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GORGOROTH – VITAL REMAINS – AGELESS OBLIVION – THE MODERN AGE OF SLAVERY

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Ort: Oberhausen - Helvete

Datum: 11.04.2014

GORGOROTH auf Hallentour in Deutschland, das sollte man sich als Fan des gepflegten schwarzmetallischen Geprügels nicht entgehen lassen. Vor allem da mit VITAL REMAINS mindestens genauso viel Geprügel aus dem Death-Metal Bereich mit am Start war. Und das Ganze dann auch noch im Helvete in Oberhausen! Was sich im Vorfeld nicht wirklich eindeutig herausfinden ließ, waren die Opener des Abends. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Italiener THE MODERN AGE OF SLAVERY den Abend eröffnen sollten, gefolgt AGELESS OBLIVION aus England.

THE MODERN AGE OF SLAVERY präsentierten dem bis dato nur spärlich vorhandenen Publikum eine Mischung aus Death Metal und Core, wobei Sie trotzt gutem Sound und anständigem Gedresche die vorhandenen Gäste nicht wirklich in Wallung brachten. Wirklich großartige Action war auf der kleinen Bühne des Helvete auch nicht möglich, weshalb die Herren zwar einen guten Eindruck hinterließen, aber leider auch nicht mehr.

Ähnlich erging es auch AGELESS OBLIVION. Von den Engländern wurde technischer Death-Metal serviert, der allerdings schwer unter dem extrem übersteuerten Bass litt. Vielfach gingen die Gitarrenriffs einfach im Kratzen des Basses unter. Verständlicherweise löst man so keine Stürme der Euphorie im Publikum aus. Da der Mischer sich aber nicht genötigt fühlte, das Übersteuern zu unterbinden, stellte scheinbar nicht nur ich mir die Frage, ob das ganze beabsichtigt war.

Besserung war aber in Sicht. VITAL REMAINS sind ja durchaus dafür bekannt, dem Publikum ordentlich einzuheizen und dabei auch nicht mit ihrer anti-Religiösen Einstellung hinter dem Berg zu halten. Das demonstrierte Sänger Bryan Werner auch mehrmals überdeutlich. Nachdem das Publikum nach dem ersten Song noch etwas träge und zurückhalten agierte, fragte der Frontmann nach, ob es denn wirklich Freitagabend in Deutschland sei oder nicht vielleicht mehr Montagabend in Kanada. Das brachte ihm zwar einige Lacher ein, den erwünschten Pit bekam er trotzdem nicht zu sehen, worauf er kurzerhand einfach ins Publikum sprang, um dort einen ordentlichen Moshpit anzuzetteln. Danach war das Publikum wach und ging auch ordentlich mit, was Bryan aber nicht daran hinderte, immer mal wieder die ersten Reihen selbst in Wallung zu bringen. Mit „Dechristianize“ mischten die Herren noch einmal richtig die Zuschauer auf, bevor es in die finale Umbaupause vor dem Headliner ging.

Nachdem die Bühne soweit umgebaut war, gab es zum Intro erst einmal anständigen Nebel auf der Bühne und GORGOROTH betraten zum Intro eben jene. Der aktuelle Sänger „Atterigner“ war jedoch nicht am Start, dafür „Hoest“, seines Zeichens Frontsau bei TAAKE. Nach anfänglicher Hoffnung wurde jedoch schnell klar – zu sehen würde man GORGOROTH nicht bekommen. Mit Hilfe der zwei Nebelmaschinen wurde das Helvete dermaßen eingenebelt, dass man selbst in den ersten Reihen nur Umrisse und Schemen erkennen konnte. Dafür ward akustisch umso mehr geboten! Guter Sound, direkt vom Start und eine meiner bescheidenen Meinung nach grandiose Setlist machten die Show trotzdem zu einem Erlebnis. Natürlich ohne Ansagen, keine Pausen, einfach nur roher Black-Metal direkt und unverblümt auf die Glocke. Pünktlich nach einer Stunde schlossen die Herren dann aber auch mit „Unchain My Heart“ ihr Set ab.

Mein persönliches Fazit: Die ersten zwei Bands passten nicht so richtig ins Billing, aber VITAL REMAINS und GORGOROTH waren live einfach eine Macht, grade in so einem kleinen Club wie dem Helvete.

Setlist GORGOROTH
Bergtrollets Hevn
Aneuthanasia
Prayer
Katharinas Bortgang
Revelation of Doom
Forces of Satan Storms
Ødeleggelse og Undergang / Blood Stains the Circle
Destroyer / Incipit Satan
Krig
Profetens Åpenbaring
Unchain My Heart

Copyright Fotos: Oliver Janka

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