Terrorverlag > Blog > BON JOVI > BON JOVI

Konzert Filter

BON JOVI

060524-Bon-Jovi-1.jpg

Ort: Hessisch-Lichtenau

Datum: 24.05.2006

Gar nicht mal so schön, wenn im Radio folgende Meldung zu hören ist: “Auf der B7 Richtung Hessisch-Lichtenau ist der Verkehr zum erliegen gekommen”. Noch unschöner wird es, wenn man selbst Teil dieses liegengebliebenen Verkehrs ist. Für diesen Konzertbericht bedeutet das konkret, dass von Nickelback nur über den letzten Titel berichtet werden kann. Der ist mit “How You Remind Me” daür ohne Zweifel ein Höhepunkt des Sets.

Bon Jovi starten mit den 80er Klassikern “Raise Your Hands” und “You Give Love A Bad Name”. Die stattliche Bühne wurde durch eine Brückenkonstruktion erweitert, über die Jon Bon Jovi hautnah Kontakt zu den Fans aufnehmen kann. Das bereitet ihm offensichtlich Spaß, auch wenn es zwischendurch einen augenzwinkernden Seitenhieb auf den “A…kalten Sommer in Deuschland” gibt. Eine imposante Lightshow, guter Sound sowie die Übertragung der Show auf eine Großleinwand bilden die technischen Rahmenbedingungen auf hohem Niveau.
Die Setlist setzt sich an diesem Abend aus einem Querschnitt der letzten 20 Jahre zusammen: “Keep The Faith”, “These Days”, “Captain Crash & The Beauty Queen From Mars” oder “It’s My Life”. Lediglich Titel aus der Frühzeit (z.B. “Runaway”) fehlen. Erst nach einer Stunde kommen mit “Have A Nice Day” und “Last Man Standing” Titel vom aktuellen Longplayer ins Programm. Gitarrist Richie Sambora wirkt über weite Strecken eher introvertiert, kann aber bei “I’ll Be There For You” (bei dem er auch den Gesang übernimmet) glänzen.
Der Hauptteil des Konzerts wird standesgemäß mit “Livin’ On A Prayer” beendet, der Zugabenteil mit “I’ll Sleep When I’m Dead” und “Wanted Dead Or Alive”. So schließt sich der Kreis wieder beim wahrscheinlich besten Bon Jovi Album “Slippery When Wet”.

Analog zur aktuellen Veröffentlichung “Have A Nice Day” gab es heute keine Schmachtfetzen à la “Bed Of Roses”. Glücklicherweise vorbei die Zeiten in der Partyrocker wie “Livin’ On A Prayer” oder It’s My Life” in Form einer Ballade dargeboten wurden. Stattdessen mehr als zwei Stunden eingängige Rockmusik vom Feinsten.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

Mehr zu BON JOVI auf terrorverlag.com