “Hellevator” CD auf den Tisch zu bekommen. Da wir nur Positives über Bastardized gehört hatten und der erste Eindruck sehr sympathisch war, haben wir sofort alle nötigen Formalitäten erledigt und uns den Deal eingefangen. LETZTENDLICH SEID IHR ALSO BEI BASTARDIZED RECORDINGS GELANDET. KÖNNT IHR RÜCKBLICKEND SAGEN, DASS IHR DAMIT FÜR EUCH DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN HABT? Der zweite Eindruck hat quasi den Ersten bestätigt, wir sind also voll und ganz mit der Zusammenarbeit zufrieden. EINEN NEUEN VIDEOCLIP ZU „THE REQUIEM“ HABT IHR EBENFALLS SCHON IM KASTEN. WIE LIEF DER DREH? Den haben wir nicht nur im Kasten, der läuft sogar bereits auf Hochtouren auf unserer Myspace Seite. Reinschauen lohnt sich!!! Der Dreh war für uns eine absolut neue Erfahrung. Es wurde weder Aufwand noch Mühe gescheut. So trafen wir uns mit einem fertigen Drehbuch, dem Regisseur Adrian und einem kompletten Kamerateam aus München, um unseren zweiten Clip “The Requiem” zu filmen. Das Ganze wurde in HD Qualität und mit mannsgroßen Kameras gedreht. Schon die Vorbereitung war äußerst arbeitsintensiv. Es wurde von Adrian, der übrigens mit seiner Filmfirma “Sukipictures” auftritt, eine drei Meter hohe und neun Meter breite Bretterwand, sowie ein Indoor Wald, individuell gebaut und in Szene gesetzt. Der Dreh war von der ersten bis zur letzten Minute professionell durchgeplant, so gab es genügend Zeit sich in den Umbaupausen, mit dem fleischfressenden Hund, den drei Hühnern oder dem “Mörder”, der übrigens von Marsen Fischer (FEAR MY THOUGHTS) gespielt wurde, zu beschäftigen. Neben einem bleibenden, tiefen Loch in Brunos Garten haben wir bereits sehr gute Resonanzen zum Video. HALTET IHR DAS MUSIKVIDEO GENERELL FÜR EIN TAUGLICHES MEDIUM? Es kann für eine Band durchaus interessant sein. Man hat so die Möglichkeit schneller bekannt zu werden. Youtube und Co. ist nicht zu unterschätzen. Ich denke sogar dass dieser Teil der Medien in Zukunft stark zunehmen wird. Der erste Eindruck ist oftmals am Wichtigsten und wenn dieser durch ein Musikvideo unterstrichen wird, hat das nur Vorteile. SEID IHR EHER MULTIMEDIA-“JUNKS“ ODER TANGIERT EUCH DER BEREICH WENIGER? Ohne Internet oder anderen Medien steht die Welt heutzutage leider still. Wir sind bei diesem Thema einfach nur gezwungene “Mitdemstromschwimmer”. Zum Beispiel hatte Joe, unser Basser, vor einem Jahr nicht einmal ein Handy. Nach etlichen One-Night-Stands und nichtaufhörenden Anhimmelungen, kreischender Groupies war sogar er gezwungen, mit auf das Multimedia-Boot aufzuspringen, um seine “Kontakte“ zu halten. TROTZ DER EIN ODER ANDEREN NEUERUNG GRIFF EUCH BEI DER PRODUKTION WIE SCHON ERWÄHNT ABERMALS PATRICK HAGMANN VON FEAR MY THOUGHTS UNTER DIE ARME. WIE IST DIE ERNEUTE ZUSAMMENARBEIT VERLAUFEN? Absolut reibungslos!!! Während sich die Einen über seine Frau hermachten, haben die Anderen den Schnapskeller geplündert ;-) WAR ER VON ANFANG AN AUCH FÜR DIE PRODUKTION VON „HELLEVATOR“ EURE ERSTE WAHL? Klar, wir konnten seiner Schnapssammlung einfach nicht widerstehen. WAS IST SO BESONDERS AN PATRICK, DASS IHR IHN FÜR BEIDE ALBEN REKRUTIERT HABT? Abgesehen von den vorgehenden zwei Quatschantworten ist Patrick einer der besten und fähigsten Musiker überhaupt in der Szene. Hier treffen sozusagen Einstein und Opas Wissen zusammen. Er hat das gewisse Händchen die richtigen Tips an der richtigen Stelle zu geben. Für uns gab es überhaupt keine Diskusison ihn erneut zu verpflichten. BEDAUERLICHERWEISE GABEN FEAR MY THOUGHTS LETZTES JAHR DEN ENDGÜLTIGEN SPLIT BEKANNT. WIE IST, ÜBER DIE MUSIKALISCHE KOOPERATION HINAUS, EURE BEZIEHUNG ZU DEN JUNGS? Wir kennen die Jungs schon seit den Anfangszeiten von FEAR MY THOUGHTS und haben so oft wie möglich ihre Konzerte besucht. Mit der Zeit kennt man