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GUS BLACK veröffentlicht Album im Februar

Am 25.02.2011 erscheint GUS BLACKs “The Day I Realized…”. Mit folgenden Worten soll euch die Scheibe schmackhaft gemacht werden:

„Love is everything it’s cracked up to be. That’s why people are so cynical about it… It really is worth fighting for, risking everything for. And the trouble is, if you don’t risk everything, you risk even more.“ — Erica Jong

Risiken ist der kalifornische Songwriter GUS BLACK noch nie aus dem Weg gegangen, denn er wollte schon immer alles – den intimen Moment und die große Geste, die Poesie und den Pop, den Folk und den Rock. Sein schlicht „Gus“ betiteltes, psychedelisch rockendes Debüt von 1996, brachte ihm Vergleiche mit dem Grunge-W underkind Matthew Sweet und bei dem gross angelegten „Uncivilized Love“ Album von 2004 schnupperte er am Erfolg. Lobeshymnen der Presse, diverse Support-Tourneen, SWR3 New Pop Festival und Rockpalast Auftritte, VIVA Rotationen, eigentlich war alles bereitet für den Durchbruch. Aber Gus fühlte instinktiv, dass er sich dem entziehen musste , bevor er zum Popstar degenerierte.

Es galt tiefer gelegene Qualitäten zu entdecken. Schon damals hatte er das seltene Talent, Pathos, Charisma und Pop-Appeal in drei Minuten so zu verdichten, dass man sie den Rest seines Lebens nicht mehr vergisst.

Mit seinem vierten Album, „Autumn Days“ von 2005, begann er, seine Musik auf das Wesentliche zu reduzieren. Selbstbewusst verzichtete er auf Netz und doppelten Boden und ließ seine Songs in akustischen Folk-Pop-Arrangements strahlen. Der Nachfolger „Today Is Not The Day To Fuck With Gus Black“ von 2008 ging diesen Weg weiter und brachte ihm von der euphorisierten Presse Vergleiche mit Leonard Cohen und Lee Hazelwood ein – und im darauf folgenden Jahr sogar eine Einladung von Chrissie Hynde, gemeinsam mit den Pretenders auf Tour zu gehen. ITunes nominierte ihn unter den Top 10 der besten Songwriter weltweit .

Gus Black setzte seine vielseitigen kreativen Talente aber auch auf anderen Gebieten ein. Er arbeitete als Art Director an hochdotierten Werbespots von u.a Nike und Mercedes Benz und als Regisseur von Videoclips und der Dokumentation „Tremendous Dynamite: The Making Of Hombre Lobo“ für seinen Freund E von The Eels. Schließlich schien ihm dieser Weg zum Erfolg viel unbeschwerlicher zu sein als der über Songschreiben, Alben aufnehmen und lange Tourneen. Die Verlockungen waren gross und Gus Black überlegte tatsächlich, die Musik an den Nagel zu hängen. Aber glücklich wurde er so nicht. „Eines Tages lag ich auf meinem Bett, schaute auf die frisch gestrichenen Wände meines Schlafzimmers und dachte: Ich hab wirklich alles falsch gemacht“.

Es war schließlich die Liebe, die ihn dazu brachte, sein Leben zu ändern. „Bis dahin hat mich dieses Gefühl überhaupt nicht interessiert“, sagt der Geläuterte. Mir war vor allem meine Karriere wichtig, der Liebe gegenüber war ich sehr zynisch eingestellt. Aber dann kam diese außergewöhnliche Person in mein Leben. Sie war eine Art Muse – nicht so sehr für meine Kunst, sondern für mein Leben. Ich habe mich durch sie selbst wiedergefunden.“ Und zu dieser Selbstfindung gehörte auch die Rückkehr zur Musik.

„The Day I Realized…“, ein – wie Black sagt – „offener Liebesbrief“ erzählt die Geschichte dieser Liebe, von der ersten Hoffnung, über die ersten Versprechen, die erste Ernüchterung, bis zum Happy-End: „Hey hey hey, there’s nothing left to say/ The world is on fire and I love you, I love you“, singt er im letzten Song des Albums, „The World Is On Fire“.

Der Produzent Tom Biller, der kürzlich mit den sensationellen Warpaint ihr Debüt „The Fool“ aufnahm, lockte Black schließlich wieder ins Studio, doch als das Album fertig war, schien der Songwriter noch nicht zufrieden. „Die letzten zwei Alben hatte ich bei mir zu Hause aufgenommen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich einige meiner neuen Songs auch noch mal in dieser privaten Atmosphäre ausprobieren wollte.“ Das fertige Album hat nun das Beste aus beiden Welten. Billers Produktion, den großen Sound des Aufnahmestudios und die Intimität des Apartments.

„The Day I Realized …“ vereint die Qualitäten von „Autumn Days“ und „Today Is The Day …“ und bringt die „Day“-Trilogie zu einem krönenden Abschluss. Es sind die Liebe zur Musik und die Liebe zum Leben, die hier aus jeder Note, jedem Wort sprechen. Der Einfluss von Leonard Cohen ist in den lyrisch-dunklen Schattierungen – etwa im Titelsong oder in „No Love In Vain“ – immer noch spürbar, die erste Single „Waiting In The Cold“ erinnert in ihrer brüchigen Melancholie an Neil Young und in „Fall Into You“ und „Something Can Be (Again)“ verpackt Black seine neu gewonnene Hoffnung in atmosphärischem Folk-Pop. „Ich wollte ein Album, das durch eine Grundstimmung zusammengehalten wird“, so Black. „Aber letztlich soll natürlich jeder Song auch für sich funktionieren. Das ist ja heute wichtiger denn je.“ Doch nicht nur akustisch sollte jedes Lied optimal umgesetzt werden, Black plant auch, zu jedem neuen Stück ein Video zu drehen.

Auch wenn das US-Fernsehen Gus Black mittlerweile für sich entdeckt hat und seine Songs in Serien wie „Grey’s Anatomy“ und „Californication“ featured und seine Version von Black Sabbaths „Paranoid“ mittlerweile bei youtube über 340.000mal aufgerufen wurde, macht der Songwriter sich keine Illusionen um das kommerzielle Potential seiner intimen Songwriterkunst. „Jedes Mal, wenn ich mit meiner Musik Geld mache, ist das ein Bonus“, sagt er. „Ich schreibe der Songs wegen, nicht des Geldes oder der Karriere wegen. Gerade in Europa verstehen die Leute das.“

Umso mehr freut er sich darauf, die neuen Songs im Mai 2011 auch live auf deutschen Bühnen zu präsentieren. „Ich habe das Gefühl, zu den Fans in Deutschland eine ganz besondere Beziehung zu haben. Ich freue mich, die neuen Lieder, auf die ich sehr stolz bin, dort live zu spielen. Vielleicht sogar mit deutschen Musikern!“ Denn auch bei uns hat Gus Black prominente Anhänger. Gerüchte verdichten sich, dass es zu einigen spannenden Zusammenarbeiten bei seinen Konzerten kommen wird.”

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