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SCREAM SILENCE – SEPULCRUM MENTIS – MANIPULATION

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Ort: Berlin - K17

Datum: 04.05.2007

Wie schon beim Dark Easter(n) Festival angekündigt fand nun die offizielle Record Release Party von SCREAM SILENCE im Szeneclub K17 statt. Mit im Gepäck hatten sie MANIPULATION (der erste Act dieses Abends), deren Sänger einigen Zuschauern als Moderator von Schwarz TV bekannt sein dürfte, und SEPULCRUM MENTIS – welche ebenfalls ein Gastspiel auf dem DE Festival hatten. Beginn der Show war bereits 20.50 Uhr und Andreas Steckmann (Vocals) betrat mit seinen beiden Mitstreitern die Bühne und versuchte die Masse anzuheizen. Leider blieb es auch bei dem Versuch, denn der Funke wollte nicht so recht überspringen. Das Mikro des Sängers war im Vergleich zum Bass und den Live-Drums (welche vom Band kamen) zu leise und so verstand man nicht wirklich was, das wurde auch nicht besser, als die „Live“-Drummerin Xenia Girod ihn gesanglich unterstütze. Es waren an die 40 Zuschauer anwesend und auf die Bitte vom Fronter, dass sie doch mal näher kommen sollten, geschah….nichts. Niemand hatte Lust sich näher an die Bühne heranzuwagen. Neben dem Opener „Under my Hands“ wurde unter anderem noch „Hypnotisiert“, „Tumour“, „Tausend Sterne“ und „Forever“ zum Besten gegeben. „Schwarz“ war dann der letzte Titel dieses Abends (obwohl geplant war, noch 3 weitere zu bringen), denn die Band wurde aufgefordert, die Bühne zu verlassen, da sie schon über der Zeit waren.

Als zweiter Act dieses Abends waren SEPULCRUM MENTIS an der Reihe, welche nach einer kurzen Umbaupause von nur 5 Minuten die Bühne enterten, beziehungsweise von Boba Fett (bekannte Star Wars–Figur, jene wurde von einem Freund der Band verkörpert) auf selbige geführt wurden. Boba verbrachte auch die ganze Zeit auf der Bühne – muss verdammt heiß gewesen sein unter dem Anzug, den er trug. Der Sound fiel sehr gut aus und die Stimmung war hier deutlich besser. Zwar waren auch jetzt nur ca. 80 Gäste anwesend, aber immerhin hatte sich das Auditorium verdoppelt. Der kraftvolle, Gitarrenlastige Goth-Rock-Sound mit leichten Metaleinflüssen konnte das Berliner Publikum begeistern und einige ließen sich dazu bewegen, zu tanzen. Sänger Marty besitzt eine angenehme, tiefe und kraftvolle Stimme, die einigen Songs den gewissen Extra-Kick gibt. Das Zusammenspiel der Band (Ron Amazona Becker – Drums, Den Haack – Bass und Meikel – Gitarre) war fantastisch und das Publikum wurde sehr gut in die Show mit einbezogen. Neben „Lost in Heaven“ wurden noch „Little Soldier“, „Bye, bye Baby“, „God Forsaken“ und „Run a way“ präsentiert. Den Titel „Sylvia“ widmete der Fronter seiner Frau und das KRAFTWERK-Cover „Radio-Activity“ beendete das Set der Combo und jene wurde von Boba Fett wieder in den Backstagebereich geführt.

Um 22.50 Uhr war es dann endlich Zeit für den Hauptact und Hauptgrund unseres Daseins an diesem Abend: SCREAM SILENCE. Das K17 war mittlerweile sehr gut gefüllt. Wie auch schon bei SM musste nun auch der Drummer von SS nach dem Soundcheck an seinen Drums sitzen bleiben, während die anderen noch backstage verweilten. Die Show startete pünktlich mit dem Intro zu „The Vitriol“, einer dichten Wolke aus Kunstnebel und Videoeinspieler des Logos der Band. Nach und nach kamen die Jungs on Stage und jeder einzelne wurde begeistert empfangen. Der Sound war von Anfang an perfekt und mitreißend und die Formation wusste zu begeistern. Als zweites Stück gab es die letzte Single „Creed“ auf die Ohren und Sänger Hardy Fieting begrüßte brav das Publikum zur Record Release Party. Extra für Publikumsliebling Hagen schien ein Podest gebaut wurden zu sein, auf dem er immer wieder rumsprang und zusammen mit der restlichen Band (Robert und René – Gitarre, Heiko – Drums) eine perfekte Show bot. „Immortal“ wurde mit den Worten „Der Song ist am Anfang genauso ruhig wie alt“ von Hardy angekündigt und brachte natürlich wieder ein schönes Gänsehautgefühl mit sich. Neben schon genannten Werken wurden noch „Beloved Sweet Curse“, „Nothingness“, „Finite State“, „Harvest“ und „Elegy“ im regulären Set performt. Als Zugaben gab es dann neben der wunderwunderwunderschönen Ballade „My Eyes“, noch „In Every Sin“, „Strange Wings“, „Morphosis“ und natürlich noch die langerwartete Komposition „To die for“ zu hören.

Das Publikum war trotz anstrengender 100 Minuten SCREAM SILENCE nicht müde, wurde aber dennoch glücklich und zufrieden in die Nacht entlassen.

Setlist MANIPULATION
Under my Hands
Hypnotisiert
Opposite
Tumour
Tausend Sterne
Keep me
Forever
Schwarz

Setlist SEPULCRUM MENTIS
Insignificance
Lost in Heaven
Little Soldier
Bye, bye Baby
Cruel Sea
God Forsaken
Sylvia
Run a way
Radio-Activity (KRAFTWERK Cover)

Setlist SCREAM SILENCE
The Vitriol
Creed
Beloved Sweet Curse
Kerosene
Nothingness
Finite State
Harvest
Consolation
Immortal
Timid try
The Sign
My Tenebrous Illusion
Elegy

In Every Sin
Strange Wings
My Eyes

Morphosis
To Die For

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