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DIE FANTASTISCHEN VIER – SEVEN – CHEFKET

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Ort: Hamburg – Trabrennbahn Bahrenfeld

Datum: 22.08.2015

Heuer waren nun auch DIE FANTASTISCHEN VIER beim Hamburger Kultursommer an der Reihe, die sich aktuell auf Rekord-Tour befinden. Dank diverser Großveranstaltungen in Hamburg war die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln beschwerlicher als sonst. Den Abend eröffnete zunächst CHEFKET mit „Listen & Pray“ und bereits zu „Cool Easy Fresh“ sang das Publikum in den vordersten Reihen mit. Die Mischung aus Rap und Gesang war ein guter Einstieg, während des Auftritts strömten immer neue Besucher auf das Gelände. Mit „Fliegen“ folgten ein Song vom neuen Album „Nachtmensch“ und das Geständnis CHEFKETs, dass der Klassiker „Die Da“ von Fanta 4 eine Offenbarung für ihn gewesen wäre. Bei „Optimist“ legte der MC ohne Musik los, und als Belohnung gab es für ihn eine volle Ladung Applaus von Seiten des Publikums. Der letzte Song „Lass Gehen“ ging noch einmal in die Beine – der eine oder andere tanzte mit.

Smudo ließ es sich nicht nehmen und kündigte die Supportband SEVEN höchstpersönlich an. Mit der Formation aus der Schweiz wurde es nun mit drei Sängerinnen, Trompete, Percussion, Schlagzeug und Gitarren voll auf der Bühne. Dazu der Sänger SEVEN höchstselbst, der mit ausladenden Gesten, Tanzeinlagen, gekonnter Mimik und netten Ideen von den Hamburgern Zurufe, Mitsingen und Applaus einforderte. Die Energie sprudelte von der Bühne, ergoss sich über das Publikum und manifestierte sich klanglich durch „Backfunklovesoul“ vom gleichnamigen neuen Album. Neben „Cool Guy“ gab es noch „Waiting for you“, „Go slow“ und der Track „ Oh Oh Oh Oh Yeah“ lud erneut zum Mitsingen ein. Seit neun Jahren und mittlerweile acht Alben – und nun zum ersten Mal live in Hamburg – überzeugt die Mischung aus Funk & Soul, so dass die Besucher am Ende gar noch eine Zugabe von SEVEN einforderten.

Nun war es an der Zeit für einen Rekord! Die FANTASTISCHEN VIER tingeln auf großer Tour quer durch Deutschland, und man merkt den FANTA 4 ihre Jahre an. Nein… nicht wie man jetzt vielleicht denken könnte. Sie springen, rennen, zeigen Energie wie eh und je – nur mit etwas Grau in den Haaren. Man merkt ihnen die 25 Jahre Bühnenerfahreng an, die Show wirkt routiniert und durchchoreografiert. Zu „Gebt uns ruhig die Schuld“ legten die drei Herren eine nette Tanzeinlage hin und ansonsten rannten sie quer über die Bühne, um sich dann wieder in einer Dreiergruppe zusammenzurotten. Nach all den Jahren erfolgt der spontane Schlagabtausch der drei Front-Fantas so schnell, das es schwer fiel, diesem immer zu folgen… fast wie bei einem älteren Ehepaar. Auch die Setlist war bestens abgestimmt, teilweise gingen die Titel nahtlos ineinander über. Fanta 4 hechteten durch 25 Jahre mit „Dicker Pulli“, „Sie ist weg“ und „Das Spiel ist aus“. Die Ü30 Generation hielt dabei locker mit, sprang zu „Heute“ und riss die Hände zu „Yeah Yeah, Yeah“ in die Luft. Es wurde mitgesungen und gebounct, was das Zeug hielt, also ob man bei einem CASPER-Konzert wäre. Eine schöne Atmosphäre stellte sich zu „Tag am Meer“ ein. Die Herren saßen vor ihren Mikros, die Bühne war in blaues Licht gehüllt und ein wenig Sommer-Relax- Feeling machte sich unter dem freien Himmel breit. Es folgte der Song „Krieger“ von Thomas D, der mit freiem Oberkörper und fast ekstatisch diesen Song performte. In frischen Hemden und erholt standen im Anschluss wieder alle Drei in Reih und Glied zu „MFG“.

Die nächste Generation war heute auch schon im Publikum anwesend. So sind die Fanta4 -Fans im besten Familienalter und schleppten ihre Kinder mit. Für Fan-Nachschub ist also gesorgt… aber keine Sorge, wir bleiben – zu Frankfurter Kranz und Bingo – Fanta 4 „Troy“ bis ins Altenheim.

Setlist FANTA 4 (ohne Gewähr/ unvollständig)
Die Vierte Dimension
25
Danke
Und Los
Die Stadt Die Es Nicht Gibt
Heute
Locker Bleiben
YEAH YEAH YEAH (SHORT)
Das Spiel Ist Aus
Lass Sehen
Dicker Pulli
45 Fieber
Sie Ist weg
Gegen Jede Vernunft
Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest..)
Einfach sein
Smudo in Zukunft
Typisch ich
Tag am Meer
Krieger
MFG
Der Picknicker
Was geht
Ernten was wir säen

Die Da
Troy

Copyright Fotos: Sandra Dürkop

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