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ATRIUM NOCTIS - The Eyes of Medusa

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Atrium-Noctis-Eyes-of-Medusa.jpg
Artist ATRIUM NOCTIS
Title The Eyes of Medusa
Homepage ATRIUM NOCTIS
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Sehr professionell aufgemacht und mit einem ordentlichen Sound kommt die neue Eigenproduktion der Atmospheric Black Metal Band ATRIUM NOCTIS daher. In einem dicken Booklet darf der Hörer die Geschichten mitlesen, die einem die junge deutsche Band hier erzählt.

Denn genau das sind die Songs auf „The Eyes of Medusa“. Die sehr keyboardlastigen Kompositionen entführen eine in mystische Dimensionen und erzählen düstere Geschichten aus anderen Welten. Musikalisch halten sich ATRIUM NOCTIS zum Großteil im Midtempo auf, und die Melodie wird ganz deutlich von Tastenfrau Hydra Gorgonia vorgegeben. Die Gitarren sind oft zum Großteil nur begleitend aktiv. So fallen die Songs meist sehr orchestralisch aus. Zieht die Band das Tempo mal etwas an und lässt die Gitarren etwas dicker kreisen („Snow of thy Epitaph“ oder auch „Last Gate“) kommen Erinnerungen an CRADLE OF FILTH hoch, was vor allem noch durch den noch höher kreischenden Sänger Benny verstärkt wird. Aber wie schon angedeutet sind solche Ausflüge etwas zu rar, obwohl es dem Sound eigentlich gut steht. So wirken Lieder wie „Tauris“ oder „Day of Rebirth“ mit ihrem teils schleppenden Sound etwas langatmig, Uptempo-Tracks à la „Pandora’s Kiss“ dagegen können einen schon deutlich mehr mitreißen. Gut kombinieren kann das alles „Silencio“, wo man die symphonischen Parts schön mit fetten Gitarren verbindet und sowohl getragene Passagen als auch schnellere Phasen verwendet. Bei diesem Song zeigt auch Benny, welch vielseitiger Sänger er sein kann und setzt sowohl düstere Worte als auch fiese Krächzer gut platziert ein.

Meiner Meinung nach könnten ATRIUM NOCTIS mit „Silencio“ ihren Sound gefunden haben, denn dort verbindet man fast optimal alle vorhandenen Facetten. So darf man sicherlich gespannt sein, welchen Pfad das Quintett als nächstes einschlagen wird.

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