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BUCKCHERRY - 15

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Artist BUCKCHERRY
Title 15
Homepage BUCKCHERRY
Label ATLANTIC
Veröffentlichung 11.04.2006
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

„Johnny B. Goode“ von CHUCK BERRY gehört zu meinen Alltime-Favourites. Einer der Urväter des Rock ‚n Roll zeigte in den Sechzigern in unzähligen Hits, wie sich Rock anzuhören hat: Schnörkellos, laut, nach vorn und dreckig. Das fand schon mein Vater klasse und gehört von daher zu meiner musikalischen Früherziehung. Wenn dann eine Band 40 Jahre später unter dem schönen Wortspiel BUCKCHERRY rockt, weiß man doch gleich, als wessen Kind im Geiste sie sich fühlen. Und den Meister vergangener Tage hätte es gefreut. Vielleicht nicht unbedingt, dass mindestens 200 Mal „fuckin“ gesungen wird, aber dass die Ingredienzien von einst auch heute noch für ein gutes Album funktionieren. Nur 15 Tage haben Fronter Josh Todd und seine vier Jungs gebraucht, um nach vier Jahren mal wieder ein Album einzuspielen, so erklärt sich der Albumtitel und die alte Binsenweisheit, dass weniger oft mehr ist findet einmal mehr Bestätigung.

„I didn’t do it for money, I did it all for free“ brüllt Josh im Opener „So far“ und das mit Herzblut und viel Dreck, die keinen Zweifel an der Authentizität aufkommen lassen. Mit „Next 2 you“ geht es auf gleichem Niveau weiter, unüberhörbar, dass hierbei Marti Fredrickson (AEROSMITH) als Co-Songwriter seine Finger im Spiel hatte. „Out of line“ nimmt ein bisschen Tempo raus, Josh knatscht mit der Gitarre von Weggefährten Keith Nelson um die Wette, um im Refrain wieder die Keule zu schwingen und ansonsten den Gitarren (an der zweiten Steve D.) und Bass (Jimmy Ashhurst) viel Platz für ihr virtuoses Spiel zu lassen. „Everything“ ist eine schöne, melodiöse Midtempo-Nummer, die sich zu einem kraftvoll-erhabenen Refrain aufschwingt. Das Tempo drosselt sich mit dem lazy Country-Wipper „Carousel“ hin zur Ballade „Sorry“, die nicht nur wegen der obligatorischen Streichereinlagen sehr vorhersehbar ausfällt, aber mit einem absoluten Ohrwurmrefrain trotzdem positiv hängen bleibt. Sollten man nun relaxet die Augen geschlossen haben, wird man mit einem grellen Schrei wieder ins Hier und Jetzt geholt. Es folgt „Crazy bitch“, das nicht nur wegen des wenig uneindeutigen Textes so verdammt explosiv, cool und sexy ist, dass Mr. LENNY KRAWITZ aber mal neidisch gucken darf. „Onset“ wird mit einem GARY MOORE – Gedenk-Riff eingeleitet (auch dessen Hit „Friday on my mind“ hat ja seinen Ursprung schon in den 60ern bei den EASYBEATS), mit „Sunshine“ gibt’s gut gelaunt was auf die Zwölf, „Brooklyn“ hat diesen Touch Blues während auch der Anti-Kriegssong „Broken glass“ klar von AC/DC inspiriert zum Abschluss noch mal gute Gelegenheit gibt, die Extremitäten zu schütteln.

11 gradlinig klassische, aber frische Stücke für Rockpuristen, die hier mit voller Wucht beste Unterhaltung geboten bekommen.

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Buckcherry '15' Tracklist
1. So Far Button MP3 bestellen
2. Next 2 You Button MP3 bestellen
3. Out of Line Button MP3 bestellen
4. Everything Button MP3 bestellen
5. Carousel Button MP3 bestellen
6. Sorry Button MP3 bestellen
7. Crazy Bitch Button MP3 bestellen
8. Onset Button MP3 bestellen
9. Sunshine Button MP3 bestellen
10. Brooklyn Button MP3 bestellen
11. Broken Glass
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