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FUNKER VOGT – THE PROMISE

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Ort: Mainz - Kuz

Datum: 06.10.2005

Es war mal wieder so weit. FUNKER VOGT, eine meiner Lieblingsbands, luden mal wieder zu einem Konzert in das Mainzer „Kuz“ im Zusammenhang mit der „Navigatour 2005“ ein. Dieses mal durfte ich den Chauffeur spielen für unsere bunt gemischte Bord-besatzung mit dem Ziel “Dagobertstrasse“ in Mainz. Trotz diverser Baustellen auf der 66 waren wir mit der Ankunftszeit 20 30 Uhr noch relativ pünktlich, da das Konzert erst um 21 Uhr losgehen sollte. Ich erwartete eigentlich eine Schlange an der Hauptkasse, aber zu meiner Verwunderung war dort eigentlich nicht viel los. Also ging es zügig in die Haupthalle, wo sich ca. 80-90 Leute versammelt hatten. Um die Wartezeit zu überbrücken, wurden erst mal ein paar Bekannte begrüßt und ein bisschen „Small Talk“ gehalten.

Dann ging um ca. 21 Uhr die Festbeleuchtung aus, und man konnte das Intro der Vorgruppe vernehmen. Eigentlich dachte ich, es gäbe keine oder hab ich das irgendwie verpeilt!?! Die Band stellte sich als THE PROMISE vor, was mir eigentlich gar nix sagte. Zumindest war ihre Musik irgendwo im Electro-Pop-Bereich anzusiedeln. Das Publikum blieb auch ziemlich ruhig, da den meisten die Truppe wohl auch fremd war. Irgendwie erinnerte mich der Sound unweigerlich an die frühen AND ONE. Nur die Stimme des Sängers kam mir irgendwie bekannt vor, bis sie eine Coverversion des Songs „Promises“ von PHILTRON zum besten gaben. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, es war der Sänger von eben jenen PHILTRON. Noch ein paar Lieder später gaben sie noch eine Coverversion von KRAFTWERKs „Das Model“ zum besten, das ich in dieser Form auch noch nicht zu Ohren bekommen hatte. Trotz intensivster Bemühungen des Sängers das Publikum anzuheizen, zündete das irgendwie nicht richtig, ehrlich gesagt bei mir auch nicht. Ich unterhielt mich derweil mit Anika, der einzigen Frau in unserer Runde um die Sache etwas kurzweiliger zu gestalten. Na ja, nach ca. 40 Minuten beendeten THE PROMISE ihr Programm, wobei ich mich beim letzten Song mit Gefolgschaft in Richtung Theke orientierte, um dem großen Umbauphasen-Run auf die Durstlöscher aus dem Weg zu gehen.

Nach ca. 20 Minuten weiteren Small-Talks ertönten dann die ersten Klänge des Intros zu FUNKER VOGT aktuellem Titel-Song „Navigator“. Beim auf ca 350 Leute angewachsenen Publikum bemerkte man eine wahre Erleichterung, dass es nun endlich mit der Hauptband losging. Unweigerlich erwischte ich mich gleich beim ersten Song, wie ich den Refrain mitsang, und beim Rest vom Publikum bemerkte man, dass sich bei einigen die Füße in Bewegung gesetzt hatten. Trotzdem musste Jens Kästel erst ein paar Faxen zwischen den Darbietungen der Stücke „Final Thrill“, „Take care“ und „Date of Expiration“ machen, damit so ca. beim 7ten Song („Maschine Zeit“) der Mob vollends in Flammen aufging. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war bei mir auch der Knoten geplatzt, und ich begann unter meinen Klamotten zu „transpirieren“, hatte mich wohl zu dick eingekleidet. Ich glaube gemerkt zu haben, dass es FUNKER VOGT jetzt wohl mehr Spaß machte, da das Eis endlich gebrochen war und das Publikum voll mitging. Nach dem letzten offiziellen Lied „2nd unit“, auch ein alter von mir geliebter Live-Klassiker, sollte dann schon Schluss sein. Aber die aufgeweckte Meute gab sich damit natürlich nicht zufrieden und verlangte nach mehr. So dass FUNKER VOGT sich nicht lange bitten ließen und ein paar Zugaben zum besten gaben. Darunter befanden sich einige meiner „Lieblingsschlager“: „Subspace“, „Tragic Hero“ und das neu abgemischte „Killing Fields“, welches mir in dieser Version am besten gefällt. Nach ca. 1 Stunde und 45 Minuten Spielzeit verabschiedeten sich die Hamelner und entließen ein wohl zufrieden gestelltes und teilweise nassgeschwitztes Publikum in die Nacht.

Copyright Fotos: Sandro Griesbach

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