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BEHERIT - The Oath of Black Blood

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Artist BEHERIT
Title The Oath of Black Blood
Homepage BEHERIT
Label SPIKEFARM
Veröffentlichung 24.01.2005
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Alle reden immer davon, wie sich die 2. Generation des Black Metal Anfang der 90er in Norwegen gebildet hat. Da fallen immer wieder Namen wie MAYHEM, BURZUM und DARKTHRONE. Doch eine der berüchtigsten und krankesten Combos dieser Zeit kam nicht aus Norwegen, sondern trieb sein Unwesen in den Wäldern Finnlands. Da gründete ein gewisser Nuclear Holocausto Of Bloody Vengeance, kurz Holocausto, eine Band namens HORNY MALFORMITY, welche kurz danach zu PSEUDO CHRIST und schließlich zu den legendären BEHERIT wurde. In kürzester Zeit brachte man ein Reihe von Demos und 7″-LPs an den Start, welche die räudigsten, krankesten und primitivsten Songs enthielten, die man sich denken konnte. Die einzigen, die mit diesem Sound halbwegs mithalten konnten, waren die frühen MAYHEM oder auch die ersten ABRUPTUM. Tiefer im Underground konnte man nicht sein.

1991 erschien dann auf Turbo Music “The Oath of Black Blood”, was nicht wirklich ein Debüt-Album war, sondern “nur” das legendäre dritte Demo “Demonomancy” sowie die erste Picture-7″ “Dawn of Satan’s Millennium” enthielt. Nun hat sich Spikefarm die Rechte an dieser Scheibe gesichert und sich tatsächlich die Mühe gemacht, diese elf Songs des rohsten Black Metals überhaupt remastern zu lassen. Das ist meiner Meinung nach aber völligst unnötig. Nicht nur, dass man aus der Qualität der nun schon gut 15 Jahre alten Demo-Songs eh nicht mehr viel raus holen konnte, sondern auch, weil es gerade dieser Sound ist, der für mich die Atmosphäre ausmacht. Primitiver Black Metal darf nicht geleckt und geschliffen klingen. Es muss einfach scheppern, knirschen und richtig schön krank tönen. Oder kann und will sich jemand allen ernstes Songs von DARKTHRONE in einem DIMMU BORGIR-Sound vorstellen? Glücklicherweise klingen die Tracks trotz des Re-Masterings noch sehr original. Und man muss wirklich loben, dass Spikefarm diese Band nicht vergessen hat und diese Meilensteine des Schwarzmetalls wieder auf den Markt bringt. Doch auf jenem wird es diese Veröffentlichung schwer haben, denn reine Anhänger des Kommerz-Black Metals werden sich hier angewidert abwenden und jeder echte Schwarzheimer nennt die Original-VÖ eh schon sein eigen. Aber wer erst kürzlich den wahren Black Metal für sich entdeckt hat und erfahren möchte, wo dieser Sound entstand, kommt an BEHERIT – und damit dieser CD – nicht vorbei!

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Beherit 'The Oath of Black Blood' Tracklist
1. Intro: Temple
2. Metal of death
3. The dath of black blood
4. Grabe desecration
5. Witchcraft
6. Goat worship
7. Demonomancy
8. Black mass prayer
9. Beast of damnation
10. Hail sathanas
11. Dawn of Satan's Millenium
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