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Terror im JULI?

Juli fühlen sich mit ihrem neuen Video “Regen und Meer” falsch verstanden – weil ihnen vorgeworfen wird, ein “Terror-Video” gedreht zu haben.

Die Band um Frontfrau Eva war sauer, als die deutsche Boulevardzeitung “Bild” in dieser Woche titelte “Juli schockt mit Terror-Video.” Der Clip ist laut Juli ein Liebeslied, verpackt in einer klassischen Entführungsgeschichte. Ein Sprecher der Plattenfirma: “Das Video wurde in Form eines Kurzfilms gedreht und dient vielmehr der Illustration des Songtextes, einer unmöglichen Liebe am Beispiel des Stockholm-Syndroms. Insofern geht es in dem Video um eine Entführungsgeschichte und die sich darin anbahnende Beziehung zwischen Entführer und Entführtem, nicht aber um die Schleyer-Entführung. Die in unserem Video dargestellte Geschichte nimmt – wie jeder Vorabend-Krimi – für die Entführer kein gutes Ende, sie werden verhaftet und die Geisel wohlbehalten befreit.” Die Band in einer offiziellen Stellungnahme: “Wir befürworten in keiner Weise Terrorismus oder Gewalt. Das aktuelle Video zur Single “Regen und Meer” soll nicht die Taten der RAF beschönigen oder verniedlichen, und es enthält auch keine politische Wertung. Die Entführung und Ermordung Hans Martin Schleyers stellt ein Verbrechen dar, dass wir verurteilen und worauf wir uns in unserem Video in keiner Weise beziehen, was durch den im Video dargestellten Ausgang der Entführungsgeschichte mehr als deutlich wird.”
Quelle: www.freenet.de

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