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MASTODON – “Crack the Skye”

MASTODON in „their own words“ über das neue Album “Crack the Skye” (VÖ: 20.03.09 Warner Music)

Bill: Dies ist genau das Album, das wir immer schon machen wollten. Und schließlich haben wir es geschafft. Ich bin gerade vom Zahnarzt gekommen und hab es mir auf meinem iPod angehört, und mir fielen viele Sachen auf, die ich vorher gar nicht bemerkt hatte. Sehr cool. Großartig. Ich dachte „Wow! Das sind wirklich wir!“. Irgendwie schwer zu glauben. Wir sind seit unserer ersten EP einen langen Weg gegangen, und so ergriff mich tiefe Befriedigung. Ich war tatsächlich ergriffen. Ich bin verdammt stolz auf jeden von uns und den Job, den wir hier gemacht haben.

Brent: Wir dachten über das nächste Element nach . Mit dem Album Leviathan haben wir das Wasser thematisiert, mit Blood Mountain die Erde. Was jetzt? Skye hieß Branns Schwester, die schon als Kind starb. Er hat ihren Namen auf seinen Nacken tätowieren lassen. Blood Mountain war für uns auch eine Metapher für unseren Deal mit Warner Bros., das Erklimmen eines Berges. Jetzt haben wir die harte Aufgabe, sie zu beeindrucken und zu beweisen, dass wir jeden Cent wert sind, den sie in uns hinein gesteckt haben. In Leviathan haben wir den Weißen Wal gejagt, das war ein ganz einfaches Bild: Wir steigen in unseren weißen Van und verlassen die Familie, die Freunde und den Job wie die Walfänger in Melvilles Roman. Crack The Skye könnte auch bedeuten, dass wir mit dem Album durch die Decke gehen. Aufsteigen und ein Loch in den Himmel brechen.

Brann: Es ist, als wären wir eine neue Band – als hätten wir eine Wand niedergerissen. Und das ist sehr gut so. Wir alle haben unser ganzes Leben lang Musik gemacht, und in den letzten neun Jahren zusammen. Da fragt man sich, wann das ausfransen wird. Aber dass an diesem Punkt nun genau dieser Schwenk kam, und dass alles so frisch wirkt, hat uns alle revitalisiert. Es verleiht dem ganzen Projekt einen neuen Schwung und ich habe das Gefühl, wir haben uns beinahe neu erfunden. So schwierig es für mich auch ist, das Album anzuhören, lässt es mich denken: „Wow! Jetzt sind wir auf diesem Trip, und die nächsten Alben werden genau diesen Stil weiterentwickeln”.

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