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NEW POLITICS im Januar bei uns auf Tour

Die NEW POLITICS haben ein Motto: Fuck you!“ Das ist zwar krass, heißt aber nicht gleich aufgeben, sondern die Chancen zu nutzen. Wenn einem also als Kopenhagener Trio angeboten wird, bei RCA zu unterschreiben, warum sollte man dann nicht gleich in die USA umziehen? Also wohnen Sänger David Boyd, Gitarrist Søren Hansen und Drummer Poul Amalie jetzt eben in Brooklyn.

Ein anderes Beispiel: David und Søren haben drei Jahre lang zusammengesessen und für eventuell einmal entstehende Debütalben Songs geschrieben bis sie feststellten, dass die rund 300 Lieder alle unglaublich neu und interessant klangen. Obwohl oder gerade weil sie aus jedem Versatzstück zusammengesetzt sind, das man sich nur vorstellen kann: Da soll man die donnernden Schlagzeugkaskaden von den PIXIES hören, die klirrenden Gitarren von NIRVANA, den Rap der BEASTIE BOYS, den heulenden Hass von RAGE AGAINST THE MACHINE, die Melodien von WEEZER, den Funk der RED HOT CHILLI PEPPERS, die KILLERS-Keyboards, die Riffs von FRANZ FERDINAND. Man will also klingen wie alles, was in der Schiene gerade oder noch immer angesagt ist.

Was aber bei den NEW POLITICS dazukommt, ist der Charme unserer nördlichen Nachbarn, verbunden mit der Aggressivität ihrer neuen Heimat. Dieses Konglomerat hätte alle Chancen, als postmodernes Role-model durchzugehen, wenn das Trio nicht einfach sagen würde „Fuck you!“ und genau das spielen würde, was ihm gerade in den Sinn kommt, bis es Sinn ergibt. Eben die freundlichste und positivste Art, „Fuck you!“ zu sagen.

23.01.2011 Berlin – Crystal
24.01.2011 Hamburg – Molotow
26.01.2011 Köln – MTC

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