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EMIL BULLS – NO MAYERS 50 – GOOD WITCH OF THE SOUTH

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Ort: Osnabrück - Maiwoche 2004

Datum: 09.05.2004

Die Maiwoche in Osnabrück findet jedes Jahr statt und zieht Massen von Leuten an, die aus der Umgebung bis hin zu den Niederlanden anreisen. Man trifft dort Menschen aller Generationen, es wird gefeiert, getanzt und gelacht (und gesoffen, Anm. der Red.). Man fühlt sich dort wie auf einem großen Jahrmarkt, der sich durch die ganze Innenstadt „schlängelt“. Neben all den Buden voller kulinarischer Genüsse kann man auch viele Karussells und Live Musik Bühnen finden. Die zwei beliebtesten Auftrittsstätten beim eher jüngeren Publikum sind die Elektrolurch Bühne, wo TONI KATER am Samstag aufgetreten ist, und die Goldrush Bühne, wo sich an diesem Sonntag GOOD WITCH OF THE SOUTH, NO MAYERS 50 und die EMIL BULLS die Ehre gaben. Trotz des regnerischen Wetters erschienen verhältnismäßig viele Menschen, um das etwas andere, kostenlose Open Air zu bestaunen und genießen.

GOOD WITCH OF THE SOUTH, die selbst aus Osnabrück stammen, spielten somit vor heimischem Publikum und wie ich fand „sauber“ und auch „akzeptabel“. Im September erscheint das neue Album und von diesem präsentierten sie einige Songs, um uns einen entsprechenden Vorgeschmack zu liefern. „Kaputt“, „Nuclear“ und „Porno“ waren nur drei der doch sehr aggressiven Lieder in der Setlist. Das Publikum ging einigermaßen mit, Kopfnicken sowie ein paar andere Bewegungen waren trotz des Regens erkennbar. Nach mehrmaliger Kritik meinerseits – bezüglich Simons (der Sänger) immer so abruptem „Abgangs“ von der Bühne am Ende eines Konzerts – musste ich dieses mal mit Erstaunen feststellen, dass er es ankündigte und wir so vor den letzten beiden Liedern vorgewarnt waren. Mit dem Track „Go Go“ verließen die Niedersachsen die Bühne und ich wartete gespannt auf die Präsentation der nachfolgenden Bands.

Die vier Bandkollegen von den NO MAYERS 50 haben im Dezember 2003 ihr drittes Album „Hopeless Romantic“ heraus gebracht. Eine Mischung aus STONED (skandinavischer Funpunk) und BLINK 182 erwartete uns aus Düsseldorf. Heiko (Bass), Mitch (Drums), Carsten (Vocals, Gitarre) und Nico (Gitarre) erschienen auf der Bühne im typischen Outfit einer Spaßband und die Lieder, die sie zum besten gaben, bestätigten mich darin. Seit 2001 veröffentlichen die „leckeren“ Jungs CDs, die nun kräftig zitiert wurden. Mein Favorit ist „Every single day“ vom aktuellen Werk, eine Mischung aus Fun- und Skatepunk, für mich genau das richtige, um Party zu machen und wie es schien, für das restliche Publikum auch. Die Leute waren sehr angetan und feierten ausgelassen mit der Gewinnerband des Bandcontests „Special Act 2004“, der von „Musik Produktiv“ veranstaltet wurde. Mir haben sie richtig Spaß gemacht, schnelle und entspannte Musik mit richtigen „Akrobaten“ auf der Bühne, Heiko immer grinsend und Nico hüpfend, eine sehr launige Angelegenheit das ganze. Ich freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Um den Abschluss und die gefüllte Menge des Publikums kümmerten sich danach dann die EMIL BULLS aus dem bayerischen Hohenschäftlarn (nahe München). Sie präsentierten z.B. “Leaving you with this”, einen Song den ich persönlich sehr gut finde, und von der aktuellen Scheibe “Porcelain”: „Coolness“ und „Moloko Velocet“, die im April erschienene Single “This Day” hingegen leider nicht. Es war dunkel geworden und so konnte man sie bei einer schönen und angenehmen Lichtshow betrachten und ihrer Musik lauschen. Die Leute waren nun richtig dabei, es war voll und es wurde getanzt und gefeiert. Christoph von Freydorf – der Sänger – „fegte“ über die ganze Bühne und brachte die Menge so richtig in Fahrt und zum „schwitzen“. Qualitativ muss ich doch anerkennen, dass sie sich im Laufe der Jahre sehr verbessert haben.

Es hat sich gelohnt, den Sonntagabend in Osnabrück zu verbringen und die drei doch sehr verschiedenen Bands zu genießen. Auch im nächsten Jahr werde ich wieder am Start sein und kann nur hoffen, dass dann das Wetter besser ist und wieder ein interessantes Line Up auf die Beine gestellt wird.

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