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MELECHESH veröffentlichen Track-By-Track

Die sumerischen Black/Thrash-Brüder MELECHESH haben die ersten Shows zum brandneuen epischen Meisterwerk „The Epigenesis“ bekanntgegeben.

Bandkopf Ashmedi kommentiert: “Endlich bringen wir die neuen Songs zum ersten Mal auf die Bühnen. Wir werden ein besonders umfangreiches Set spielen, inklusive dem epischen Titeltrack! Das ist der ideale Weg, um die Veröffentlichung des neuen Albums zu feiern und mit euch „The Epigenesis“ zu teilen! Wir werden die Giganten erwachen lassen!”

Hier die Daten:

30.11. FR Paris – Tarbendo
01.12. FR Nantes – Le Ferrailleur
02.12. HOL Tilburg – o13
03.12. HOL Groningen – Vera
04.12. GER Essen – Turock
05.12. BEL Antwerp – Trix

Ein exklusiver Tour-Trailer kann hier angesehen werden: www.youtube.com/watch?v=UtMRBqfbzSw

Ashmedi gibt außerdem Einsicht, um was es bei den Songs von „The Epigenesis“ geht. Den erste Teil des Track By Tracks, der die ersten beiden Tracks umfasst, gibt es hier:

1. Ghouls Of Nineveh

„Dieser Song ist ein Statement, wie effektiv und zerstörerisch ein einziger Riff sein kann. Er hat viel Power und ist live ein echter Nackenbrecher. Der Song selbst entstand um einen einzigen Riff, für Extrem-Metal eher untypisch. Einige Leute erwarteten einen konformeren Beginn für das Album, also einen schnellen Song, was wir aber verwarfen. Dieser Track stimmt einen auf ein extrem facettenreiches Album ein. Er ist schon fast eine Hymne. „Gouhls Of Nineveh“ handelt von assyrischen/mesopotamischen Gottheiten, den Annunaki. Einige der Bronzeglocken, die man hören kann, resultieren aus einem Mörser und einer Stößel, die ich in meinem Kindheitshaus in Jerusalem fand, als ich zu Besuch war. Der Bronzemörser und der dazugehörige Stößel waren schon immer in dem Haus, seit ich denken kann. So auch, als ich 2009 dort war. Ich experimentierte damit herum und der Sound, war so hell – besser als jede Glocke, die ich kenne. Ich konfiszierte es und benutzte es für das Album als Schlaginstrument. Das abschließende Gitarren-Lead wurde improvisiert und das Piano Lead stammt von dem Engineer, Reuben und mir. Dieses Fazioli Grand Piano kostet so viel wie ein Haus in manchen Teilen der USA (um die 120.000 USD), also bin ich echt vorsichtig damit umgegangen.“

2. Grand Gathas Of Baal Sin

“Gathas sind die heiligen Schriften Zarathustras. Ich wollte diese Themen verbinden und machte Gathas für Lord Sin (Baal ist nicht nur eine Gottheit, das Wort bedeutet übersetzt „Lord“). Sin ist der Name des mesopotamischen Mond-Gottes – ein Wortspiel. Musikalisch soll der Song eine Massenpanik oder einen Wirbelwind des Chaos darstellenn – mit den rasenden Riffs, die in epischen mittelöstliche Skalen und Beats übergehen. Die Drum Toms repräsentieren Kriegstrommeln oder auf rituelle Trommeln. Mit den richtigen Boxen sind diese Drums explosiv und absolut bombastisch. Der Gruppengesang „Sin Baal Sin Baal“ erinnert mich an Sufi Rituale. Am Ende gibt es einen kurzen Jam-Part ohne verzerrte Gitarren. Das war reiner Zufall, denn das Band lief weiter. Ich konnte nur die Drums hören und spielte auf ein paar Kanälen mit. Schlussendlich benutzten wir es. Die letzte Note des Liedes ist ein persischer Santur.“

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