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CARL NORÉN - Owls

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Carl-Noren-Owls.jpg
Artist CARL NORÉN
Title Owls
Homepage CARL NORÉN
Label EMI
Veröffentlichung 16.02.2011
Leserbewertung
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7.7/10 (15 Bewertungen)

Die Noréns sind schon ein ziemlich kreativer Haufen. Der Älteste, Gustaf, singt und spielt Gitarre bei MANDO DIAO und der Jüngste, Viktor, macht mit dem Dritten im Bunde, Carl, seit zehn Jahren gemeinsame Sache bei SUGARPLUM FAIRY. Jetzt kommt CARL „Kalle“ NORÉN mit seinem ersten Solo-Werk um die Ecke, das ein ganz neues Licht auf die musikalische Ausrichtung der Familie Norén wirft.

Der 27-jährige Schwede zeigt sich auf seinem Debüt nämlich von seiner ruhigen und emotionalen Seite, die ihm jedoch bestens steht. Ursache für diese Neuausrichtung mag das Literaturstudium sein, das Kalle vor einiger Zeit aufgenommen hat und ihm faszinierende Geschichten und ganz neue Welten eröffnete. In Folge sind elf Songs entstanden, die Carl allesamt selbst komponiert und gemeinsam mit Mats Bjärke (Keyboarder bei MANDO DIAO) produziert hat. Der Opener „Tired of Running“ trägt ungewohnt funkige Züge zum geheimnisvollen Gesang des smarten Schwedenhäppchens, während das gefühlvolle „New York“ auf akustische Gitarrenklänge, ein Tasteninstrument und einen Kontrabass reduziert wird. „The Anger“ startet mit einem Himmel voller Geigen, dem druckvolle Arrangements folgen, die zweifelsohne der Verbundenheit mit SUGARPLUM FAIRY geschuldet sind. „Brothers“ setzt derweil erneut auf die Kraft von Violinen und Akustik-Klampfen, die sich sachte ihren Weg bahnen. Mit viel Schwung schließt sich „Going Out Tonight“ an. Die Vorfreude auf den geplanten Abend ist in der Musik greifbar, wohingegen „Spirited Again“ eine eher schwermütige Stimmung vermittelt. Norén lässt erneut die Geigensaiten klingen, bevor selbige bei „That’s The Way I Like It“ in fröhliches Gefiedel ausbrechen. Die große Stunde für den Mann am Piano kommt beim schmachtenden „Hide Away“ und auch beim Titeltrack „Owls“ hat der Tastateur gut zu tun. Bei „Dawn“ hätten für meinen Geschmack die Vocals eine Spur weniger knödelig ausfallen dürfen – dass Carl es besser kann, beweist „Tired of Running Pt. 2“, mit dem es unplugged auf die Zielgerade geht.

Eine gewisse Melancholie liegt den Skandinaviern wohl einfach in den Genen. Genauso wie der Hang zum Rock’N’Roll. Beides ist bei CARL NORÉN eindeutig stark ausgeprägt. Auf „Owls“ schlägt der Gute erstmals ruhigere Töne an, auch wenn manchmal doch der wilde Rocker zumindest kurzzeitig aus ihm heraus bricht.

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Carl Norén 'Owls' Tracklist
1. Tired Of Running
2. New York
3. The Anger
4. Brothers
5. Going Out Tonight
6. Spirited Away
7. That's The Way I Like It
8. Hide Away
9. Owls
10. Dawn
11. Tired Of Running [Part 2]
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