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DARK FORTRESS – SECRETS OF THE MOON – SCHAMMASCH

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Ort: Essen - Turock

Datum: 22.10.2014

Der Herbst kommt und mit ihm ein deutsch-schweizerisches, schwarzmetallisches Tour-Bundle. DARK FORTRESS aus Landshut sind zusammen mit SECRETS OF THE MOON aus Osnabrück auf Co-Headliner Tour – und zudem noch die Schweizer von SCHAMMASCH mit am Start. Wenn das kein verheißungsvolles Black Metal-Paket ist, dann weiß ich auch nicht. Leider gastierten die drei Bands an einem Mittwoch in Essen. Das Turock war entsprechend deutlich leerer als sonst, was aber der Stimmung nicht allzu viel Abbruch tat. Die Anwesenden standen vor der Bühne und feuerten alle Bands an. Den Opener machten SCHAMMASCH, die in bestickten Gewändern gekleidet auf der von rotem Licht durchfluteten Bühne ihren spirituell angehauchten Schwarzmetall zelebrierten. Besonders Gitarrist und Sänger Chris S.R. wusste mit seiner ins Gesicht gezogenen Kapuze und dem schwarz angemalten Antlitz das Publikum zu fesseln. Nach einer halben Stunde mussten die Eidgenossen dann erwartungsgemäß die Bühne für SECRETS OF THE MOON räumen.

Die Osnabrücker von SECRETS OF THE MOON hatten erst zu Beginn des Jahres einen neuen Schlagzeuger suchen müssen, nachdem der langjährige Trommler Thrawn Thelemnar die Band verlassen hatte. Mit Erebor konnte jedoch ein würdiger Ersatz gefunden werden, der zusammen mit Bassistin Naamah Ash nun dauerhaftes Mitglied ist. SOTM faszinieren mich live immer wieder aufs Neue, besonders Sänger und Gitarrist sG schafft es, den Texten und Songs das besondere Etwas zu geben. Zum Einstieg gab es „Serpent Messiah“ vom aktuellen Album „Seven Bells“, gefolgt von „A Million Suns“ (auf „’Privilegivm“ zu finden). Insgesamt füllten sie ihre 60 Minuten Spielzeit mit sechs Songs aus und beendeten ihr Set mit „Carved in Stigmata Wounds“ vom gleichnamigen Album, bevor der Headliner die Bühne enterte.

Setlist SECRETS OF THE MOON
Serpent Messiah
A Million Suns
Lucifer Speaks
Shepherd
Nyx
Carved in Stigmata Wounds

Die neue CD gerade frisch veröffentlicht, galt es natürlich diese zu promoten. Das Banner im Hintergrund war mit dem Cover des Silberlings geschmückt und selbstredend war auch das Set von neuen Songs geprägt. Der Opener „Betrayal and Vengeance“ macht nicht nur auf Platte eine gute Figur, sondern geht auch live mächtig voran! „Poltergeist“ hingegen war der vierten Langrille „Séance“ entnommen, jedoch wieder gefolgt vom Titeltrack der aktuellen Scheibe – „Venereal Dawn“. Insgesamt präsentierten die Herren eine sehr gute Show und auch das Publikum ging gut bei allen Songs mit. Besonders beeindruckend fand ich „I am the Jigsaw of a Mad God“ – dieser Song knallt einfach so dermaßen – es ist ein Fest. Nach einer guten Stunde verabschiedeten sich DARK FORTRESS kurzzeitig von der Bühne, konnten aber den Zugaberufen (ja, auch wenig Leute können laut schreien) nicht widerstehen und kamen mit zwei älteren Songs zurück. Nach „When 1000 Crypts Awake“ und „Baphomet“ sollte dann aber endgültig Schluss sein.

Setlist DARK FORTRESS
Betrayal and Vengeance
Poltergeist
Venereal Dawn
The Valley
I Am the Jigsaw of a Mad God
No Longer Human
Chrysalis
The Unflesh

When 1000 Crypts Awake
Baphomet

Copyright Fotos: Oliver Janka

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