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ANGEL THEORY - transmisson ep

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Angel-Theory-Transmission.jpg
Artist ANGEL THEORY
Title transmisson ep
Homepage ANGEL THEORY
Label GROUND UNDER PRODUCTIONS/ ENDLESS RECORDS
Veröffentlichung 06.06.2005
Leserbewertung
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Von dem australischen Label Ground Under Productions kommt eine neue CD namens “transmission ep”. Dabei handelt es sich um einen 8-Tracker des ebenfalls aus Australien stammenden Ein-Mann-Projektes ANGEL THEORY.

Musikalisch bewegt sich Charles Fenech auf klassischen Elektro-Pfaden mit starken Anleihen an den alten COVENANT-Stil. Hinzu kommen einige Elemente, die man von den Bielefelder Projekten HAUJOBB und SEABOUND her kennt. Ergänzt wird der Klang auf der Scheibe noch mit elektronischen Facetten der mittleren 90er Jahre. Hinzu kommen noch pumpende, fast mechanisch anmutende Beats, lange Synthieflächen mit verträumten Streichersamples und melancholische Melodien. Wer jetzt denken mag, das höre sich wie die Anleitung aus einem Futurepop-Baukasten an, den muss ich leider enttäuschen, dafür ist die Musik von ANGEL THEORY zu komplex und teilweise auch nicht eingängig genug.

Der Track „Transmission“ stellt auch logischerweise den Mittelpunkt der Veröffentlichung dar. Er wird gleich in 5 verschiedenen Versionen feil geboten. Neben der ursprünglichen Album-Version und einer sehr düsteren und harten eigenen Remix-Arbeit („ignite“), steuerten die Projekte SEELE und URGE zwei Versionen bei, die es in sich haben. Die Krönung der ganzen „Remixerei“ wird aber mit der „singularity“ Version von COVENANT erreicht. Es muss eine ziemliche Ehre für Fenech gewesen sein, von seinen augenscheinlich verehrten musikalischen Vorbildern geremixt zu werden. Diese Version ist aber auch eine Perle des sanfteren Elektros und damit nicht nur etwas für Hardcore-COVENANT-Fans. Für diese ist die „transmission ep“ eh ein Pflichtkauf! Trotzdem ist der eigene „ignited“-Remix mit Abstand die beste Version auf dem Rundling, sowohl, was die musikalische Tiefe, als auch das Tanzbein anbelangt. Es würde mich nicht wundern, wenn man den Track in dieser Version demnächst in dem einen oder anderen Club hören wird.

Zuguterletzt noch ein paar Sätze zu den 3 Non-Album-Tracks. Das David Bowie-Cover „fashion“ ist leider etwas langweilig bzw. eintönig ausgefallen, dafür ist „in dreams“ aber ein weiterer kleiner Höhepunkt der E.P., der es ohne große Probleme auf das Album hätte schaffen können. Etwas ganz Besonderes wartet dann noch mit dem Track „paranoia“ auf den geneigten Hörer. Er fängt durch flirrende, sehr düstere Klangeffekte und seine bedrohlich finstere Atmosphäre auf beeindruckende Art und Weise die Angstzustände eines Menschen ein, der unter paranoiden Wahnvorstellungen leidet. Eine wirklich ungewöhnliche elektronische Arbeit, die das Reinhören lohnt. Die „transmission ep“ ist der Vorbote des demnächst erscheinenden Albums „fatal condition“ und steht seit dem 19. April beim gut sortierten Fachhändler bereit.

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Angel Theory 'transmisson ep' Tracklist
1. Transmission (Single)
2. Transmission (Seele) Remixed By Lemonsoul
3. Fashion
4. Transmission (Urge) Remixed By Stark
5. In Dreams
6. Paranoia
7. Transmission (Singularity) Remixed By Covenant
8. Transmission (Ignited)
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