Terrorverlag > Blog > THE DARKNESS, THE RIVER 68'S > THE DARKNESS – THE RIVER 68′S

Konzert Filter

THE DARKNESS – THE RIVER 68′S

160201-The-Darkness-0

Ort: Hamburg - Gruenspan

Datum: 01.02.2016

Wenn Männer in hohen Töne den Namen „Justin“ rufen, dann kann nur einer gemeint sein: Justin Hawkins von THE DARKNESS, der in höchsten Tönen den Glamrock vollführt. Die Band verkörpert, lebt, nein, ist sogar der Inbegriff des Glamrocks. Bevor nun aber die musikalische Zeitreise angetreten werden konnte, gab es vorweg folk-blues-lastigen Rock’n Roll von THE RIVER 68‘S aus Schottland. Bestärkt durch einen Fan-Zuruf, der den gestrigen Auftritt der Brüder lobte, legten die beiden los und beeindruckten mit der Coverversion „Fever“ von AEROSMITH. Jubel und Beachtungspfiffe spendeten die Hamburger zu „I’m Alive“. Kein Wunder, dass die Besucher noch einen Song hören wollten und so gab es noch „Restless Bones“. Nach nur 25 Minuten endete der Gig.

Mit einer gehörigen Portion Nebel und dem Song „Barbarian“ vom Album „ Last Of Our Kind“ begann dann der Auftritt von THE DARKNESS. Da Streifen schlank manchen, fegte ein noch dünnerer Justin über die Bühne, hielt sein Mikro in Richtung Publikum und forderte zum Mitsingen auf. Bereits zu „Givin’Up“ entledigte er sich seines frisch gewaschenen Jacketts und seine Tattoos kamen zum Vorschein. Zu diesem Song war es, als sei ein Schalter umgelegt worden, denn die Stimmung explodierte förmlich vor der Bühne. Von dort aus gab es ein Zahnspangen-Strahlen zurück. Den Abend über unterhielt Justin seine Fans mit Earplug-Spielchen, kunstvollem Plektrenwerfen, Mitsingspielen von Lauten bis hin zu ganzen Textpassagen. So stimmte Mr. Hawkins z.B. die ersten Zeilen zu „Friday Night“ gemeinsam mit den Fans A capella an. Saß Justin nicht an den Keys, griff er zur seiner Gitarre, die er auch mal kurzerhand rücklings spielt.

Keiner zelebriert das Wassertrinken zu „Roaring Waters“ so schön wie Justin. Auch Bassist Frankie zögerte gekonnt seinen Einsatz am Rhythmus-Instrument hinaus. Dagegen legte Drummer Mr. Rufus einen gewagten Sprung zu „Love Is Only A Feeling“ hin. Zu „One Way Ticket“ klatschte das Publikum im Takt, während Justin im Takt in die Hölle marschierte. Zu „I Believe In A Thing Called Love“ erklärt er in ironischer Art & Weise, wie die Fans gefälligst mit zu hüpfen hätten und ihre Freude ausdrücken sollten. Die Band hat keine Angst durch ihre Animationen albern zu wirken und sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Dem Bühnenklamauk steht das musikalische Können der Musiker gegenüber und schafft so eine ausgeglichene Show. Fette Gitarrensoli rufen Begeisterung hervor und kurzerhand werden Songpassagen umgetextet. Den Fans wird eine Bandbreite an Unterhaltung geboten. Auch die Hamburger legten sich ins Zeug, so tauchte zu den Zugaben „Street Spirit“ und „Love On The Rocks With No Ice“ je ein Crowdsurfer auf. Im Anschluss ritt Justin in Lederhose auf den Schultern einer Stagehand durch das Gruenspan und die Hamburger erlebten dank THE DARKNESS am heutigen Abend einen wilden Glamrock-Ritt.

Setlist THE DARKNESS
Barbarian
Growing On Me
Black Shuck
Mudslide
Givin’Up
Roaring Waters
One Way Ticket
Love Is Only A Feeling
Friday Night
English Country Garden
Every Inch Of You
Rack Of Glam
Get Your Hands Off My Woman
Stuck In A Rut
I Believe In A Thing Called Love

Street Spirit
Love On The Rocks With No Ice

Copyright Fotos: Sandra Dürkop

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

Mehr zu THE DARKNESS auf terrorverlag.com

Mehr zu THE RIVER 68'S auf terrorverlag.com