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BLACK COUNTRY COMMUNION - s/t

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Artist BLACK COUNTRY COMMUNION
Title s/t
Homepage BLACK COUNTRY COMMUNION
Label MASCOT RECORDS
Veröffentlichung 07.06.2011
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Sogenannte “Supergroups”, also Bands, die aus diversen bereits anderweitig bekannten Künstlern bestehen, haben häufig das Problem, dass sie schon vor dem Release eines Albums mit erheblichen Vorschusslorbeeren überschüttet, und die Erwartungen damit künstlich in astronomische Höhen geschraubt werden. In dieser Gefahr schwebte also auch das ganz frische Allstar-Quartett BLACK COUNTRY COMMUNION.

Die Band besteht aus dem in einschlägigen Kreisen nicht ganz unbekannten Bluesgitarristen Joe Bonamassa, Schlagzeuger Jason Bonham, dem Sohn von LED ZEPPELIN-Legende John Bonham, DREAM THEATER-Keyboarder Derek Sherinian und dem Ex-DEEP PURPLE- und BLACK SABBATH-Recken Glenn Hughes, der sich den Gesang mit Bonamassa teilt, am Bass. Was die gestandenen Herren Musiker auf ihrem von Kevin Shirley (u.a. IRON MAIDEN, DREAM THEATER, MR.BIG) angenehm wuchtig produzierten, selbstbetitelten Debütalbum vorlegen, erweist sich ziemlich schnell als aller Ehren werte Hardrock-Kost, die – wen würde es angesichts der Besetzung wundern – stark vom guten, alten Blues durchtränkt ist. Die über absolut jeden Zweifel erhabene spielerische Klasse der Protagonisten an dieser Stelle zu erwähnen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Was an BLACK COUNTRY COMMUNION hingegen wirklich bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass es gelungen ist, die stilistische Einzigartigkeit sämtlicher Beteiligten jederzeit hörbar zu machen. So lässt einen das treibende Bass-Spiel mehr als nur einmal in seligen „Burn“- und „Stormbringer“-Zeiten schwelgen, Bonhams Drumming hat unverkennbar den gleichen unwiderstehlichen Wumms wie das seines Vaters, Bonamassas Blues ist sowieso allgegenwärtig, und sogar der angenehm zurückhaltend agierende Sherinian konnte im Songwriting offenbar die eine oder andere Reminiszenz an seine Hauptarbeitgeber unterbringen. Die Songs auf der 73-minütigen Vollbedienung, die insgesamt sehr homogen und kurzweilig ist, pendeln zwischen eingängigen Rockern („One Last Soul“), epischem Blues („Song Of Yesterday“) und progressiv-verspieltem Material wie dem 11-minütigen finalen „Too Late For The Sun“. Außerdem erwähnenswert ist der extrem schnelle und energiegeladene Opener „Black Country“, der aus der Feder von Glenn Hughes stammt und auf dessen so bezeichnete Heimat in der Gegend von Birmingham anspielt, sowie das umfangreiche Booklet mit dem All-Inclusive-Paket aus netten Bildern, sämtlichen Texten sowie Liner Notes zu den einzelnen Tracks von Hughes selbst.

Alles in allem ist das Album ein gefundenes Fressen für Fans sämtlicher genannter Bands, und sicherlich hörenswert für alle, die Gefallen an bodenständiger, handgemachter Rockmusik finden. Damit gilt, Bezug nehmend auf den Anfang dieser Rezension: Gefahr einwandfrei gebannt!

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Journey 's/t' Tracklist
1. City of Hope
2. Edge of the Moment
3. Chain of Love
4. Tantra
5. Anything is Possible
6. Resonate
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