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Haftbefehl gegen Boy George

Ein New Yorker Richter hat Haftbefehl gegen den britischen Popstar Boy George erlassen. Der Sänger hat die Auflagen aus einem früheren Urteil nicht erfüllt: Er soll fünf Tage als Straßenkehrer in Manhatten arbeiten.

Der Sänger war nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Boy George selbst hatte den Termin beantragt, weil er gerichtliche Auflagen, zu denen er verurteilt worden war, überprüfen lassen will. Boy George Anfang Juni in London: Demnächst als Straßenkehrer in New York? Richter Anthony Ferrara war wenig amüsiert über die Abwesenheit des Sängers. Er teilte dessen Anwalt mit, dass es beim nächsten Termin am 26. Juni sehr ernst für seinen Mandanten werden könne: Er wolle dann die Bedingungen für die bedingte Freilassung des Sängers überprüfen.

Der Sänger, der in den achtziger Jahren erfolgreichen Band Culture Club, heißt bürgerlich George O’Dowd. Er hatte im März die Polizei wegen eines Einbruchs in seine Wohnung in Lower Manhattan gerufen. Die Beamten stellten dort Kokain sicher. O’Dowd bekannte sich des falschen Meldens eines Einbruchs für schuldig und wurde zum Besuch eines Drogenprogramms in England, fünf Tagen gemeinnütziger Arbeit als Straßenkehrer in Manhattan, 1000 Dollar (790 Euro) Geldstrafe plus einer Strafgebühr von 160 Dollar verurteilt.

Ferrara zeigte sich darüber verärgert, dass der Sänger weder Geldbuße noch Strafgebühr überwiesen habe und sich auch nicht zur gemeinnützigen Arbeit gemeldet habe. “Ich stecke Leute ins Gefängnis, die Strafen nicht bezahlen”, sagte er. Sein Anwalt brachte vor, Boy George fürchte den Medienrummel, der entstehen würde, wenn er als Straßenkehrer arbeiten müsse. Ferrara entgegnete, er verstehe die Abneigung gegen das Straßenfegen: “Es ist eine Demütigung.”
Quelle: AP

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