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ANNIHILATOR - Metal

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Annihilator-Metal.jpg
Artist ANNIHILATOR
Title Metal
Homepage ANNIHILATOR
Label SPV
Veröffentlichung 13.04.2007
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Mehr METAL als Mr. Jeff Waters kann man nicht sein und trotz aller Rückschläge behauptet er sich seit über 20 Jahren in der Szene! Nach einer leicht schwächeren Phase markierte das letzte Album “Schizo Deluxe” einen erneuten kompositorischen Höhepunkt in der langen Karriere des Kanadiers. Wenngleich er natürlich nach wie vor (zu unrecht) immer nur an seinem Debut-Überwerk “Alice in Hell” gemessen wird, welches zweifellos ein absoluter Thrash-Meilenstein ist. Wenn er selber von sich sagt, dass er sich stilistisch zurückentwickelt zu den ersten 4 Alben, so ist das definitiv richtig, was die Genialität und den unwiderstehlichen Gänsehautgroove seiner Gitarrenläufe betrifft, mit denen er nicht gerade wenige namhafte Musiker beeinflusst hat. Und gerade die ließen es sich zuhauf nicht nehmen, auf dieser Scheibe als Gäste mitwirken zu können. Schlussendlich wollten so viele, das es gar nicht genug Songs gab, um alle unterzubringen! Höheren Respekt kann man sich nicht erarbeiten!

Gitarren und Bass spielte der Meister selber ein, dazu gesellten sich Mike Mangini am Power-Schlagzeug und mit Dave Padden der wohl beste Sänger, den er je in der Band hatte! Einen Song sang Waters auch wieder selber ein (“Operation Annihilation”). Doch bei aller Back-to-the-Roots-Orientierung beim Songwriting verschließt sich der Chef auch nicht vor neueren Einflüssen und lässt diese gekonnt in die 10 neuen Killertracks einfließen. Und wenn jemand sein Album schlicht-passend “METAL” nennen darf, dann Jeff Waters! Los geht’s mit “Clown Parade”, einem typischen ANNIHILATOR-Uptempobanger der “King of the Kill”-Kategorie, bei dem Jeff Loomis von NEVERMORE in die Saiten greift! Das folgende “Couple Suicide” erinnert zu Beginn fatal an PAPA ROACH, bevor der einzigartige ANNIHILATOR-Groove einsetzt. Zu diesem modernen Anstrich passt es, dass hier DANKO JONES mitsingt und für den aggressiven Part Angela Gossow von ARCH ENEMY die Stimmbänder malträtiert! Der melodische Solopart ist einfach nur ganz großes Kino. Mit diesem Track könnte man gar massives Airplay erhaschen, ohne sich selbst zu verleugnen! Lips von ANVIL darf dann beim treibenden Bomber “Army of One” mitmischen, Waters soliert wie eh und je und auch textlich orientiert man sich wohl an den 80ern (was man so raushört). Im Doublebass-lastigen “Downright Dominate” vernehmen wir Alexi Laiho von CHILDREN OF BODOM, ansonsten erinnert der Track fatal an ein paar alte eigene Gassenhauer. Das cool rockende “Smothered” featured Anders Bjorler von THE HAUNTED und erinnert im Mittelpart tatsächlich ein wenig an selbige! Die musikalische Spannbreite der Songs ist recht weit geraten, aber jederzeit ist sofort zu erkennen, wer hier in die Saiten haut! Das Jeff auch recht passabel singen kann, stellt er in dem Stakkato-Riffer “Operation Annihilation” erneut unter Beweis. Dabei greift ein weiterer Riff-Meister ein ins Geschehen: Michael Amott von ARCH ENEMY! Erinnert auch fatal an “Set the World on Fire” vom gleichnamigen Drittwerk. Macht aber nix, weil geil! Rasant geschreddert wird dann endlich mal bei “Haunted”, welches Jesper Stromblad (IN FLAMES) mit veredeln darf. Bangergranate! Und das glatte 8 Minuten lang. Sehr geil dabei der klassische Heavy Metal-Mittelpart, der an guten alten Teutonenstahl erinnert! Corey Beaulieu von den Tourpartnern TRIVIUM ist auf dem zu Beginn etwas abgefahrenen “Kicked” zu hören. Der Track schlägt aber nach 1 Minute in eine harte Thrashgranate um und ist der mit Abstand brutalste Track auf der Scheibe. Bis auf den obermelodischen Part mit abgekicktem Rasant-Solo. “Detonation” wird passend mit einem Trommelwirbel von Mangini eingeleitet und mit Jacob Lynam von LYNAM ist die einzige recht unbekannte Gast-Größe vertreten auf diesem simpel aber effektiv rockenden Song. Die Soli sind allerdings wieder nicht von diesem Planeten! Als Schlußtrack gibt es die Speedattacke “Chasing the High”, die voll in die Seile drückt und mit Willie Adler von LAMB OF GOD einen amtlichen Gast aufweist. Thrash pur! Sehr witzig ist der 1:1 eingebaute “Never Neverland”-Part!

Also erneut allerfeinster Stoff von dem kanadischen Griffbretthexer, den sich kein Metalhead entgehen lassen darf!

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Annihilator 'Metal' Tracklist
1. Clown Parade Button MP3 bestellen
2. Couple Suicide Button MP3 bestellen
3. Army Of One Button MP3 bestellen
4. Downright Dominate Button MP3 bestellen
5. Smothered Button MP3 bestellen
6. Operation Annihilation Button MP3 bestellen
7. Haunted Button MP3 bestellen
8. Kicked Button MP3 bestellen
9. Detonation Button MP3 bestellen
10. Chasing The High Button MP3 bestellen
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