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AIN’T NO BEFORE - Sparks

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Artist AIN’T NO BEFORE
Title Sparks
Homepage AIN’T NO BEFORE
Label TIMEZONE
Veröffentlichung 26.08.2011
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

Die Anfänge von AIN’T NO BEFORE liegen schon einige Jahre zurück; es gab zwischenzeitlich diverse Umbesetzungen, einen Wechsel der Plattenfirma und diverse Irrungen und Wirrungen, ehe sich Ende 2010 die aktuelle Besetzung Ulf Ronnsiek (Gitarre, Piano & Gesang), Jonathan Scharrenberg (Gitarre) und Katrin Zimmermann (Gesang) gefunden hatte. Schon 2007 begonnen, konnten im vergangenen Sommer dann auch endlich unter der Regie von Marcus Praed in der Mühle der Freundschaft die Arbeiten am Debüt des Osnabrücker Singer-Songwriter-Trios beendet werden, aber manchmal wie gut Ding halt einfach Weile haben.

Im Ergebnis präsentieren AIN’T NO BEFORE auf „Sparks“ jetzt zwölf Songs, die mit sparsamer Instrumentierung große Gefühle transportieren. Dies klappt insbesondere durch das Zusammenspiel der Stimmen von Ulf und Katrin ganz hervorragend, den Rest erledigen die akustischen Sechssaiter und das Tasteninstrument und schon haben wir den perfekten Soundtrack für die dunkle Jahreszeit. Der Dreier lässt sich dabei durchaus Zeit für seine Songs, bereits der Opener „Unforgotten Sparks“ bringt es auf gut sieben Minuten und wird gefolgt von unaufgeregten Stücken, die absolut stimmig in sich ruhen und den Hörer in ihrer zarten Vollkommenheit gefangen nehmen. Als Beispiele seien hier noch „Between The Lines“ mit seinem abwechslungsreichen Gitarren-Interludium genannt und das gänsehautträchtige Liebeslied „Josephine“, auf welches das nur 1:52 Minuten kurze „No 32“ folgt. Als AIN’T NO BEFORE diese Nummer geschrieben haben, dürften sie ERIC CLAPTONs „Tears In Heaven“ im Hinterkopf gehabt haben – nicht, dass der Track geklaut wirkt, aber die Parallelen sind ganz eindeutig nicht zu überhören. Anders als bei den übrigen elf Songs, steht bei „Drowning“ ein Klavier im Mittelpunkt – und natürlich der wunderbare Gesang der beiden Protagonisten an den Mikros, die sich zweifellos gesucht und gefunden haben.

In Unkenntnis dessen, was AIN’T NO BEFORE zustande gebracht haben, bevor die aktuelle Besetzung die Arbeit aufgenommen hat, möchte ich behaupten, dass die bestehende Konstellation ein absoluter Glücksfall ist. AIN’ NO BEFORE liefern mit „Sparks“ zwölf bittersüße Lieder mit viel Tiefgang ab, die das Herz berühren und wie im Fall des finalen „Sincerely“ auch schon mal ein wenig cineastisch wirken. Ein schöner Erstling, dem mehr als nur regionale Aufmerksamkeit gebührt.

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Ain't No Before 'Sparks' Tracklist
1. Unforgotten Sparks
2. It's You
3. A Memorable Day
4. The Unknown
5. Between The Lines
6. Disguised
7. Josephine
8. No. 32
9. Losing Ground
10. Once In A While
11. Drowning
12. Sincerely
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