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BASTARD - …and the darkness seemed a curse of the long, long day

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Artist BASTARD
Title …and the darkness seemed a curse of the long, long day
Homepage BASTARD
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.3/10 (3 Bewertungen)

Wenn im Booklet die vier Musiker mit weißem Hemd, Anzug und Krawatte (ja, erinnert schon ein wenig an die Blues Brothers) posieren, steht das schon etwas im Kontrast zum Bandnamen, der doch eher auf dreckigen Rock ’n’ Roll hinweist. Zu den Fakten: BASTARD stammen aus dem Saarland und wurden vor gut 10 Jahren gegründet. Laut Presseinfo geht es hier um gitarrenbetonten Hardrock in Verbindung mit Southern Rock artigem Gesang. Als Vorbilder werden u.a. THIN LIZZY, NEIL YOUNG und MOTÖRHEAD genannt.

Gleich der Opener „Sick World“ überzeugt mit einem Gitarrenriff, das irgendwie an URIAH HEEP erinnert. Weiter geht es mit „Islands Never Die“, inklusive melodischem Refrain und teilweise verzerrten Gitarren. „Could not be better” sticht durch getragenen Südstaaten Flair und ein tragisches Ende hervor: „The 38-special… put a hole into her brain“. Darauf folgt mit „Tell ’em all“ ein sauber abgehender Rocker, der abermals durch gut eingespielte Soloparts überzeugen kann. „Come home to Austin” liefert ein gelungenes Wechselspiel zwischen langsamen und schnellen Strophen. Dazu gibt’s, wie der Titel schon andeutet, eine gehörige Portion Texas-Atmosphäre und Ohrwurmpotential. „Your Wolves have always been here before” berichtet über eine Wolfsmeute, die nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern umgeht. Abermals starke Riffs und zudem ein prächtiges Finale. Nicht verpassen solltet ihr auch den gelungenen Akustik-Break in „After The Flood“ und den zum Abhotten prädestinierten Rausschmeißer „Time To Go“.

Gerade da es sich hier sicher nicht um eine Produktion handelt, für die ein riesiges Budget zur Verfügung stand, soll zuerst der 1A-Sound hervorgehoben werden, der sowohl die Stimme von Shouter Frank Becker, wie auch die rechte und linke Gitarre (ausdrücklich im Booklet so ausgewiesen) gut zur Geltung kommen lässt. Fazit: Leicht rotzig, öfters mit einer Prise Blues, mit melodischen Elementen, ohne dabei jemals klebrig zu wirken, bringt diese Scheibe jede Menge Spaß in die Backen!

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