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ANGELS & AGONY - Avatar

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Angels-Agony-Avatar.jpg
Artist ANGELS & AGONY
Title Avatar
Label OUT OF LINE
Veröffentlichung 06.04.1998
Leserbewertung
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6.0/10 (3 Bewertungen)

Mit ihrem zweiten Album melden sich die niederländischen ANGELS & AGONY kraftvoll und in beeindruckender Stärke zurück im Futurepop-Zirkus der Elektroszene. Nach ihrem herausragenden Erfolg mit dem Debüt „Eternity“ und ihrer ersten Single „Darkness“, welche beide von keinem Geringerem als Ronan Harris (VNV NATION) produziert wurden, haben sie mit „Avatar“ noch eine große Schippe zugelegt, um das F-Pop-Feuer am lodern zu halten. Nach einer unübersehbaren Schwemme an mittelmäßigen Nachmacher-Projekten und Klonen tut es gut, die verbleibende Spitze des F-Pops in so hervorragender Qualität aufgestellt zu sehen. Das alte Dreigespann, das sich um die elektronische Standarte des Futurepops scharte, bestehend aus VNV, APOPTYGMA BERZERK und COVENANT, erschließt sich ja Stück für Stück andere musikalische Richtungen. Schließlich klingen COVENANT und APB mehr und mehr nach Synthie-Elektropop und VNV haben angekündigt, sich nächstes Jahr mit ihrem neuen Album „Matter & Form“ kälter, düsterer und härter zurück zu melden. Ganz nebenbei hat Ronan noch das Ende des F-Pop prophezeit. Das kann ich allerdings nicht ganz erkennen. Mit ICON OF COIL, [:SITD:], PRIDE AND FALL und eben ANGELS & AGONY stehen genügend Acts (noch!) in der zweiten Reihe bereit, um die Standarte weiterhin über das weite Feld mittelmäßigen F-Pops zu tragen. Mit ihrem neuen Album „Avatar“ haben A & A ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz auf jeden Fall deutlich untermauert.

Der Silberling ist gekennzeichnet durch Reiniers wunderbar melancholische Stimme, traurig-wehmütige Melodien, die sowohl recht gleichgewichtig im Mid-Tempo-Bereich, als auch in den schnelleren, cluborientierteren Tracks brilliant funktionieren! Allein die erste Hälfte von „Avatar“ ist vollgestopft mit Krachern und präsentiert einen Hit nach dem anderen (z.B.: „Stronghold“, „Salvation“, „Circles“, „Blind World“ etc. pp.)! Der zweite Teil kommt allerdings eher ruhiger und besinnlicher daher – was ja nicht verkehrt sein muss, um dann zum Ende hin wieder richtig Gas zu geben: Ohren und Tanzbeine der Fans werden es A & A danken! Die Tanztempel der Nation und die DAC-Charts lassen schön Grüßen. Musikalisch handelt es sich um F-Pop der reinsten und edelsten Form, treibende Rhythmen, lange trancige Flächen, ohne jedoch technoid daher zu kommen, elektronische Soundscapes der besonderen Sorte, zahlreiche stimmungsvolle Streichersamples, wunderbare melancholische Melodien – einfach klasse, wunderschön und tanzig. Die Produktion der 17 (!) Tracks ist von herausragender Qualität mit ordentlich Druck und glasklarem Klang. Mit fast 74 Minuten Spielzeit hat man alles auf CD gebannt, was der Speicherplatz hergab. Zusammenfassend kann man über A & As neues Werk nur ein Urteil fällen: 1A Spitzenqualität, ein wertiges Produkt mit hohem Unterhaltungswert und sehr gutem Preisleistungsverhältnis!

Für alle Freunde und Anhänger des F-Pops ist „Avatar“ ein „must-have“, für alle aufgeschlossenen Electroheads ein dringender Posten auf der „Muss-ich-mir-dringend-mal-anhören-Liste“. Fans von A&A sollten eh nicht lange zögern und sofort in den Laden rennen!

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Gabriel Yared 'Avatar' Tracklist
1. If God Will Send His Angels
2. Uninvited
3. Red House
4. Feelin' Love
5. Mama,You Got A Daughter
6. Angel
7. Iris
8. I Grieve
9. I Know
10. Further On Up The Road
11. An Angel Falls
12. The Unfeeling Kiss
13. Spreading Wings
14. City Of Angels
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