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BEGBIE - The Age of Golden Lies (2-CD Deluxe Edition)

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Artist BEGBIE
Title The Age of Golden Lies (2-CD Deluxe Edition)
Homepage BEGBIE
Label HEARTDISCO
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Das BEGBIE-Debüt „The Age of Golden Lies” ist bereits im Herbst 2010 erschienen und dass es heute an dieser Stelle etwas über den Silberling zu lesen gibt, liegt daran, dass die Alternative-Pop-Band aus Magdeburg ihren Erstling jetzt in einer Deluxe Edition bestehend aus zwei CDs mit 18 Remixen und Bonus-Versionen erneut veröffentlichen.

Während beim „Hauptwerk“ in erster Linie handgemachte Rockmusik mit viel Gefühl und Eingängigkeit im Focus steht, ist die aktuelle Veröffentlichung eher für den Dancefloor gedacht und mit allerlei elektronischen Versatzstücken versehen. Ein Song wie die Singleauskopplung „Live of Today“ bekommt beispielsweise einen gute Portion Synthie-Pop verpasst, während „Maybe“ als Dark Tower Remix von ROLAND DESCHAIN OF GILEAD einen Hauch düsterer daherkommt. Eighties Synthies sind derweil beim Ohrwurm „Corridors“ im Morning Gymnastics RMX aus dem Hause CUBEHOG am Start und zweifelsohne ist die Nummer auch bestens geeignet, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. K-PAULs Drum’n’Bass-Umsetzung des ruhigen „Golden Lies“ vermag mich allerdings nicht zu überzeugen, da bleibe ich doch lieber beim Original. Eher anfreunden kann ich mich mit MAGIC KNIFEs spritzigem Cheap Spector Remix von „Starlight“, den es als Nightflight RMX auch noch einmal in einer etwas rhythmusbetonteren und kantigeren Darbietung von CUBEHOG gibt. Überhaupt gibt es vom Magdeburger Electro-Duo CUBEHOG von jedem der zwölf Tracks eine Bearbeitung, die – welche Überraschung – auch jeweils deutlich elektronischer als die Vorlage ausgefallen ist.

Stellt sich mir nur die Frage, warum BEGBIE rund 15 Monate nach ihrem Debüt nicht mit neuem Material aus eigener Schmiede punkten. Bei dieser Gelegenheit hätte man zweifelsohne den einen oder anderen Remix mit ins Rennen schicken können, was als Gesamtpaket zweifelsohne stimmiger gewesen wäre. So bleibt die Deluxe Edition von „The Age of Golden Age“ ein Zwitter, von dem ich nicht so recht weiß, wem ich das gute Stück ans Herz legen soll. Den BEGBIE-Fans wird die Musik vermutlich zu elektronisch sein und die Tanzmäuse fragen nicht wirklich nach den Ursprüngen des zweifellos tanzbaren Recyclings.

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