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DER POLAR veröffentlicht “Weggewischt” & Video

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Auf den ersten Blick vermittelt DER POLAR den Eindruck eines coolen Hamburger Schanzenbewohners oder eines typischen Kreativen aus Berlin Kreuzberg.

Auf den zweiten Blick steckt hinter dieser Künstlerfigur jedoch weit mehr als ein lässiger Musiker. „Der Polar“, mit bürgerlichem Namen Stephan Piez, ist ein junger Künstler aus Aachen, der sich am besten als deutscher Singer/Songwriter mit Wurzeln in der elektronischen Musik beschreiben lässt. Charakteristisch an der Entstehung und dem Sound seiner Musik ist, dass er sie zunächst am Klavier komponiert, um sie im Anschluss mit dem Computer weiter zu entwickeln und zu produzieren.

In diesem Prozess entsteht eine Brücke zwischen analogem Songwriting und elektronischem Arrangement. In melancholischen, häufig ir! onischen und manchmal sehr humoristischen Texten verarbeitet DER POLAR seine Sehnsucht nach der Großstadt und die Flucht vor dem Alltag, welche oft in einem Zwiespalt endet: Auf der einen Seite findet sie Ausdruck in einem ausschweifenden Partyleben und auf der anderen Seite in dem starken Bedürfnis nach Einsamkeit. Letztere zeichnet sich allerdings nicht durch negative Emotionen aus, sondern ist als ein kreativer Rückzugsort zu verstehen, ein persönlicher Raum, der die Möglichkeit zur Entfaltung bietet. Hier lebt Stephan Piez mit DER POLAR das aus, was ihn zu einem besonderen Künstler macht – ein sensibler und einfühlsamer Geschichtenerzähler zu sein, der es versteht, Situationen, Lebensgefühl und andere Personen aufmerksam zu analysieren und sehr bilderreich aus seinem Blickwinkel zu beschreiben.

Mit seiner ersten Single „Weggewischt“ aus dem Album „Herz + Blut“ veröffentlicht DER POLAR jetzt einen Song über die Liebe und ihre Kopflosigkeiten. Er beschreibt einen Zustand, der wohl fast jedem Menschen vertraut ist oder besser gesagt – zumindest einmal im Leben sollte jeder Mann und jede Frau das Folgende erfahren haben:

Gute Laune und ein ständiges Gefühl des „weggewischt“ seins, begleitet von unerwarteter Sprachlosigkeit, deuten darauf hin, dass man sein Herz möglicherweise verloren hat. Während man dann zuhause sitzt oder bei der Arbeit verträumt aus dem Fenster schaut, überfallen einen plötzliche Attacken guter Laune und das Farbempfinden neigt zu rosa und Pastelltönen. Besonders kompliziert wird es für den Betroffenen, wenn er einer Berufsgruppe wie Bestatter, Boxer oder Gefängniswärter angehört.

Freunde berichten nicht selten von einer plötzlich eintretenden positiven Lebenseinstellung. Es fallen tragische Phrasen wie „Mensch, heute ist aber ein schöner Tag“, oder „Ich empfehle diese Boxhandschuhe in zartem Flieder“. Häufig lassen sich die Betroffenem sogar zu einem Lächeln hinreißen. Der Konsum von fettige! n Speisen wird häufig eingestellt und mit Schnulzen, Spaziergängen im Park und mit dem Schreiben romantischer Lyrik kompensiert. Eine ausweglose, häufig auch noch wunderbare Situation der man hilflos ausgeliefert ist.

Im Video zu “Weggewischt” macht nicht nur Regina Halmich in Ihrer ersten Schauspiel- Rolle (mit neuer Nase) einen sehr sympathischen Eindruck, auch DER POLAR spielt seine Rolle wirklich exzellent und noch dazu ist die “Liebes – Geschichte” sehr schön umgesetzt.

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