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SKUNK ANANSIE – THE PEARL HARTS

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Ort: Berlin - Astra Kulturhaus

Datum: 25.02.2017

Obwohl das Konzert von SKUNK ANANSIE ausverkauft war, standen um 18.30 Uhr erstaunlich Wenige vor dem Astra Kulturhaus, das pünktlich seine Türen öffnete. Pünktlich, um 19.30, startete auch die Vorband THE PEARL HARTS mit ihrem Set. Das Duo aus London spielte rotzigen Rock n’ Roll, dessen treibender Beat in die Beine ging. Zu ihrem brandneuem Song „Hit The Bottle“ sah man die Anwesenden mitklatschen und es gab am Ende für Kristy und Sarah einen wohlverdienten Applaus.

Mit Beginn des Auftritts von SKUNK ANANSIE war der Laden proppenvoll und zu Recht stand „ausverkauft“ an der Tür. Den Zuspätkommern blieb nichts Anderes übrig, als vom Vorraum aus die Show zu erleben. Es war wirklich ein Erlebnis! SKUNK ANANSIE überzeugten musikalisch und lieferten von der ersten bis zur letzten Minute sauber ab. Skin beeindruckt mit Stimmgewalt und unbändiger Energie. So starteten SKUNK ANANSIE mit „Here I Stand“ und Skin fegte stampfend tanzend in ihren Springerstiefeln mit Cap und Sonnenbrille über die Bühne. Sie suchte den Kontakt mit den ersten Reihen und ging zugleich in Tuchfühlung, indem sie, getragen von der Menschenmenge, quer durch das Astra surfte. Mit „Intellectualise My Blackness“ gab es einen weiteren Song vom Album „Paranoid und Sunburnt“ von 1995.

Etwas ruhiger, aber nicht minder intensiv ging es mit Unterstützung der Backgroundsängerin Erika Footman zu „I Will Break you“ weiter. Völlig ausrastend und tobend sah man die Fans hauptsächlich zu den älteren Songs. Bereits zu „Twisted“ wurde mitgesprungen und die Stimmung in der Bude kochte, wie auch die Temperaturen. Zu dem Refrain von „Hedonism“ erhoben sich die Stimmen der weiblichen Fans und waren bis in den Vorraum hinaus zu hören. Optisch spacig ging es mit „Love Someone Else“ weiter. Skin und Erika waren in Glitzerjacken eingehüllt, die nur schemenhaft die Sängerinnen freigaben. Dazu war das ganze Set in rotes Licht getaucht. Kurze Zeit später stürzten sich die beiden zu „That Sinking Feeling“ in die Masse, um erneut auf ihr zu surfen. Skin zeigte zu „Without You“ Herz, das auch vom Publikum mit zu Herz geformten Händen erwiderte wurde.

SKUNK ANANSIE boten eine fette Setlist, die auch mit weiteren politischen Titeln wie „We Don’t Need Who You Think You Are“ oder „Yes It’s Fucking Political“ aufwartete. Mit den Zugaben „Tracy’s Flaw“ und „Charlie Big Potato“ endete ein rundum gelungener Abend.

Setlist SKUNK ANANSIE
And Here I Stand
Intellectualise My Blackness
Because Of You
I Will Break You
My Love Will Fall
Death To The Lovers
Twisted
My Ugly Boy
Weak
Hedonism
Victim
Love Someone Else
I Believed In You
That Sinking Feeling
God Loves Only You
Without You
We Don’t Need Who You Think You Are
Yes It’s Fucking Political
The Skank Heads
Little Baby Swastikka

Tracy`s Flaw
Charlie Big Potato

Copyright Fotos: Sandra Dürkop

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