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Neuzugänge beim Open Flair 2011

Open Flair 2011
11.-14.8.2011
Eschwege
www.open-flair.de

Die Festivalmacher freuen sichunbändig auf ein Programm voller hervorragender Live-Acts: Nach Rise Against, Iggy & The Stooges, Die Fantastischen Vier, Bullet For My Valentine, Dropkick Murphys, Pendulum, Good Charlotte, Culcha Candela, The Bosshoss, The Subways, H-Blockx, The Sounds, Bonaparte und vielen anderen präsentieren sie heute ein weiteres Paket feiner Live-Acts!

Fiddler’s Green
Sie haben rund 1500 Konzerte gespielt, elf Alben und zwei Live-DVDs veröffentlicht und sich damit vom Underground-Tipp zu Deutschlands Institution in Sachen Folkrock entwickelt. Über die bunt gemischte und treue Fanschar von Fiddler’s Green heißt es im Pressetext: „Vom waschechten Folkie über die Pogo tanzende Punklady bis hin zum Metalfan, der sich erstaunt die Augen darüber reibt, dass auch Speedfolk so richtig knallen kann.“ Nach der 2010er DVD „Folk’s Not Dead“ zum 20-jährigen Jubiläum veröffentlicht die Band im September das neue Album „Wall Of Folk“. Wir freuen uns auf ihre mitreißende Bühnenshow!

Templeton Pek
Templeton Pek haben prominente Verehrer: Bruce Dickinson von Iron Maiden etwa befand bereits das Debütalbum „No Association“ (2008) für exzellent und rasiermesserscharf. Fredrik Larzon von Millencollin sprach nach einer gemeinsamen UK-Tour von großartigen Melodien und riet: „Verpasst diese Band nicht!“ Im Februar erschien das zweite Album “Scratches & Scars“, auf dem Templeton Pak wieder mit hohem Druck und Tempo zur Sache gehen. Und „die stets leicht melancholische Melodieführung verleiht den Stücken eine emotionale Note, wodurch sie sich aus dem Sumpf der Punk-Rock-Veröffentlichungen klar abheben“ (Pressetext).

Das Pack
Wer ihren Auftritt beim Open Flair 2010 im Baumkreis erlebt hat, dürfte sich wie wir über ihren erneuten Besuch sehr freuen. Denn wenn Pensen von den Monsters Of Liedermaching seine Wander- gegen eine E-Gitarre eintauscht und gemeinsam mit Stehschlagzeuger Flozze auf der Bühne steht, werden selbst „Musikerpolizisten mit Abschussvergütung binnen kürzester Zeit in moshende Masse“ verwandelt, wie es im Pressetext von Das Pack so schön heißt. Man habe es hier mit „zwei äußerst smarten Herren zu tun, die geschmeidig Pöter kicken und trotz humoristischer, bizarrer Texte und balladesker Ausflüge eindeutig zu rocken verstehen“.

Norman Sinn
Er ist Mitbegründer des Erfurter Labels und Musikstudios Zughafen, aus dem heraus uns Clueso immer wieder mit tollen Produktionen begeistert. Auch Norman Sinn wird dem guten Ruf des Zughafens vollauf gerecht. Als Co-Vokalist von Clueso war er bereits als Support für Die Fantastischen Vier und Herbert Grönemeyer unterwegs und unter eigenem Namen veröffentlichte Norman Sinn 2006 sein Debütalbum „(Eigen)Sinn“. Mit Ryo, einem weiteren Zughafen-Mitglied, trat Sinn beim Bundesvision Song Contest 2010 für Thüringen an – der Song „Planlos“ belegte den 6. Platz und enterte die Single-Charts. Für 2011 ist ein neues Album zwischen HipHop, Jazz, Funk und Elektropop angekündigt.

Untertagen: Bandcontest Gewinner Wintersause
Im Januar luden sie auf einer einschlägigen Online-Video-Plattform den Clip “Dreh Den Swag Auf“ hoch – eine scherzhaft gemeinte und in einer kurzen Studioaufnahmepause entstandene Version eines HipHop-Tracks von Money Boy. Und siehe da: Mittlerweile wurde das Video von Untertagen rund eine Million Mal aufgerufen. Doch das 2007 gegründete Quartett aus Nordbayern hat weit über diesen Song hinaus besten Qualitäten, die sie bereits als Live-Support von Turbostaat oder Revolverheld beweisen konnten. Ihr Indie-Rock ist treibend, eingängig und „immer mit einem Bein auf der Tanzfläche“, wie es auf Roteraupe.de heißt.

Egg Bites Chicken
Dandoo Rosenberg (Gesang), Eric Maurice Gauthier (Schlagzeug), Fernando A. Fach (Gitarre) und Jörn-Jören Jörensön (Bass) alias Egg Bites Chicken heißen möglicherweise ganz anders – und auch ihre Bandbiografie verschleiert eher, als dass sie aufklärt. Doch so viel sei zitiert: „Die Songs der Band entstehen auf den langen Reisen. Studios und Aufnahmemöglichkeiten sind ja dieser Tage in jedem Kiosk oder Mobiltelefon vorhanden. Die Herkunft der Band lässt sich also geografisch genauso wenig festlegen, wie musikalisch. Aber das Ziel ist klar: Einmal um die Welt und zurück, manchmal auch anders herum.“

Midas Inc.
Sie kommen aus Hannover und Göttingen, sind zu sechst und versprechen mit ihrem deutschsprachigen Rock, Ballermann- wie Indie-Publikum gleichermaßen anzusprechen. Dynamische Gitarrenriffs und eingängige Synthesizer treffen bei Midas Inc. auf tanzbare Rhythmen und Texte, die zum Mitsingen und Mitdenken einladen. Oder wie es im Pressetext heißt: „Lyrisch werfen sie Netze aus, um die silbrigen Fische zu fangen, die man Gedanken nennt. Und die Fahrt geht weit hinaus! Bis man kein Land mehr sieht und die See stürmisch wird…“ Das Motto der Band ist so einfach wie viel versprechend: „Party, Party!“

Max Prosa
Max Prosa ist zurück in der Zukunft! Wo er auch spielt, hat er einen ganz starken Auftritt. Ein junger Typ mit Gitarre auf der Bühne: Dylaneske Pose, Cohensche Intensität und unter dem Wuschelhaar den Trotzkopf eines Rio Reisers. Er kommt daher mit deutschen Texten. Unverwechselbar und etwas surreal. Kleine Geschichten mit großen Sätzen. Und die tönt er in einer eigenen, starken Stimme. Max Prosas Musik hat viele Einflüsse: die großen Songwriter wird er lächelnd nennen. Und er kennt sie alle, die alten Chansons wie auch die neuen Songs, die von der gebrochenen Sorte. Auf der Bühne jedoch, da steht er als wäre sie schon immer sein Zuhause.

Ebenfalls neu dabei: Samuel Harfst, The Fuck Hornisschen Orchestra, Folxpunk, The Incredible Herrengedeck und Beatpoeten. Informationen unter www.open-flair.de/program

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