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BEN RECTOR - Magic

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ben Rector
Artist BEN RECTOR
Title Magic
Homepage BEN RECTOR
Label OK KID RECORDINGS
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Hierzulande kennt man den Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalisten BEN RECTOR noch nicht wirklich. In seiner Heimat ist der Mann, der gerade seine siebte Studio-Langrille veröffentlicht hat, jedoch schon seit sieben Jahren bzw. vier Alben regelmäßig in den Charts vertreten. Wenn jemand in Nashville/Tennessee zuhause ist, denkt man natürlich zuerst gern an Country, damit hat der 31-jährige, der seit zwölf Jahren Musik macht, allerdings nicht so viel am Hut.

Stattdessen gibt es radiotauglichen Mainstream-Pop auf die Ohren, der mit viel Gefühl gespickt ist. Schließlich geht es ja auch gleich in zwei Songs um die Geburt der Tochter, die vor einem Jahr auf die Welt kam. In diesem Sinne ist der Opener „Extraordinary Magic“ zur sentimentalen Piano-Hymne geraten und auch das finale „Love Like This“ setzt auf leise Klavierklänge mit einem gewissen Hang zur Melancholie. „I Will Always Be Yours“ legt derweil in Sachen Pathos noch eins drauf und sendet zugleich einen stilistischen Gruß Richtung HUEY LEWIS AND THE NEWS. Wenn Mr. Rector in Erinnerungen schwelgt, kann das durchaus treibend geschehen (vergleiche „Drive“ und „Kids“) oder eben wieder mit dem großen Pathos-Besteck wie bei „Old Friends“ – einer Ode an die Kindheitsfreunde in Tulsa, Oklahoma. Vergleichsweise cool ist das das rhythmusbetonte „Duo“ ausgefallen, während „Green“ als reduzierte Akustiknummer daherkommt. Im Grunde will der gute Ben aber nur schmusen, mit „Sometimes“, „Whenever You Are“ und „Peace“ bringt er dafür auch gleich mal die richtigen Lieder mit. Ben ist ausgelassen? Dann kommen „Over And Over“ oder auch „Boxes“ zum Einsatz!

Auf dem Cover von „Magic“ trägt BEN RECTOR ein Keyboard und zweifellos sind die sehnsuchtsvollen Pianoakkorde ein wesentlicher Bestandteil von „Magic“. In den USA fand seine Musik bei verschiedenen medialen Gelegenheiten Verwendung. So tauchte der 2015er Vorgänger „Brand New“  über 40-mal in diversen Filmen und im TV auf. Darunter auch in Trailern für „The Edge of Seventeen“ und Disneys „Moana“, einer groß angelegten Weight-Watchers-Kampagne mit Oprah sowie diversen Trailern für die MLB World Series und Olympia. Das schafft Aufmerksamkeit, die dem Musiker hierzulande für einen ähnlichen Erfolg fehlen dürfte. Dafür fehlt „Magic“ einfach das gewisse Etwas.

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