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THE CRÜXSHADOWS – BEHIND THE SCENES

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Ort: Bielefeld - Forum

Datum: 15.05.2007

Eine interessante Kombination lockte uns an diesem Dienstag ins Forum nach Bielefeld: Die allseits beliebten CRÜXSHADOWS und die doch eher unbekannte Formation BEHIND THE SCENES aus Deutschland. Mir nicht ganz unbekannt, da ich ihr letztes Album “Pure” rezensieren durfte, daher war die Spannung umso größer, wie die Jungs sich live präsentieren würden.

Die Bühne im Forum war schon CRÜXSHADOWS-like geschmückt, mit dem großen Banner im Hintergrund und den beiden kleineren (LIVE – LOVE) auf der rechten Seite bzw. (BE – BELIEVE) auf der linken Seite, die Wahlsprüche des aktuellen Albums “Dreamcypher”. Eine Viertelstunde nach angekündigter Zeit, also viertel nach neun, betraten die BEHIND THE SCENEler die Bühne und begannen mit “For the loss”, einem der schnelleren Stücke ihres letzten Albums. Nach einer kurzen Vorstellung ging es mit “SOS” weiter, und schon hier fiel auf, dass die beiden Gitarristen ihr volles Bewegungspotential nicht gerade ausschöpften. Sänger Mel versuchte dies zwar durch Action seinerseits auszugleichen, was allerdings nicht immer gelang. Das Publikum blieb größtenteils unbewegt, wippte vielleicht ein wenig mit dem Fuß und wiegte sich im Rhythmus der Musik, die sich im Verlauf des Auftritts zwischen schnelleren und ruhigeren Stücken wie “Reach me” die Waage hielt. Interessanterweise gab es bei BEHIND THE SCENES alles für 5 Euro – leider klappte der Versuch, den (dann handsignierten) Mikrofonständer für diesen Preis zu verkaufen nicht gerade. Ingesamt waren BEHIND THE SCENES auf ihrem Silberling doch überzeugender als live – wenngleich die Gesangsstimme von Mel sehr überzeugend klingt, siehe auch sein anderes Standbein A SPELL INSIDE. An der Show darf allerdings gefeilt werden…

Die meisten der Anwesenden warteten wohl doch auf die Truppe rund um Rogue, die dieses Jahr ihre Dreamcypher-Tour fortsetzt. Nach einer äußerst geringen Wartezeit schnappten sich die Mädels und Gitarrist George ihre Instrumente und der Frontmann der CRÜXSHADOWS kam die Treppe gegenüber der Bühne herunter, bahnte sich seinen Weg durch Publikum, kletterte auf die Bühne und begann die von den CRÜXSHADOWS gewohnte, mehr als lebendige Show. Sarah und Jessica, in weißem Oberteil mit Netzshirt darüber, tanzten sich bei den ersten Songs warm – wie immer die reinste Freude für aller Augen, nicht nur die der männlichen Zuschauer… Natürlich ließ Rogue sich seine Showeinlagen nicht nehmen: Er organisierte sich einen Barhocker, den er mitten im Auditorium platzierte und auf dem er sich dann während des Singens immer im Kreis drehte. Selbigen Hocker holte er später auch noch auf die Bühne, und derlei Kunststücke nicht genug sprang er bei “Deception” ins Publikum und tanzte mit einem Zuschauer wild im Kreis herum. Währenddessen verausgabte sich George im Hintergrund und auch Rachel und Pyromantic hatten sichtlich ihren Spaß. Zwischendurch noch schnell erwähnt, dass “Sophia” in den Charts in Amerika auf Platz gewesen ist – lustigerweise vor Beyonce, Madonna, NIN und – Paris Hilton und dann mit “Winterborn” weitergerockt. Bei “Eye of the Storm” kletterte der Frontmann der CRÜXSHAOWS dann wieder einmal ins Publikum, so dass man eigentlich viel zu oft nicht wusste, wo man seine Augen lassen soll – bei ihm oder doch bei den verdammt hübschen Mädels, die nicht nur tänzerisch aktiv waren, sondern auch akrobatisch mit Bändern und indianischen Regenrohren, die bei diversen Songs zum Einsatz kamen.

Natürlich ließen die Anwesenden die CRÜXSHADOWS nicht einfach so die Bühne verlassen, sondern verlangten eine Zugabe, die sie auch bekamen. Traditionell holte Rogue beim letzten Stück “Marilyn” nach und nach die Zuschauer aus den ersten Reihen auf die Bühne, sang den Song gemeinsam mit ihnen und umarmte sie alle zum Abschied. Zuwenig Publikumsnähe kann man den CRÜXSHADOWS definitiv nicht vorwerfen (eine etwas schablonenhafte Show schon eher) – noch 1,5 Stunden nach Ende des Konzerts konnte man sie mit Fans reden, scherzen und Autogramme geben sehen. Und auch, wenn dies nicht das erste (und sicher nicht das letzte Mal) gewesen ist, dass wir die CRÜXSHADOWS live gesehen haben – es ist jedes mal wieder auf neue Weise mitreißend.

Copyright Fotos: Jörg Rambow

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