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ATMOSONIC - Autonomous

VN:F [1.9.22_1171]
Atmosonic-Autonomous
Artist ATMOSONIC
Title Autonomous
Homepage ATMOSONIC
Label TIMEZONE
Veröffentlichung 05.02.2016
Leserbewertung
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9.2/10 (5 Bewertungen)

Man kann von den Neunzigern halten was man will, ganz offensichtlich sind sie aber nicht tot zu kriegen und es war ja in dem Jahrzehnt auch nicht alles schlecht. Damals erlebten wir zum Beispiel die Hochzeit des Crossovers, Band wie LIMP BIZKIT, PAPA ROACH, P.O.D. oder RAGE AGAINST THE MACHINE standen hoch im Kurs. Vier Musiker aus Hessen, genauer gesagt aus Marburg, haben sich genau von diesem Sound anfixen lassen und präsentieren mit „Autonomous“ ihren musikalischen Brückenschlag von den Neunzigern ins Hier und Jetzt.

„Sick of It“ heißt der Opener, der knackige Alternative-Sounds mit Sprechgesang-Einlagen kombiniert, während das nachfolgende „Answers“ dem Tieftöner Platz lässt und den Kopf zum Nicken bringt. Weiter geht’s mit dem energiegeladenen „Honey Trap“, das mit krachenden Gitarren-Hooks nach vorn drängt, bevor’s mit „No Better Than Me“ eine temperamentvolle Alternative-Crossover-Stoner-Mixtur auf die Mütze gibt. Mit scheppernden Drums schließt sich das Grummelmonster „People“ an, ehe „Your Giong Down“ Tempo macht und das druckvolle „Dirty Phantasies“ sowohl das Hirn als auch die Beine erreicht. Bei „Something’s Wrong“ drosseln die Herrschaften kurzfristig das Tempo, was aber keinesfalls zu Lasten der straighten Knackigkeit geht, die man auch beim rhythmusbetonten „Unnecessary Confrontation“ beibehält, wenngleich hier noch mal ordentlich gerappt wird, bevor „Another Day“ zunächst etwas leisere Töne anschlägt, um dann wieder in die Vollen zu gehen. Im akustischen Gewand serviert der Vierer das instrumentale Intermezzo „No Empathy“, um dann mit „Wolf“ noch mal ein großes Crossover-Fass aufzumachen. Das Finale bestreiten die Jungs mit dem geheimnisvollen „Nothing Left To Say“, das letztmalig die Gitarrensaiten zum Glühen bringt.

Natürlich hört man dem ATMOSONIC-Erstling an, wo sich seine Schöpfer den nötigen Input gehört haben. Die bandeigene Umsetzung namens „Autonomous“ ist jedoch durchaus gelungen und bringt zudem die nötige eigene Handschrift mit, um eine Daseinberechtigung zu haben. Hier und da könnte noch ein bisschen mehr Dampf auf dem Kessel gar nicht schaden, aber auch so hinterlässt das seit dem Spätsommer 2014 agierende Quartett einen guten Eindruck.

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Atmosonic 'Autonomous' Tracklist
1. Sick Of It Button MP3 bestellen
2. Answers Button MP3 bestellen
3. Honey Trap Button MP3 bestellen
4. No Better Than Me Button MP3 bestellen
5. People Button MP3 bestellen
6. You're Going Down Button MP3 bestellen
7. Dirty Phantasies Button MP3 bestellen
8. Something's Wrong Button MP3 bestellen
9. Unnecessary Confrontation
10. Another Day Button MP3 bestellen
11. No Empathy Button MP3 bestellen
12. Wolf Button MP3 bestellen
13. Nothing Left To Say Button MP3 bestellen
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