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BLOOD STAIN CHILD - Idolator

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Artist BLOOD STAIN CHILD
Title Idolator
Homepage BLOOD STAIN CHILD
Label DOCKYARD 1
Veröffentlichung 22.08.2005
Leserbewertung
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5.8/10 (4 Bewertungen)

Keine Frage, die japanische Metal-Szene wächst und wächst. Und da vor allem die Visual Kei-Bands, von denen u.a. DIR EN GREY oder DESPAIR’S RAY sich mittlerweile auch schon einen mehr als guten Namen in unseren Breitgraden machen konnten. Doch was hier aus den Boxen rauscht, haut einen echt vom Hocker.

Auch wenn die Jungs und das Mädel von BLOOD STAIN CHILD ähnlich abgefahren aussehen wie ihre Landsleute, klingen sie aber, als hätten sie die Metal-Schule Schwedens durchlaufen. „Idolator“ könnte locker das Album sein, welche sich die mäkelnden Fans von IN FLAMES nach „Reroute to Remain“ gewünscht hätten. Massivste Riffgewitter, schon fast abartig treibende Drums, Melodien, die kein Schwede besser hinbekäme, derbe Blasts und ein Sänger, welcher der verlorene Sohn von Björn Speed Strid (SOILWORK) und Anders Friden (IN FLAMES) sein könnte. Schon der Opener brilliert durch die Kombination von Death-Gewalze, fiesen Shouts und durch herausragende Refrains, welche mit dem Einsatz von leicht verfremdeten cleanen Vocals und einigen Elektro-Samples die gewisse Würze erhalten. Mit „Truth“ folgt der Clubhit des Albums. Mächtig melodisch, mit fetten Riffs, gelungenen Soli (da sag noch einer Frauen könnten keine Gitarre zocken…) und mit einer dominierenden Synth-Melodie versehen groovt sich der Track mitsamt des eingängigen Refrains mächtig ins Gehör und die Nackenmuskeln. Große Klasse! „Void“ lässt dann durch die harten Hackriffs, die spacigen Keys-Sounds und den düsteren Vocals den Einfluss von DEATHSTARS erahnen. Und so schön vielseitig geht es über die gesamten 39 Minuten Spielzeit. Seien es die thrashenden „Live inside“ oder „Trial Spiral“, die düstere, schon fast melancholisch zu bezeichnende Groove-Walze „Ag2o“ oder ein weiterer Hit-Aspirant namens „Embrace me“. Hier gibt es keinen Ausfall zu verzeichnen. Und da sich „True Blue“ wunderbar einfügt, fällt es auch gar nicht auf, dass es sich hier um ein Cover der Landsleute LUNA SEA handelt. Wer wie Schweden spielt, muss auch wie Schweden klingen. Und für das Europa-Debüt (die Band hat bereits zwei weitere Alben in Asien veröffentlicht) ist man mal eben zu Tue Madsen gejettet und der hat mit „Idolator“ eine seiner besten Leistungen abgeliefert. Das Teil knallt ohne Ende!

Und auch wenn die Einflüsse klar erkennbar sind, klingen BLOOD STAIN CHILD zu keiner Zeit wie eine Kopie. Und es ist mehr als glaubwürdig, wenn die Japaner selbstbewusst ankündigen, den europäischen Pionieren des Melodic Death ordentlich Feuer machen zu wollen. Schon mit „Idolator“ dürfte dem ein oder anderen mächtig heiß werden!

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