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OPETH – PAIN OF SALVATION

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Ort: Hamburg - Grosse Freiheit

Datum: 03.12.2011

Nachdem OPETH mit ihrem neuen, in gewissen Kreisen „umstrittenen“ Album „Heritage“ im September 2011 die Charts stürmten und eine Welle der Begeisterung entfachten, ist es nun mal wieder an der Zeit, die Fans im vorweihnachtlichen Stress zu beschenken. OPETH ziehen mit PAIN OF SALVATION durch die Lande und auch vor den Toren Hamburgs gibt es kein Entrinnen. Es ist mittlerweile bereits das zweite Adventswochenende, überall blinken und funkeln die Lichter und das Wetter ist sehr ungemütlich. Da bietet es sich förmlich an, den Weg in die Große Freiheit 36 zu suchen und den schwedischen Progressiv Rockern einen Besuch abzustatten.

Doch leider beginnt der Abend für viele mit einer Enttäuschung. Offizieller Konzertbeginn ist 19 Uhr. Doch die Herren von PAIN OF SALVATION beginnen ihr Set so verfrüht, dass sie um diese Zeit die Bühne bereits wieder verlassen haben. Sehr schade, denn die schwedischen Jungs um Sänger Daniel Gildenlöw wissen durchaus zu überzeugen. Mit einer gelungenen Portion Progressive Metal, hervorragender Gitarrenkunst und witzigen Sprüchen können PAIN OF SALVATION die Fans mit Songs wie „Ashes“ oder „1979“ überzeugen.

Die Große Freiheit 36 ist seit wenigen Tagen ausverkauft und somit entsteht eine kuschelige Atmosphäre. Schon19:30 Uhr ist es soweit und die hoch umjubelten OPETH betreten die Bühne. Mit der neuen Single „The Devil`s Orchard“ werden die Fans bereits völlig in den Bann gezogen und so begrüßt der sympathische Sänger Mikael Åkerfeldt die Hamburger Meute mit einem grandiosen Auftakt. Die Jungs spielen ihre Instrumente nahezu in inspirierender Perfektion und die progressive Spielfreude, gekoppelt mit humoristischen Sprüchen zwischen den Songs, lässt die Fans nicht locker. So witzelt Sänger Mikael über die Reeperbahn und freut sich mit seiner Band einen solch schlüpfrigen Abend erleben zu dürfen. Musikalisch bieten OPETH alles, was man sich nur wünschen kann, so dass die Besucher schunkeln, singen und die Lieder wie „I Feel The Dark“ oder „Nepenthe“ richtiggehend genießen. Ab „The Throat Of Winter“ wird es noch einmal sinnlicher, denn nun wird die Akustik-Keule geschwungen. Lieder wie „Closure“, „Slither“ oder „Hex Omega“ werden so „fühlbar“ und musikalisch sehr überzeugend präsentiert. Es ist wirklich anmutig, bezaubernd und gleichzeitig phantasievoll, was Åkerfeldt, Martin Mendez, Martin Axenrot, Joakim Svalberg und Fredrik Åkesson auf der Bühne bieten. Jedoch muss auch erwähnt werden, dass dieses grandiose Spektakel ein absolutes Liebhaber-Konzert ist, auf das man sich einlassen muss. Nach zweistündiger Spielzeit wird zum Abschluss noch der Klassiker „Folklore“ ausgepackt, der mit lautem Beifall entgegen genommen wird. Bereits 21:30Uhr ist dann auch schon Schicht im Schacht, denn die Große Freiheit 36 will ihre Pforten natürlich für das Hamburger Nachtleben öffnen. So entschwinden begeisterte OPETH-Fans mit einem Lächeln auf den Lippen in die frische Nordnacht.

Setlist OPETH
The Devil`s Orchard
I Feel The Dark
Face Of Melinda
Porcelain Heard
Nepenthe
The Throat Of Winter
Credence
Closure
Slither
A Fair Judgement
Hex Omega

Folklore

Copyright Fotos: Tine Kersten

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