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ALARUM - Eventuality

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Alarum-Eventuality.jpg
Artist ALARUM
Title Eventuality
Homepage ALARUM
Label EARACHE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Endlich mal wieder eine Band aus dem fernen Australien! Wenn ich da nur mal an so feine Kapellen wie HOBBS ANGEL OF DEATH, MORTAL SIN oder die obergöttlichen ARMOURED ANGEL denke, habe ich doch eine gewisse Erwartungshaltung an ALARUM, sind doch die Releases der genannten Bands allesamt immer etwas ganz Besonderes gewesen. Und auch im Plattenfirmeninfo wird mächtig auf die Kacke gehauen, werden doch absolute musikalische Unikate wie CYNIC, ATHEIST, WATCHTOWER und PESTILENCE genannt!

Und richtig: gleich der Opener „Velocity“ der neuen Scheibe „Eventuality“ lässt einen in das einmalige Universum der genannten Bands entschweben. Unglaublich, dass noch jemand diese völlig unkommerzielle Mucke zockt. Das machen nur noch NEGLECTED FIELDS aus Lettland und QUO VADIS aus Kanada auf einem derart hohen Level! JazzprogDeathMetal kann man dazu wohl sagen. Sehr geil sind auch die zwischendrin eingeschobenen 1-2minütigen Instrumentalstücke, sehr atmosphärisch. Insgesamt musizieren ALARUM gut 40 Minuten auf einem anderen Planeten und bieten dabei 16 Stücke (incl. diverser Instrumentals) der absoluten Ausnahmekategorie. Reinen Knüppelfetischisten wird das zu anstrengend sein, denn 1 Song von ALARUM bietet mehr technische Sperenzchen, wie eine komplette SIX FEET UNDER-Scheibe zusammen! Wer aber auch auf die letzten DEATH (RIP Chuck)-Werke abgefahren ist, und das sollen ja nicht allzu wenige sein, der hat hier ein weiteres musikalisches zu Hause gefunden. Schlagzeuger Matt Racovalis zeigt eindrucksvoll, dass nur schnellstes Geratter auf dem Kit noch lange keinen guten Schlagzeuger ausmacht. Mit dem Rausschmeißer „Reconditioned“ zeigen die Australier noch mal ihr ganzes Können auf, bietet der Track doch sowohl wildestes Riffgeschrubbe mit deathigen Vocals, wie auch gefühlvolle Akustikpassagen, mehrstimmige Cleangesänge, Gefrickel und Doublebass undundund…der Wahn die Jungs! Alle anderen Songs zwischendrin braucht man gar nicht als Anspieltipp nennen, denn mit eben jenem Opener bzw. letzten Track ist eh klar, wer diese Scheibe sofort einsackt und wer nicht. Nach dem letzten Track und 20 Minuten Leerlauf gibt es ein cooles 2-minütiges Akustikgeplänkel, weshalb der Track jetzt nicht zwischen den anderen Tracks steht, weiß ich auch nicht.

Metalheads, die mal völlig untrendy liegen wollen oder einfach eine der göttlichsten und anspruchsvollsten Gaben der letzten Jahre ihr Eigen nennen möchten, müssen hier Zuschlagen… KAUFEN!!!

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