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WAVE GOTIK TREFFEN 2013 – TAG 2

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Ort: Leipzig WGT

Datum: 18.05.2013

ECHO WEST
Leipzig WGT Anker

Dass wir es zu einem Konzert, das „schon“ 17 Uhr beginnt, nicht rechtzeitig schaffen werden, war ja zu erwarten. Aber nur zehn Minuten Verspätung sind gut. Und wir kamen gerade rechtzeitig zu einem der Hits von ECHO WEST: „Some thought us dead“. Der Anker war bestens besucht und die Stimmung gut. Eigentlich hat Dirk aus dem Ruhrpott, der Macher hinter ECHO WEST, gar „keine Lust mehr, auf der Bühne den Kasper zu machen.“ Glücklicherweise hat er es sich anders überlegt, und dieser mehr als gelungene Auftritt zauberte ihm von Lied zu Lied ein größeres Lächeln ins Gesicht. Neben älteren Hits wurden auch einige neue Songs zum Besten gegeben. Aber egal ob alt oder neu, das Publikum hat gerockt und ECHO WEST eines der besten Konzerte des diesjährigen WGTs gespielt. Nach dem Konzert waren jedenfalls alle Alben und die frisch gepresste „Pagan City Gods“-VÖ ausverkauft. Obwohl das Line-Up im Anker weiterhin sehr gut war, „mussten“ wir weiterziehen ins Alte Landratsamt.

IANVA – DARKWOOD – LUX INTERNA
Leipzig WGT Altes Landratsamt

So haben wir es pünktlich zu LUX INTERNA geschafft. Die Neofolk-Formation aus den USA trat bereits zwei Mal auf dem WGT auf. Bestand die Band damals nur aus Joshua und Kathryn Gentzke, so ist das Line-Up jetzt auf fünf Personen angewachsen, inklusive „Charles Manson“ an den Drums. Zusätzliche Unterstützung gab es noch durch SONNE HAGAL. Joshua trägt jetzt einen gepflegten 3-Jahre-Bart und Kathryn ist adrett wie eh und je. Neben alten Stücken wurde auch das neue Album „There is light in the body, there is blood in the sun“ präsentiert. Waren die älteren Veröffentlichugen noch „reiner“ Neofolk, so geht das neue Werk mehr in Richtung Ritual mit Percussions, Loops und elektronischen Arrangements. Live war die Musik jedoch auch rocklastiger als früher. Jedenfalls haben LUX INTERNA auch bei diesem Auftritt nach einigen Jahren Abstinenz nicht enttäuscht und ein sehr gelungenes Konzert abgeliefert.

Unser Favorit des Abends spielt als nächstes. DARKWOOD, das Projekt des Dresdeners Henryk Vogel zählt seit Ende der 90er zu den Hauptvertretern des deutschen Neofolk. Das lang erwartete neue Album „Schicksalsfahrt“ war leider noch nicht erhältlich, soll aber im Juli erscheinen. Ein paar neue Stücke konnte man hier und heute aber schon vernehmen. Und die werden sich wohl auch alle in die lange Liste der DW-Hits einreihen. Neben Vogel standen noch eine Dame und VOXUS IMP. auf der Bühne, zum Teil auch mit Gesangspart. Und zu meiner größten Freude gesellte sich auch eine gute alte Freundin mit Violine dazu. Derartig aufgestellt, konnte das Konzert nur ein Erfolg werden und so war es auch. Leider viel zu schnell vorbei waren die Weisen DARKWOODs, werden aber noch lange im Gedächtnis nachhallen.

Das Finale des heutigen Tages bestritten IANVA. Die italienische Band besteht aus zahlreichen Musikern und noch mehr Gästen. Entsprechend gut gefüllt war auch die Bühne. Viel zu sagen gibt es eigentlich nicht. Typischer, italienischer Folk mit umfangreicher Instrumentierung. Sehr anspruchsvoll gemacht. Hier merkt man, dass die Musiker seit Jahren mit Herz dabei sind. Ein schöner Konzert-Ausklang.

Weil es so schön nah ist, ging es danach erst einmal in die Villa, aber von da aus schnell weiter in das Städtische Kaufhaus. Musikalisch war es da wesentlich besser als am Vorabend, und es hatten auch beide Floors auf. Gegen 6 Uhr war dann mehr oder weniger Feierabend. In der Villa auch schon. Blieb nur noch der Darkflower. Eigentlich keine gute Anlaufstelle für unseren Musikgeschmack, aber was will man machen. Zumindest war dort noch geöffnet und auch noch recht viele Leute anwesend. DJ Darkland legte auf und so kamen zumindest im hinteren Raum einige Batcave- und Cold Wave-Kracher. Und – man höre und staune – er spielte sogar FORSETI. Der heutige „Abend“ endete dann mit einem kurzen Abstecher gegen 10:30 Uhr…

Copyright Fotos: Kai-Uve Altermann

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