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OOMPH! – SCHWARZER ENGEL

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Ort: Hamburg - Markthalle

Datum: 20.10.2015

25 Jahre OOMPH!… Kinder wie die Zeit vergeht. 25 Jahre Fan-Dasein bescherten in Hamburg der Wolfsburger Band ein ausverkauftes Haus und eine Top 10 Platzierung ihres neuen Album „XXV“. Auch Dave Jason, der Mastermind von SCHWARZER ENGEL, konnte an diesem Abend davon profitieren. Im Gegenzug gab es für die Besucher Dark Metal mit starker Anlehnung an RAMMSTEIN und ASP, leider ohne deren Bühnenpräsenz. Unnahbar beschränkte sich der Engel mit seinem goldenen Brustschutz aufs Headbangen am Mikro und trat nur verhalten mit dem Publikum in Interaktion. Dafür haben sich Bert und Stefan umso mehr ins Zeug gelegt und ließen ihren Psycho zu „Psycho-Path“ raus und die anwesenden Hamburger Psychos antworteten mit Headbangen. Jason lud dann noch alle zum „Ritt der Toten“ vom Album „Imperium 1“ ein und mit „Königin der Nacht“ endete der Auftritt. Trotz der Distanz überzeugte Jason die Anwesenden und kassierte für sein 45 minütige Set eine gehörige Ladung Applaus.

Setlist SCHWARZER ENGEL
Götterdämmerung
Gott vs Satan
Geister Und Dämonen
Schwarzkunst
Traum Einer Nacht
Psycho-Path
Halb-Gott
Ritt Der Toten
Meine Liebe
Schwarze Sonne
Königin Der Nacht

Rot wie die Liebe war die Bühne in rotes Licht eingetaucht, als OOMPH! mit einer fetten Gitarrenbreitseite „Alles Aus Liebe“ anstimmten. Kurz darauf lud Dero die Anwesenden zu dem Song „Träumst Du“ zum gemeinsamen Springen ein. Welcher Fan konnte dieser Einladung widerstehen? Niemand! Die Ü30-Generation hüpfte, so gut sie konnte, mit und mittlerweile spürte man die Wärme mehr und mehr… passenderweise spielten OOMPH! „Das Weisse Licht“ und natürlich stand auch „Niemand“ auf der Setlist. OOMPH! polarisieren und spalten die Gemüter. Heute spaltete Dero zu Beginn des Songs „Mitten Ins Herz“ das rote Menschenmeer zu einer Wall Of Death, die in einem Dauermoshpit gipfelte. Von diesem Moshpit ließ sich Dero jedoch nicht abschrecken und nahm ein Bad in der Menge. Außerdem holte er die Berge in den Norden und das Publikumsecho war beeindruckend, wie auch deren Textsicherheit.

Neben Songs vom „XXV“ Album intonierten OOMPH! unter dem Jubel der Fans auch „Mein Herz“, wobei Flux und Crap in die Tasten ihrer Synthesizer hauten. Auch zu dem darauffolgenden Track „Der Neue Gott“ dominierte reiner Synthiesound aus den Anfangsjahren von OOMPH!. Mittlerweile wird das Trio live durch Bass,Drums, Key und Percussion unterstützt – Dero griff immer wieder selbst zu den Sticks und schlug auf die Bühnen-nahe Trommel ein. Zu dem neuen Song „Als Wärs das Letzte Mal“ zeigten sich die Fans textsicher und mit der Aufforderung Deros gab es ein kollektives Armschwenken, als wäre es ein Abschiedsgruß. Doch weit gefehlt! Es war Halbzeit und eine umfangreiche Songauswahl wartete noch auf die Fans. Als Kontrastprogramm gab es die Klavier-Ballade „Unter diesem Mond“, und Handylicht, gepaart mit Neonarmbändern und Feuerzeugen, erhellte die Markthalle. Mit „Gekreuzigt“ holten OOMPH! noch einmal zum vollen Schlag aus und Dero segnete die ersten Reihen mit Wasser, bekreuzigte sich und rannte psychomässig im Kreis. Den gesamten Abend bestritt Dero singend, die Trommel bearbeitend, mal rennend, mal manisch grinsend mit ausgestreckter Zunge. Dann sprang er gemeinsam mit Flux und Crap während immer wieder Nebelfontänen hochschossen und die Drei einhüllten. Das Publikum bewies hingegen beim Einfordern der Zugaben durch Trampeln und Klatschen Ausdauer. Nach längerer Zeit betrat die halbe Fußballmannschaft wieder die Bühne, wobei Dero nun mit Zylinder und Blut im Gesicht, den „Kleinstadtcowboy“ performte. Es folgte „Gott ist ein Popstar“ und mit einem Crowdsurferabstecher von Flux zu „Dankeschön“ von GERHARD WENDLAND durften OOMPH! nun endlich duschen gehen.

Setlist OOMPH!
Alles aus Liebe
Labyrinth
Träumst Du
Mein Schatz
Das Weisse Licht
Mein Herz
Der Neue Gott
Unzerstörbar
Als Wärs Das Letzte Mal
Wunschkind
Jede Reise hat ein Ende
Bis Der Spiegel Zerbricht
Jetzt Oder Nie
Niemand
Mitten Ins Herz
Unter diesem Mond
Auf Kurs
Sandmann
Gekreuzigt
Augen Auf

Kleinstadtboy
Gott Ist Ein Popstar
Dankeschön

Copyright Fotos: Sandra Dürkop

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