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ASKING ALEXANDRIA - The Black

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Asking Alexandria
Artist ASKING ALEXANDRIA
Title The Black
Homepage ASKING ALEXANDRIA
Label WARNER
Leserbewertung
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2015 war ein bedeutsames Jahr für ASKING ALEXANDRIA, denn der bisherige Fronter der Metalcore-Combo, Danny Worsnop, erklärte seinen Ausstieg. Nun hatten die verbliebenen Mitglieder der seit 2008 unter dem bekannten Bandnamen agierenden Kapelle (2003 fand die Gründung durch den Gitarristen Ben Bruce als AMONGST US statt, 2007 löste sich die Truppe zunächst auf, um dann ein Jahr später mit neuem Namen abermals durchzustarten) jedoch mit Denis Stoff alsbald Ersatz am Mikro gefunden und wie sich mit dem jüngsten Studio-Silberling „The Black“ herausgestellt hat, sind die Veränderungen im Sound überschaubar.

Der neue Mann am Mikro wechselt ebenso gern wie sein Vorgänger zwischen harten Growls und Screamings sowie cleanem Gesang und die Jungs an den Instrumenten lassen auch anno 2016 nichts anbrennen. Dafür konnte „The Black“ hierzulande bereits die Chartposition 23 einheimsen, die Fans haben die Trennung von Mr. Worsnop offensichtlich gut verdaut. Nun werden sie aber auch mit hochenergetischem Material über sein Ausscheiden hinweggetröstet. Als Ausblick auf das neue Album hatten ASKING ALEXANDRIA bereits Mitte 2015 die erste Single „I Won’t Give In“ veröffentlicht und damit krachende Rock-Salven serviert, die es in ähnlicher Form auch mit dem hymnischen „Send Me Home“ und dem monumentalen „Here I Am“ auf die Ohren gibt. Mit der zweiten Auskopplung „Undivided“ zeigen sich die Briten von ihrer ungestümen, experimentierfreudigen Seite, auch „Just A Slave To Rock’n’Roll“ schlägt mit jaulenden Gitarren, einer explosiven Rhythmusfraktion und druckvollen Vocals in diese Kerbe, während der Titeltrack „The Black“ ebenso wie die letzte Single „Let It Sleep“ auf die ungestüme dunkle Seite des melodischen Metalcores bittet. So sollte man sich auch von den einleitenden Worten zu „Sometimes It Ends“ keinesfalls in Sicherheit wiegen lassen, denn nach dieser kurzen Einstimmung geht es direkt wieder in die gegrowlten Vollen und auch das nachfolgende „She Lost Souls“ spart bei aller Eingängigkeit nicht am nötigen Druck. „We’ll Be Ok“ heißt es später unter Zuhilfenahme massiver Gitarrenwände, ehe mit „Gone“ vergleichsweise zahme Klavier- und Streicherklänge erschallen – die Herrschaften haben schließlich auch ein weiches Herz unter ihrer harten Core-Schale, wenngleich ich gestehen muss, dass mir der Fünfer besser gefällt, wenn er ordentlich Gas gibt. Den Gefallen tun sie mir am Ende dann auch noch mal dank des knackigen Ausputzers „Circled By The Wolves“, womit die Langrille einen temperamentvollen Abschluss findet.

Der Ukrainer Denis Stoff macht seine Sache ausgesprochen gut und das Zusammenspiel mit den neuen Kollegen klappt bestens. Mit den üblichen Black-, Thrash- und Melodic-Metal-Verweisen rappelt es ordentlich im „The Black“-Karton und dank ihrer Vielseitigkeit unterstreichen ASKING ALEXANDRIA, dass sie mittlerweise zweifellos in die erste Metalcore-Liga gehören.

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