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ATROCITY – MIDNATTSOL

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Ort: Leipzig WGT Parkbühne

Datum: 13.05.2005

Danach beschlossen wir in der Parkbühne vorbeizuschauen und trafen ein, als gerade MIDNATTSOL ihr Bestes gaben. Die norwegisch-deutsche Formation bot eine Mischung aus rhythmischen Metal, folkloristischen Elementen und einem melancholischen klangvollen Gesang. Dabei verbanden sich düstersanfte Melodien mit kernigen Gitarrenriffs und der harmonischen Stimme von Carmen, die trotz der Aufregung ihre Töne traf. Da es sich erst um das dritte Konzert der Band handelte, kann man verstehen, dass die Knie schlotterten, aber sie meisterten ihr Set ohne Probleme und wurden schließlich von einer jubelnden Menge von der Bühne entlassen.

Umso näher der Auftritt von ATROCITY rückte, desto voller wurde es ringsum und der Unterhaltungsfaktor stieg gewaltig, als hinter uns plötzlich ein beleibter Typ mit Wikingerhelm, wohlgemerkt nur noch mit einem Horn bestückt, auftauchte. Er hatte es sich jedenfalls zur Aufgabe gemacht, so laut wie möglich zu brüllen, um die am Bühnenaufbau Beteiligten auf sich aufmerksam zu machen und die vorderen Reihen zu unterhalten. Es gelang ihm auch und der eine oder andere Lacher war ihm sicher. Schließlich erklangen die ersten Takte von „The Great Commandment“ und die Langhaarfraktion enterte die Bühne. Das Publikum ging sofort super mit, zumal bei diesem 80 er-Hit fast jeder lauthals mitsingen konnte. Alex kündigte dann an, dass sie sich an diesem Abend hauptsächlich auf ihr „Werk 80“ konzentrieren wollen und die Menge war davon überaus angetan. Es folgten entsprechende Stücke wie „Tainted Love“ und „Der Mussolini“. Alex wirbelte während der Show in bester Metalmanier über die Bühne und nutzte seine Haarpracht zum standesgemäßen Posen. Bei „Rage Hard“, „Deutschmaschine“ und „Send me an angel“ gab es gesangliche Unterstützung durch Liv Kristine. Die Frau des Frontmanns setzte dem Ganzen das I-Tüpfelchen auf und zog besonders die Blicke des „Wikingers“ auf sich. Es artete schließlich darin aus, dass er seinen Helm zu ihr auf die Bühne schleuderte, in der Hoffnung, sie würde diesen aufsetzten. Da wurde er leider enttäuscht, aber sie warf ihm das gute Stück letztendlich mit einem Lächeln zurück. Mit „Shout“ verabschiedeten sich ATROCITY dann von einer jubelnden Menge und hatten einen wirklich energiegeladenen Auftritt abgeliefert.

Copyright Fotos: Tiri

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