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STEEL PANTHER – THE LOUNGE KITTENS

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Ort: Köln - E-Werk

Datum: 25.03.2015

Ein Abend mit THE LOUNGE KITTENS und STEEL PANTHER, so der Plan an diesem Mittwoch. Am E-Werk angekommen war die Halle auch schon gut besucht, was bei einer ausverkauften Show allerdings nicht verwunderlich ist. Da mir THE LOUNGE KITTENS, wie wohl vielen anderen Besuchern, nicht wirklich was sagten, habe ich im Vorfeld etwas recherchiert, um zu wissen, was da wohl auf mich zukommen würde. Auf diversen Internet-Seiten finden sich extrem gut gemachte Musik-Videos, in denen das Trio aus England bekannte Songs aus dem Rock/ Metal Bereich covert. Allerdings findet dabei lediglich ein E-Piano als instrumentelle Untermalung statt, den Rest machend die Mädels mit Ihren Stimmen. Das sieht und klingt in den Videos alles extrem witzig, aber das ganze live zu erleben, war mir vorab etwas suspekt. Nun ja – kurz gesagt – ich lag so falsch! Die drei Damen schafften es, die Halle ohne große Show, nur durch Ihre Stimmen und ihre frechen Art zu begeistern! Teilweise hatte man zwar das Gefühl, dass das Publikum Songs wie METALLICAs „Sad but True“ nicht wirklich mitsingen konnte, dafür allerdings beim STEEL PANTHER-Cover „Gloryhole“ umso lauter die Zunge schwang.

Gute 45 Minuten heizten die Kittens das Publikum an, bevor die Umbaupause für STEEL PANTHER begann. Diese war überraschend kurz und schon 20 Minuten später tönte das Intro aus den Boxen. STEEL PANTHER, die sich aufgrund ihrer klischeehaften und extrem überzogenen Attitüde als kollektive Erlöser des Metals sehen, ließen nichts anbrennen. Mit „Pussywhipped“ startete das Quartett in den Abend und präsentierte sich spielfreudig und schrill – wie erwartet. Da die Herrschaften aus den USA immer noch unterwegs sind, um Ihr 2014er Album „All you can eat“ zu promoten ging es direkt weiter mit „Party Like Tomorrow Is the End of the World“, was die Stimmung noch weiter anheizte. Wie üblich auf einer STEEL PANTHER-Show gibt es nicht nur Musik und nackte Tatsachen zu sehen, sondern auch jede Menge dumme Sprüche von Michael Starr und Satchel auf die Ohren. Neben den neuesten Errungenschaften seitens der Band (Gitarren passend zum Outfit oder ein Spiegel mit Portrait von Lexxi Foxxx) wurde auch wiederholt betont, wie toll doch das Kölner Publikum sei, allen voran die anwesenden Damen. Zu „17 Girls in a Row“ und “Gloryhole” durften dann auch ein gutes Dutzend Mädels auf die Bühne, um mit den Jungs zu feiern. Das sowas natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken geschieht, dürfte den Protagonistinnen wohl bewusst gewesen sein, zwei ließen sich immerhin überzeugen, der johlenden Halle ihre unbedeckte Oberweite zu zeigen. Danach wurde es ruhiger auf der Bühne. Mr. Starr zückte Hut und Jackett, um für die „romantischen“ Songs passend gekleidet zu sein. U.a. präsentierten die Jungs auch ihren neuesten Song „Kanye“, mit dem sie ordentlich über Rapper KAYNE WESTs Verhalten bei den Grammy Awards 2015 ablästern (But you sound like a donkey fart). Nach „Death to All but Metal“ verließen die Herren für ein paar Minuten die Bühne, um nochmal mit vollem Einsatz „Community Property“ und „Party All Day (Fuck All Night)“ zum Besten zu geben. Nach über eineinhalb Stunden mussten sich die Fans dann schließlich mit dem Outro begnügen – wirklich enttäuscht schien‘ aber keiner zu sein.

Setlist STEEL PANTHER
Pussywhipped
Party Like Tomorrow Is the End of the World
Fat Girl (Thar She Blows)
Tomorrow Night
The Shocker
Hair Solo
17 Girls in a Row
Gloryhole
If I Was the King
Ten Strikes You’re Out
Kanye
Weenie Ride/ Stripper Girl/ Why Can’t You Trust Me (Medley)
Girl From Oklahoma
Asian Hooker
Eyes of a Panther
Death to All but Metal

Community Property
Party All Day (Fuck All Night)

Copyright Fotos: Oliver Janka

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