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SUBWAY TO SALLY – MEGAHERZ

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Ort: Hannover - Capitol

Datum: 16.12.2011

An diesem eiskalten Freitag erblickte man zwischen dem ganzen Schneegestöber und weiß werdenden Straßen eine lange Schlange schwarzer Gestalten, die sich bis über die Brücke vor dem Capitol in Hannover erstreckte. Der Grund dieses Auflaufs war ein Konzert der Mittelalter-Rocker SUBWAY TO SALLY, die ihr aktuelles Studioalbum „Schwarz ist Schwarz“ an diesem Abend live zum Besten geben wollten. Der pünktliche Einlass um 19 Uhr und die gute Organisation des Capitols ließ die Stimmung steigen. Man sah ein altersgemischtes Publikum und auch vereinzelt Fan-Shirt-Träger der Vorband MEGAHERZ. Die Empore sowie der Innenraum füllten sich schnell, ohne dass man aber erdrückt wurde. Ein lockeres Durchkommen durch die Publikumsmassen war kein Problem.

Kurz vor 20 Uhr heizten die MEGAHERZen der Menge dann ordentlich ein. Auch eine Backing-Sängerin gab sich auf diesem Konzert das erste Mal live die Ehre und legte mit Frontmann Lex ein Lied lang eine heiße Show hin. Bei „Heuchler“ kreischte das ganze Publikum mit und die Stimmung kochte. Das gleichnamige Album aus dem Jahre 2008 erreichte in den Charts Platz 31 und ist somit die höchste Einsteiger-Platzierung der Herzen.
Man darf gespannt sein auf das nächste Werk „Götterdämmerung“, das voraussichtlich am
20. Januar 2012 erscheinen soll. Mit dem Klassiker „Beiss mich“ verließ die Band dann das tobende Publikum und die Spannung stieg voller Vorfreude auf die „Kult“-Band um Eric Fish.

Das Licht erlosch und man hörte den vielstimmigen Chor des Publikums: „Blut, Blut, Räuber saufen Blut…“ Dann war es endlich soweit. SUBWAY TO SALLY eröffneten ihr Konzert mit energiegeladenen Liedern aus ihrem aktuellen Album „Schwarz in Schwarz“: „Kämpfen wir“ und „Schlag die Glocken“. Die Pyroshow war – wie von STS gewohnt – wieder grandios.
Es knallte, rauchte, Funken flogen und Simon und Bodenski spuckten live auf der Bühne Feuer. Es machte einfach Spaß, dieses Treiben zu beobachten und den wunderschönen und zeitgleich kräftigen Klängen von STS zu lauschen. Sehr löblich auch die Integration vieler älterer Titel aus der schier endlosen Discographie der Deutschen. Wie zum Beispiel „Mein Meister“, bei dem die ganze Band zum Musizieren an den Bühnenrand kam. Bei „Schwarzes Meer“ ließ sich Eric zum Stagediven hinreissen und konnte sich voll und ganz auf seine Fans verlassen, die ihn sicher übers Meer brachten. Ein Gänsehautmoment war das Lied „Wo Rosen blüh‘n“ von der aktuellen Scheibe, hier stellte sich die ganze Band zum Chor auf und die Bühne wurde von Kreuzen und Totenköpfen beleuchtet. Auch zarte Töne, wie etwa „Feuerkind“ (von „Nord Nord Ost“ aus dem Jahre 2005), sorgten für ergreifende Momente.

Abschliessend konnte man von dieser Darbietung STS-typisch mal wieder begeistert sein, denn für jeden war etwas dabei. Rockige und ruhige Töne, eine gute Mischung aus alten und neuen Liedern, eine Klasse Bühnenshow und ein Eric Fish zum Anfassen. SUBWAY TO SALLY in absoluter Topform!

Copyright Fotos: Annika Hansmann

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