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BOY AND BEAR - Limit of Love

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BOY AND BEAR
Artist BOY AND BEAR
Title Limit of Love
Homepage BOY AND BEAR
Label NETTWERK
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Während bei uns das dritte BOY&BEAR-Album erst noch in die Plattenläden kommt, hat “Limit of Love” daheim in Australien bereits die Chartspitze erreicht. Kein Wunder, denn der Fünfer hat nach dem überzeugenden Platin-Longplayer „Harlequin Dreams“ aus 2013 wieder einen Haufen Folk-Pop-Perlen rausgehauen.

Aufgenommen wurden die elf Songs gemeinsam mit dem Produzenten Ethan Johns, der beispielsweise beim nachdenklichen „Showdown“ und dem verträumten „Just Dumb“ auch als Musiker mit von der Partie war. Die letztgenannte Nummer wurde übrigens während einer nächtlichen Studiosession aufgenommen und für alle Lieder gilt, dass sie ganz altmodisch direkt aufs Band gespielt wurden, fast ohne Overdubs oder Bearbeitung. Herausgekommen ist dabei der groovige Flow des eröffnenden Titeltracks „Limit of Love“ und die temperamentvolle erste Single „Walk The Wire“: Tiefenentspannt schließt sich „Where’d You Go“ an, bevor sich das perlend-countryeske „Hollow Ground“ dem Thema Dickköpfigkeit annimmt und die Pedal-Steelguitar  „Breakdown Slow“ einen ganz besonderen Schliff verleiht. Beschwingt übernimmt das knackige „A Thousand Faces“, ehe das unverfälscht-schwungvolle „Man Alone“ als Hymne für die Anstrengungen des Herzens eben dieses berührt. Etwas leisere Töne schlägt im Folgenden das pumpende „Ghost 11“ an, um schließlich die Langrille mit dem minimalistischen „Fox Hole“ hochemotional enden zu lassen.

„Limit of Love“ ist der dritte Studio-Output von BOY& BEAR, der wieder einmal uneingeschränkt zu überzeugen weiß. Die dichten Rhythmen schlängeln sich schmeichelnd ins Ohr und auch die seidenweichen Harmonien setzen sich blitzschnell aber ohne Eile im Hirn fest. Komplettiert wird das Ganze mit intensiven Instrumentals und dem ausdrucksstarken Gesang von Fronter Dave Hoskins, der nicht minder hörenswert von Killian Gavin am Mikro und der Gitarre unterstützt wird. Weitere Bandmitglieder: Die Brüder Tim und Jon Hart sowie Dave Symes.

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