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HEAVEN SHALL BURN – DER WEG EINER FREIHEIT

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Ort: Münster – Skaters Palace

Datum: 26.03.2017

Momentan touren HEAVEN SHALL BURN zusammen mit HELLYEAH als Vorband von KORN durch Europa, haben aber scheinbar noch etwas Zeit und Energie, um nebenbei die ein oder andere „kleinere“ Show zu spielen. Im Skaters Palace zu Münster gastierten die Jungs aus Saalfeld zusammen mit der Würzburger (Black-)Metal-Formation DER WEG EINER FREIHEIT. Für einen Sonntagabend also genau das richtige Paket. Zwei Bands, beides mal ordentlich auf die Mütze – da kann ja nix schief gehen! Pünktlich um 20 Uhr starteten dann auch DWEF in den Abend. Wie so oft „versteckten“ sich die Herrschaften gerne mal in reichlich Nebel und einem überschaubaren Bühnenlicht, was es für die Fotografen natürlich nicht leichtmachte, den Fokus der Zuschauer aber auf die Musik lenkt. Mit ihrem rund 40-minütigen Set, das neben „Repulsion“ vom 2016er Album „Stellar“, auch einen neuen Song vom kommen Longplayer enthielt, heizten die Herren um Frontmann Nikita Kamprad den Zuschauern ordentlich ein.

Die Umbaupause gestaltete sich erfreulich kurz und so ging es pünktlich um 21 Uhr los mit dem Headliner des Abends. Dass die Herrschaften keine Gefangenen machen, dürfte jedem, der HEAVEN SHALL BURN schon einmal live gesehen hat, klar sein. Und so ging es auch direkt mit „Hunters will be hunted“ vom 2013er Album „Veto“ mit Vollgas zur Sache. Auf der Bühne waren zahlreiche Bildschirme montiert, welche die entsprechenden Songs optisch unterstützten und so den Auftritt auch visuell zu einem interessanten Spektakel machten. Nahtlos an den Opener knüpfte dann „Bring the war home“ vom aktuellen „Wanderer“ an. Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt bereits vollkommen außer Rand und Band, was auch Sänger Marcus Bischoff sehr verblüffte, denn „im Osten gibt es am Sonntagabend nur Couch und Tatort, aber keine Konzerte, auf denen die Fans so ausrasten“. Folglich versuchten HEAVEN SHALL BURN natürlich alles, um die Fans weiter anzustacheln, was bei der Energie, die die Musiker ausstrahlten, und der Songauswahl ein leichtes war. Ob mit „Land of the Upright Ones“ oder dem Doppelpack „The Omen“ & „Combat“ vom 2010er „Invictus“ – die Jungs gaben alles. Und auch die Songs „Corium“ oder „Passage Of The Crane“ vom aktuellen Silberling sind live echte Kracher. So wunderte es auch nicht, dass das Publikum die Band einfach nicht gehen lassen wollte. Nach der ersten Zugabe von „They Shall Not Pass“ und dem EDGE OF SANITY-Cover „Black Tears“ war das Licht in der Halle schon an, die Zugabe-Rufe verstummten aber einfach nicht. So gab sich das Quintett noch ein letztes Mal die Ehre, um den vom Publikum eingeforderten Opener vom „Veto“-Album doch noch zu spielen. Mit „Godiva“ fegten HEAVEN SHALL BURN dann ein letztes Mal durch die Reihen, um sich anschließend in den verdienten Feierabend zu verabschieden.

Man kann sich über den musikalischen Stil von HSB und ihre Entwicklung in den letzten Jahren sicherlich hervorragend streiten, dass die Herren aber live einfach eine Macht darstellen und dass sie, ungeachtet ob kleiner Club oder großes Festival, immer 200% geben muss vermutlich jeder neidlos anerkennen. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächste Möglichkeit, die sympathischen Thüringer wieder auf der Bühne erleben zu können.

Setlist HEAVEN SHALL BURN
Hunters Will Be Hunted
Bring the War Home
Counterweight
Land of the Upright Ones
The Only Truth
Corium
Voice of the Voiceless
Downshifter
The Omen
Combat
Passage of the Crane
The Weapon They Fear
Behind a Wall of Silence
Awoken
Endzeit

They Shall Not Pass
Black Tears
Godiva

Copyright Fotos: Oliver Janka

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