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ADAIR - The Destruction of Everything is the Beginning of Something new

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Adair-Destruction-of-Everything.jpg
Artist ADAIR
Title The Destruction of Everything is the Beginning of Something new
Homepage ADAIR
Label BODOG MUSIC
Veröffentlichung 21.02.2006
Leserbewertung
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Immer wieder schön, wenn ein plötzlicher Musiktrend bis dato unbekannte Bands plötzlich in den Interessensbereich des Mainstreams rücken lässt. So könnte es jedenfalls auch ADAIR ergehen, die gibt’s ja mittlerweile seit 14 Jahren und in den USA haben Sie sich durch zahlreiche Tourneen bereits einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erspielt. Und auf ihrem nun vorliegenden ersten Longplayer stellt sich nicht nur die Frage, was die Jungs in den vorangegangenen Jahren gemacht, sondern auch, warum Sie sich nach so langer Zeit und einem ersten Erfolg gerade jetzt getrennt haben?

Das, was sich hier 13 Tracks lang ins Ohr mausert, bietet nicht unbedingt großen Wiedererkennungswert. Hört sich nämlich alles enorm nach MY CHEMICAL ROMANCE und Konsorten an. Solche Stempel sind zwar schnell aufgedrückt, in diesem Fall aber auch gerechtfertigt. ADAIR warten dafür mit einem tollen Booklet-Artwork und eigenem Genre-lookalike-Logo auf, ihr besonderes Trademark ist aber Sänger Rob Tweedie. Dessen helles Organ überrascht mit kraftvollen Refrains, nasalen Shouts, jaulenden Screams, mäandernden Kaumuskulaturübungen. Erst aufs zweite Hinhören spielt sich ein weiteres Merkmal des Albums ins Gehör, als Konzeptalbum macht man sich so seine Gedanken über den Weltuntergang. Das kann gut gehen wie beim groovenden Powerrefrain von “Barricade all the doors”, aber auch daneben liegen (“The art of staying alive”), das textlich tief im Bravo-Poesie-Album gräbt, dafür aber musikalisch mit energischem Duettgesang Punkte sammelt.

ADAIR mögen sich zwar musikalisch kaum von den erfolgreichen Vertretern des Emo Rocks & Cores unterscheiden – zu sehr auf Kommerz getrimmt spielt sich “The Destruction of Everything…” ins Ohr. Das Schöne daran ist aber, dass es hier keine Experimente gibt, nur eine einzige Ballade lässt kurz ein wenig verschnaufen und entkommt der Homogenität der restlichen Tracks. Die Riffs sitzen an den richtigen Stellen, die Drums takten gekonnt den Rhythmus und gesanglich ist’s sowieso einen 1A-Leistung, die ADAIR vollbracht haben. Der Weg in die Charts dürfte frei sein – schade, dass die Band selbst davon nicht mehr allzu viel hat…

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