sich und es wurde dann hier und da auch mal eine Bar zusammen leer geräumt. Die Nähe zu Freiburg macht das Ganze dann einfacher, dadurch sind wir mitlerweile ganz gute Kollegen und treffen uns auch ausserhalb von Konzerten. Es kam sogar soweit, dass Bruno momentan den angeschlagenen Markus bei den Abschiedskonzerten erstetzt. Diese Millionenausleihe kommt unserer Bandkasse sehr zugute! WELCHE DEUTSCHEN BANDS ZÄHLT IHR ZUDEM ZU EUREN FAVORITEN? FEAR MY THOUGHTS, IRA, DEADBORN, uvm. Ich denke die deutsche Szene ist recht gut aufgestellt! UND INTERNATIONALE? KÖNNT IHR EUCH AUF EIN PAAR BESTIMMTE EINIGEN? Sicher dazu gehören: ALABAMA THUNDERPUSSIES, ARSIS, THE ATOMIC BITCHWAX und natürlich MICHAEL JACKSON. Es gibt aber auch viele andere Bands, die bei uns bereits die Plattennadel erleben durften. WAS IST DAS BESTE, DAS EINE GELUNGENE SHOW ZU BIETEN HAT? Blutige, schwitzende und sich in den armenliegende Fans. MOMENTAN SEID IHR NOCH VORWIEGEND IN DEUTSCHLAND UNTERWEGS. WELCHES LAND WÜRDE EUCH FÜR EINEN GIG BESONDERS REIZEN? Wir waren neben ganz Deutschland bereits in der Schweiz, Frankreich, Österreich, Belgien, unterwegs und hatten dort jede Menge Spaß. Reizen würde uns zusäztlich auch Länder wie Schweden, Litauen, Tschechien, Ungarn usw. Wir planen momentan auch eine derartige Tour durch Osteuropa. Unsere Lieblingsländer stehen quasi ganz oben auf der Abhakliste für 2010. Im September 2010 sind ebenfalls Auftritte in London und Umgebung geplant. Das wird ne Sause!!! FÜR EUCH SPIELT JA DER SPASS WEITERHIN EINE DOMINANTE ROLLE. GIBT ES DA EINE ANEKDOTE AUS DEN VERGANGENEN SECHS JAHREN, BEI DER IHR NOCH HEUTE SCHMUNZELN MÜSST? Wir warten immernoch auf DAS große Fest, welches uns Bastian noch von dem letzten Trip nach Belgien “schuldet”. Sein Auto ist ihm auf der Heimfahrt abgeraucht. Nach unendlichen Telefonaten mit dem deutschen ADAC wurde ihm freundlich gesagt, dass er sein Auto mitten in der Prärie von Belgien verschrotten lassen muss. Zu dieser bereits unglaublich schlimmen Todesnachricht, musste er sogar sein Schlagzeug, so zusagen seine “Guts” zurücklassen. Wir sprengten hierzu den Gipfel aller Gefühle und nervten ihn über die ganze Leidenszeit mit dem ernsthaften Vorwurf, er solle gefälligst nach der Heimkehr ein großes Fest mit Freibier organisieren, als Entschädigung für die Wartezeit der restlichen LOWER HELL Mitglieder. Wir lachen uns heut noch über seinen roten Kopf kaputt! Hehe WIE GESTALTET SICH DAS GEMEINSAME FEIERN? LIEBER NACH EINEM GIG GEMÜTLICH EIN, ZWEI BIERCHEN ZUSAMMEN TRINKEN ODER DOCH EHER DIE „AFTER-SHOW-PARTY IN A CASKET“-EXZESS-VARIANTE? Also wir fahren klar die After-Show-Party-Exzess-Variante. Gegessen wird jetzt, geschissen später! SEID IHR ALLGEMEIN ZUFRIEDEN MIT DEM VERGANGENEN JAHR? Das Jahr 2009 war musikalisch ein sehr arbeitsreiches Jahr. Wir haben einiges gebacken bekommen und sind sehr weit vorangeschritten, deshalb verbuche ich es als mächtig erfolgreich! 2010 IST JA NOCH JUNG. GIBT ES TROTZDEM SCHON KONKRETE PLÄNE FÜR DIE NÄCHSTEN MONATE? Wie schon gesagt, die BALLS TO THE WALLS -Ostblock-Tour mit NO END IN SIGHT, sowie Belgien und England Tour stehen auf dem Plan. Zudem wird man uns auf etlichen Shows und Festivals sehen können. EINE LETZTE FRAGE: „HELLEVATOR“ ODER „HIGHWAY TO HELL“? Hehe klar den HELLEVATOR!!! Ich denke es gibt keine schnellere Möglichkeit in die Abgründe der Hölle zu gelangen, wie mit unserem Samurai im Gepäck! DANN BEDANKE ICH MICH AN DIESER STELLE BEI EUCH, WÜNSCHE VIEL ERFOLG UND WEITERHIN FROHES SCHAFFEN. DAS LETZTE WORT HABT IHR! Hey Sebastian vielen Dank für dieses interessante Interview hat sehr viel Spass gemacht!!! Anullu abwartend; „Wenn Samurai angekommen, dann Balla Balla!“ (Zwei Asse trumpfen auf)

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