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ANONYMUS IV - Larger than Life

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Artist ANONYMUS IV
Title Larger than Life
Homepage ANONYMUS IV
Label EIGENPRODUKTION
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Die Welt ist eine Scheibe: Wir haben einen Fotografen in Münster, dieser Foto-Graf kennt viele Musiker. Ein paar davon nennen sich LHAMA und spielen zusammen mit ANONYMUS IV. Letztere – nach einem Kleriker benannt – sprechen den Fotografen an. Es stellt sich heraus, dass Mainman Ole vorher bei NEON DREAM musizierte, deren CD „Anodyne“ wir bereits im Rezensionsangebot haben, der Mann gibt uns nun das Demo seiner neuesten Formation mit und… Voilá, hier ist meine Meinung dazu.

A IV erlebten ihre Live-Feuertaufe beim Astan Halloween Festival, wo man immerhin mit den Japanern EVE OF DESTINY musizierte, später trat man auch noch mit den Lokalmatadoren LAVAVEIN auf, die bei mir ebenfalls schon einen positiven Eindruck hinterlassen konnten. Die schwarze “Brut” besteht aus den 5 Gründungsmitgliedern und Sängerin Julia, die aber auf dem vorliegenden Demo noch nicht zu Worte kommt. 3.5 Songs (ein halber, da „Legacy“ auch in einer Kurzversion enthalten ist), 23 Minuten Musik, 23 Minuten Gothic Rock, so kann man kurz zusammenfassen. Schon beim Opener – eben „Legacy“ – wird klar, dass der Haupteinfluss bei THE MISSION zu suchen ist, alleine die Stimmen ähneln sich doch sehr. Allerdings könnte die englischsprachige Phrasierung bei den Münsteranern noch ein wenig besser sein, ebenso wie die Produktion, was aber bei so einem Demo noch zu vernachlässigen ist. Alle 3 „Hauptstücke“ weisen Überlänge aus und hinterlassen so einen epischen Eindruck. Allerdings auch einen gut arrangierten, denn die Refrains können mit ihrer Vielschichtigkeit überzeugen, da wird nicht zu sehr auf Platituden rumgefiedelt. Neben der Dynamik, die aus dem Wechsel zwischen A und E-Gitarren entstehen, fällt ein latenter Prog Rock-Einfluss auf, der für ein gutes Maß an Abwechslung sorgt. „Another Racking Call“ enthält sogar einen Part mit klassischen Metal Riffs.

Wer sich einen Eindruck vom Sound der „Anonymen Musiker“ verschaffen will, kann einen Track auf einer Astan-CD-Beilage finden. Insgesamt ein sehr ordentlicher Anfang in einem klassischen Genre, gewürzt mit netten artfremden Elementen und einer feinen Atmosphäre. Der Anfang ist gemacht und THE MISSION werden auch nicht jünger…

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