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SÓLSTAFIR – ÁRSTÍÐIR

SÒLSTAFIR_Pressefoto (2)

Ort: Osnabrück - Rosenhof

Datum: 14.12.2017

Musik ist immer von der Umgebung inspiriert, in der sie entstanden ist. Mit seinen schroffen, kargen Landschaften, Gletschern und bizarren Vulkanwelten, moosgrünen Quell-Feldern, tiefen Fjorden, frostigen Bergen und schwarzen Stränden hat Island diesbezüglich eine Menge zu bieten: Viele einzigartige und höchst originelle Bands wie SIGUR RÓS, BJÖRK und eben auch SÓLSTAFIR stammen von dieser besonderen Insel im Nordatlantik.

Wie keine andere Band verkörpern SÓLSTAFIR in nahezu allen Aspekten ihrer Musik die harten Kontraste des extremen nordischen Klimas ihrer Heimat, die bekannt ist für das Wechselspiel zwischen Schönheit und den tödlichen Ur-Gewalten der Natur. SÓLSTAFIR klingen wie niemand sonst – dieses Statement unterstreicht ihr neuestes Album „Berdreyminn“ eindrucksvoll und selbstbewusst. Der Titel, der übersetzt in etwa „Träumer zukünftiger Ereignisse“ heißt, beschreibt die Vorgehensweise der vier Isländer, ihre ohnehin schon beeindruckende Entwicklung noch einen Schritt weiter zu treiben. Eindringliche Melodien treffen auf psychedelische Sounds – immer eingebettet in die für SÓLSTAFIR typischen Elemente aus Classic- und Hard-Rock sowie Andeutungen an die Klänge ihrer Metal-Vergangenheit. Dennoch liegt der Fokus der Band nie im Spiel mit verschiedenen Stilen, sondern immer auf den direkten Emotionen, die sie mit ihrer Musik freisetzen wollen. „Berdreyminn“ ist in seiner Vielschichtigkeit bewusst so angelegt, Gefühle zu Soundtexturen umzuformen und so hörbar zu machen. Genregrenzen spielten bei der Entstehung der Platte rein gar keine Rolle – und so bediente man sich aus einer weit angelegten Quelle von Einflüssen, die so lange zu neuen Soundmustern umgestaltet wurden, bis sie Melancholie, Sehnsucht, Wut, Freude, Vergnügen und Schmerz so zum Ausdruck brachten, dass das Bandkollektiv zufrieden war.

Obwohl SÓLSTAFIR eine sehr zeitgenössische Form von Rockmusik spielen, liegen ihre Wurzeln ganz eindeutig im Metal, wie ihr Debut „Í Blóði og Anda“ von 2002, das soviel wie „In Blood And Spirit“ bedeutet, beweist. Allerdings zeigen bereits die Nachfolger „Masterpiece of Bitterness“ von 2005 und „Köld“ von 2009 eindeutige Zeichen von musikalischer Horizonterweiterung. Mit den bahnbrechenden Alben „Svartir Sandar“ (2011) und „Ótta“ (2014) verließen SÓLSTAFIR dann endgültig den Pfad jedweder eindeutiger Kategorisierung. Beide Alben wurden von der Kritik gefeiert und eröffneten ihnen den Weg zu einer neuen Hörerschaft – und schafften dabei überdies das Kunststück, den überwiegenden Teil ihrer Gefolgschaft aus früheren Tagen ebenfalls zu begeistern. Mit „Berdreyminn“ nehmen SÓLSTAFIR Kurs auf neue Horizonte. Dennoch haben die Isländer ihre Heimat wie immer mit dabei und auch der Umriss ihrer Schiffe bleibt immer klar erkennbar. Willkommen an Bord zu einem musikalischen Abenteuer in unerforschte Gefilde!

Am 14.12.2017 macht das wortkarge Quartett Station im Osnabrücker Rosenhof. Einlass ist in den renovierten Räumen ab 19.00 Uhr, um 20.00 Uhr startet der Support ÁRSTÍÐIR, der ebenfalls in Island zuhause ist und sich einen Mix aus klassischer Musik, Prog-Rock und Minimalismus auf die Fahnen geschrieben hat. Der Sound der 2008 gegründeten Indie-Folk-Kapelle wird als feine Kombination von Folkrock der Marke SIMON & GARFUNKEL und schwebendem Postrock a la SIGUR RÓS beschrieben, der eingebettet ist in eine melancholische Atmosphäre, wie sie einst die Australier DEAD CAN DANCE erschaffen haben.

Tickets für diesen spannenden Abend gibt es bei allen bekannten VVK-Stellen. U.a. bei www.meinticket.de für 24,00 Euro plus Gebühren.

www.solstafir.net

www.facebook.com/solstafirice

www.arstidir.com/

 

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